Ach so - Na klar!

Profis in der Winterpause

© 2017 Getty Images
Kein Fußball! Und das bis zum 12. Januar. In der ersten Fußball-Bundesliga findet kein einziges Spiel statt. Und auch in den meisten anderen Ligen ist tote Hose. Selbst die Nationalmannschaft hat Pause. Genauer gesagt Winterpause! Puh, für uns Fans ist das ja ganz schön öde. Aber was machen Nationalspieler wie zum Beispiel Thomas Müller, Jonas Hector oder Mario Götze in dieser freien Zeit? Faul herumhängen? Von wegen! Sie fahren mit ihren Vereinen zum Beispiel in ein Trainingslager ins Ausland.
 
Während Thomas Müller mit dem FC Bayern München beispielsweise nach Doha fliegt und Mario Götze mit Borussia Dortmund ins Trainingslager nach Spanien düst, muss Mesut Özil auf dem Fußballplatz ran. Wieso das? Er spielt beim FC Arsenal in der sogenannten Premiere League. Das ist quasi die Erste Bundesliga - nur eben von England. Und dort gibt es einfach keine Winterpause! Das bedeutet: Dort finden beispielsweise auch am zweiten Weihnachtsfeiertag Fußballspiele statt. Genauso wie am 1. Januar.  
Der FC Bayern München hat es geschafft, mal wieder. Boateng, Kimmich und die anderen Spieler sind Herbstmeister geworden. Das ist natürlich kein richtiger Titel. Man bezeichnet so die Mannschaft, die nach den Spielen der Hinrunde auf dem ersten Tabellenplatz steht.
Neben dem Herbstmeister gibt es manchmal auch einen Wintermeister. Das kommt aber eher selten vor – und es muss folgendes passieren: Noch vor der Winterpause müssen die ersten Spiele der Rückrunde stattfinden. Dann spricht man von einem Wintermeister. Das ist dann die Mannschaft, die als Tabellenerster in die Winterpause geht.  
Die Winterpause ist nicht immer gleich lang. In dieser Saison ist sie zum Beispiel super kurz! Sie dauert nur vier Wochen, bis zum 12. Januar. Das hat einen besonderen Grund. Er heißt: Fußball-Weltmeisterschaft. Im Frühsommer 2018 beginnt nämlich in Russland das wichtige Turnier. Anpfiff ist schon am 14. Juni. Das bedeutet, die Bundesliga muss in dieser Saison besonders früh fertig werden. Denn die Nationalspieler brauchen auch noch ein bisschen Zeit für ihre Vorbereitung.
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