Gesellschaftliche Verantwortung

Das Aufgabenfeld des DFB ist vielseitig: Im Dialog mit unterschiedlichen Stakeholdern setzt der größte Sportfachverband der Welt den Rahmen für den organisierten Fußball in Deutschland – über die Unterstützung des Amateurfußballs, die Organisation von Ligen und Wettbewerben, die Förderung der Entwicklung in der Spitze, wie auch sein Engagement für die Gesellschaft. Zur Sicherung der Zukunft des Fußballs.

Vielfalt, Menschenrechte, Fair Play, Fan-, Umwelt- oder Gesundheitsbelange: Die Erwartungen an den organisierten Fußball, Impulse in die Gesellschaft zu geben, sind groß. In der Kommission "Gesellschaftliche Verantwortung" widmet sich der DFB allen fußballrelevanten gesellschaftspolitischen Themen. Und entwickelt für viele Aufgabenbereiche des DFB, der Landesverbände und Vereine zukunftssichernde Konzepte, Handlungsempfehlungen und Lösungsmöglichkeiten. Die DFB-Stiftungen bereichern das gesellschaftliche Engagement, indem sie eigene Initiativen und Programme vorantreiben sowie sehr konkret Vereine an der Basis und Verbände in ihrem Engagement für soziale und gesellschaftspolitische Belange unterstützen.

Dr. Friedrich Curtius (DFB-Generalsekretär): "Nachhaltigkeit ist ein zentrales Thema unserer Zeit, nachhaltiges Handeln ist mit Blick auf die nach uns folgenden Generationen unser aller Verantwortung. Wir bringen über unseren Spielbetrieb Woche für Woche Hunderttausende Menschen zusammen – junge wie alte, mit und ohne Migrationshintergrund, in den Städten wie auch in der Fläche. Und wir übernehmen seit Jahrzehnten Verantwortung bei den intensiv diskutierten und zeitlosen gesellschaftlichen Themen. Der Fußball ist ein gutes Vorbild für Fair Play, für Vielfalt, gegen Diskriminierung und gegen Rassismus, auch in deren subtilen und dadurch vielleicht noch gefährlicheren Erscheinungsformen. Er ist ein wirksames Medium für die Vermittlung gesellschaftspolitischer Botschaften. Die Kommerzialität des Fußballs steht dabei in keinem Widerspruch zur gesellschaftlichen Verantwortung. Aus den Vermarktungserlösen unserer A-Nationalmannschaft stärken wir die Amateurbasis, finanzieren aber auch die Arbeit der DFB-Stiftungen und prämieren Vorbilder wie etwa durch die jährliche Vergabe des Julius Hirsch Preises und der Fair Play-Medaillen. Ich leite die Arbeit von mehr als 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Zentrale des DFB in Frankfurt. Wir sind alles begeisterte Fußballfans. Und wir sind alle fest davon überzeugt, dass der Fußball eine gesellschaftliche Mitverantwortung trägt. Dieser auch in Zukunft mit hohem Anspruch gerecht zu werden, ist unser Ziel und unser Anspruch."

Dr. Rainer Koch (1. DFB-Vizepräsident - Amateure, Recht und Satzungsfragen): "Wir befinden uns an der Schwelle zu einer Zeit des Umbruchs und des Neubeginns. Die Dringlichkeit der Klimaentwicklung, die besondere Situation eines weltweit beliebten Einwanderungslandes oder auch die rasant voranschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt, zuletzt schließlich die Pandemie, lassen den Fußball nicht unberührt. Hier begegnen uns Herausforderungen, hier eröffnen sich aber auch viele Chancen. Verantwortung tragen, Nachhaltigkeit mitdenken, Transparenz leben – das alles ist heute schon von entscheidender Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit des weltweit größten Einzelsportverbandes. Gemeinsam mit dem starken und motivierten Team in der Zentrale und unterstützt durch die Regional- und Landesverbände sowie durch die rund 25.000 Vereine im ganzen Land wollen wir einen glaubwürdigen DFB gestalten, der sich den zukünftigen Herausforderungen entschlossen und klug stellen wird – auf und auch außerhalb des Platzes. Das Vertrauen der sieben Millionen DFB-Mitglieder ist die Voraussetzung dafür."