"Kinderträume" gingen auch 2011 in Erfüllung

Jeder achte Einwohner in Deutschland ist ein Kind. Jedes davon ist verschieden, jedes ist einzigartig. So gibt es zum Beispiel viele Kinder, die auf dem Land wohnen und mindestens genau so viele, die in der Großstadt leben. Es gibt Kinder, die krank sind oder eine Behinderung haben. Oder welche, die aus ihrem Land fliehen mussten, weil dort Krieg herrscht. Eins aber haben ganz viele Kinder gemeinsam: sie spielen gerne Fußball.

In den Jahren 2009 und 2010 wurden 156 Projekte und Aktionen über die DFB-Kampagne „Kinderträume 2011“ finanziert. Der ehemalige Nationaltorhüter Jens Lehmann und Fecht-Weltmeisterin Britta Heidemann hatten die Schirmherrschaft übernommen. „Kinder brauchen Zuneigung und Fürsorge, sie müssen gefördert und gefordert werden. Auf ihrem Weg brauchen Sie Menschen, die sie dabei unterstützen“, sagte Jens Lehmann. Diese Unterstützung kostet nicht nur Geld, sondern auch viel Zeit.

Zeit, die auch immer wieder von bekannten Fußballspielern investiert wurde. So trafen sich Lukas Podolski und Simon Rolfes in der Stadt Eschweiler mit Kindern zum umjubelten Kick auf einem DFB-Minispielfeld. Hunderte Kinder und Jugendliche schauten zu, es war ein Festtag in der Region Aachen „Es gibt viele Kinder in unserem Land, denen es nicht so gut geht. Ich würde mich freuen, wenn wir Nationalspieler mit dieser Kampagne gerade diesen Kindern viel Freude bereiten können“, sagte der Leverkusener Simon Rolfes.

Auch im Jahr 2011 wurden bei 66 neuen Projekten Kinderträume erfüllt. So gab es neben einem Mädchenfußballprojekt Lese- und Schreibkurse für ausländische Kinder oder ein Fußballturnier für geistig behinderte Kinder. Der Abpfiff der Frauen-Weltmeisterschaft 2011 bedeutete nicht das Ende aller „Kinderträume“. Die Nationalmannschaft und die DFB-Stiftung Egidius Braun beschlossen gemeinsam, diese wertvolle Kampagne fortzuführen.