
Schule des Kleinfeldfussballs
Die „Schule des Kleinfeldfußballs“ wurde speziell für Schulen entwickelt und baut auf der "Trainingsphilosophie Deutschland" auf. Durch das Konzept sollen alle Kinder und Jugendliche imvolviert sein – auch die, die sonst im Unterricht wenig eingebunden sind. Für die Umsetzung braucht es nicht viel. Das Spielen im 3-gegen 3 fördert die Kinder effektiver und kindgerechter auf ihrem Leistungsniveau - ob beim Fußball, Handball, Basketball oder Hockey.


So kann die Umsetzung aussehen:
Entscheidend für mehr Freude, eine höhere Intensität für alle und größere Wiederholungszahlen sind mehrere Kleinspielfelder. Selbst eine Sporthallen-Hälfte lässt sich dritteln.
- Für jedes Spielfeld braucht es mindestens zwei Tore. Das können Minitore sein, Stangen-, Hütchen- oder Taschentore.
- Hinzu kommen mindestens ein Ball pro Kleinspielfeld
- Eine*n Spielfeldbegleiter*in. Diese Rolle können sowohl Lehrer*innen als auch Freiwillige oder Schüler*innen übernehmen. Sie sorgen für eine schnelle Spielfortsetzung sowie das Einhalten der Spielregeln.
Und dann kann es in kleinen Mannschaftsgrößen auch schon losgehen. Genauso gut könnten die Kinder auf einem Feld kicken, auf dem zweiten Handball und einem weiteren Basketball spielen. Hannes Wolf sagt: „Unsere Vision ist, dass jedes Kind mehrmals pro Woche einen polysportiven Zugang zu 3-gegen-3-Spielen hat.“
Fortbildungstermine
Mehrmals wöchentlich reisen Hannes Wolf und das Kompetenzteam des DFB durch Deutschland, um Tausende Lehrer*innen und Trainer*innen in der "Trainingsphilosophie Deutschland" bzw. der "Schule des Kleinfeldfußballs" fortzubilden.
Im ÜberblickDFB-Mobil: Das rollende Klassenzimmer
Seit mehr als 15 Jahren kommt das DFB-Mobil zu Vereinen überall im Land, die Aktion ist ein Dauerbrenner, anerkannt und erfolgreich. Dass der "Wissenswagen" des DFB aber auch Schulen ansteuert und Trainingseinheiten in Fußball-AGs abhält, wissen noch nicht viele.
Jetzt anmelden3 Fragen an Hannes Wolf
Im 3-gegen-3 findet der Fußball ganzheitlich und hochdosiert statt. Fähigkeiten in allen Spielphasen sind gefordert und werden damit gefördert: Offensive, Defensive, Umschaltspiel – alles ist dabei. Alle Kinder haben in kurzer Zeit viele Fußballaktionen, entsprechend intensiv ist das Spiel. Der Fokus in der Begleitung sollte auf der Wertevermittlung liegen. Die Freude am Fußball, am Sport, muss immer im Zentrum stehen. Die Schule des Kleinfeldfußballs fördert zusätzlich weitere wichtige Eigenschaften wie Teamfähigkeit, Konfliktlösungskompetenz oder Frustrationstoleranz.
Einer der Kernpunkte ist, dass wir beim Kleinfeldfußball die Möglichkeit haben, die Kinder auf ihrem Niveau spielen zu lassen. Kinder werden nicht überfordert, sie haben Erfolgserlebnisse und damit viel mehr Spaß. Jungen und Mädchen, die sonst keinen Sport treiben, haben so die Chance auf echte Partizipation, auf einen Zugang zum (Ball-)Sport. Das gilt genauso umgekehrt. Dadurch, dass sich die Kinder in homogenen Gruppen finden, unterfordern wir die talentierten Vereinsspieler an den Schulen nicht mehr. Sie bekommen die Möglichkeit, sich zu beweisen und im Rahmen des Schulsports zu entwickeln.
Das Gegenteil ist richtig. Wir wünschen uns auch Felder, in denen etwa Handball oder Basketball gespielt wird. Diese unterschiedlichen Bewegungserfahrungen sind für die motorische Entwicklung unserer Kinder essenziell. Der Vorteil dieser Konzeption ist, dass der Aufbau simpel ist und für die Integration anderer Sportarten kein oder nur minimaler Umbauaufwand erforderlich ist. Wir haben so die Möglichkeit, ein vielfältiges Angebot zu schaffen, in dem sich jedes Kind austesten, austoben und seinen eigenen Stil entwickeln kann.
































