Ach so - Na klar!

U 17-Juniorinnen in Litauen zu Gast

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Die deutschen U 17-Juniorinnen sind gerade bei einem spannenden Turnier dabei: bei der Europameisterschaft in Litauen. Das Land liegt im Nordosten Europas, im sogenannten Baltikum. Zu diesem Gebiet gehören neben Litauen noch Estland und Lettland.

Litauen ist im Vergleich zu Deutschland recht klein. Es würde fast sechsmal in unser Land hineinpassen. Aber es leben auch viel weniger Menschen dort. In ganz Litauen wohnen weniger Menschen als in unserer Hauptstadt Berlin.

Die Hauptstadt von Litauen heißt Vilnius. Klicke auf die Hintergründe und die Bildergalerie unten und erfahre mehr über dieses spannende Land.

 
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Litauen ist vor allem für eine besondere Landschaft bekannt: die Kurische Nehrung. Gemeint ist damit eine etwa 100 Kilometer lange Halbinsel. Sie trennt das Festland von der Ostsee, wie eine Art lange, schmale Schranke. Die Kurische Nehrung gehört etwa zur Hälfte zu Litauen, zur anderen Hälfte zu Russland. An der schmalsten Stelle ist die Halbinsel nur etwa 400 Meter breit.
Auf der Kurischen Nehrung kann man seltene Pflanzen und Tiere beobachten und es gibt außerdem eine tolle Sehenswürdigkeit: eine der größten Dünen Europas, die Parnidis-Düne. Dieser riesige Sandwall ist mehr als 50 Meter hoch. Man kann auf die Düne hochlaufen – und hat von dort einen super Ausblick.
In Litauen wird zwar auch Fußball gespielt. Die beliebteste Sportart ist aber eine ganz andere – nämlich Basketball. Das ist so etwas wie der Nationalsport der Litauer. Die Nationalmannschaft konnte auch schon große Erfolge feiern. Im Jahr 2003 wurde das Team zum Beispiel Europameister. Und bei Olympischen Spielen konnte die Mannschaft schon mehrmals eine Bronze-Medaille gewinnen.
Was liegt denn da am Strand? Ein kleiner, leuchtend gelber Stein! Ist das Glas oder etwa ein kostbarer Edelstein? Nein, das ist ein Bernstein. Wenn man einen solchen an der Ostsee-Küste findet, spricht man von Baltischem Bernstein. Manche Leute nennen die Steine auch das „Gold der Ostsee“ - und in Litauen kann man besonders viel davon finden.
Früher dachte man, es wären kostbare Edelsteine. Heute weiß man: Bernstein besteht aus dem Harz von Bäumen. Harz ist so eine Art flüssiges Pflaster für Bäume. Wird ein Baum zum Beispiel verletzt, tritt Harz aus. Es trocknet an der Luft und wird fest. So wird die Wunde am Baum verschlossen. Die Bernsteine in der Ostsee bestehen aus dem Harz von Tannenbäumen. Dort, wo heute das Meer ist, war früher nämlich einmal ein riesiger Urwald. Das ist aber schon viele Millionen Jahre her.
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