Ach so - Na klar!

Verletzung im Knie

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Er gehört zu den schwereren Sportverletzungen: der Kreuzbandriss.

Das ist eine Verletzung im Knie. Auch viele Spieler aus der Fußball-Nationalmannschaft hat es schon erwischt.

Antonio Rüdiger zum Beispiel oder Sami Khedira. Zuletzt hatte auch Nicole Roser aus der Frauen-Nationalmannschaft damit zu kämpfen. So ein Kreuzbandriss kommt im Profisport immer mal wieder vor, aber auch bei Amateursportlern. Was dabei genau passiert und wie die Heilung funktioniert, erklären wir dir hier.

 
In unserem Kniegelenk gibt es mehrere Bänder. Sie geben dem Knie Halt, stabilisieren es und machen es gleichzeitig aber auch beweglich. Es gibt zum Beispiel das Außen- und das Innenband. sowie das Vordere und das Hintere Kreuzband.

Das Kreuzband heißt so, weil diese beiden Bänder über Kreuz verlaufen. Bei einem Kreuzbandriss kann nun eines dieser Bänder an- oder komplett reißen. Dadurch verliert das Knie seinen Halt und seine Beweglichkeit.
Ein Kreuzbandriss entsteht meistens beim Sport, zum Beispiel in folgender Situation: Wir flitzen über den Rasen und bleiben abrupt stehen, weil wir die Richtung ändern wollen, beispielsweise bei einer Ausweichbewegung

Zu Beginn dieser Bewegung steht der Fuß noch fest auf dem Boden und das Bein ist gestreckt. Unser Oberkörper aber dreht sich schon mit Schwung in die andere Richtung. Das Knie wird verdreht und die Bänder können reißen.
Normalerweise gibt das Kreuzband unserem Knie Halt. Wenn es reißt, haben wir das Gefühl, unser Knie würde wegknicken. Es fehlt die Stabilität. Ein Kreuzbandriss braucht ziemlich lange, etwa ein halbes Jahr bis Jahr, bis er verheilt ist. Manchmal wartet man einfach ab, bis das Kreuzband von selbst wieder zusammengewachsen ist.

Doch Profi-Fußballer müssen ja schnell wieder fit sein, deshalb wird das Band bei ihnen meist operiert. Auch bei den Amateuren macht man das oft so. Weil man das Kreuzband aber nicht einfach zusammennähen kann, muss ein sogenanntes Transplantat eingesetzt werden – das ist ein Stück von einem anderen Band.
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