Struktur der Regionalligen seit der Saison 2012/2013

Seit der Saison 2012/2013 gibt es in der vierten Spielklasse fünf Regionalligen unter der Leitung der zuständigen Regional- und Landesverbände. Der bisher dreigeteilte Aufbau der Regionalliga als Bundesspielklasse des DFB ist aufgrund entsprechender Beschlüssen durch den DFB-Bundestag neu gestaltet worden.

Die vorgenommene Neugestaltung hatte insbesondere Auswirkungen auf die bisherige Auf- und Abstiegsregelung sowie die Struktur einzelner Oberligen der Landesverbände.

Für die Spielzeit 2012/2013 kann die jeweilige Liga bis zu 22 Mannschaften umfassen. Danach ist die grundsätzliche Staffelgröße auf 16 bis 18 Mannschaften festgelegt. In jeder der fünf regionalen Ligen sollen nicht mehr als sieben Zweite Mannschaften spielen. Die Träger der Regionalligen können jedoch in Ausnahmefällen mehr als sieben Zweite Mannschaften zulassen.

Für den Aufstieg in die 3. Liga qualifizierten sich drei Vereine der vierten Spielklasse. Ab der Saison 2018/2019 schaffen vier Klubs den Sprung in die 3. Liga - drei Regionalliga-Meister sowie der Gewinner eines Aufstiegsspiels der beiden verbliebenen Regionalligen.

Die Zuständigkeit und Entscheidungsgewalt obliegt allein den Regional- und Landesverbänden, es handelt sich nicht mehr um eine Spielklasse des DFB. Folglich obliegen den Regional- und Landesverbänden auch die Bereiche Schiedsrichteransetzungen und Sportgerichtsbarkeit.