Ach so - Na klar!

Durch Muskeln können wir uns bewegen


Der Fußballer sprintet über das Spielfeld. Er atmet schnell, sein Herz schlägt kräftig. Er bekommt den Ball, er blickt nach vorne, schießt – und Toooor!
 
Egal ob wir rennen, atmen, schauen, rufen, klatschen oder einen Ball ins Tor schießen: Bei all diesen Tätigkeiten benötigen wir unsere Muskulatur. Insgesamt hat jeder Mensch etwa 650 Muskeln in seinem Körper.
 
Ohne Muskeln könnten wir uns nicht bewegen - und schon gar nicht Fußball spielen! ©

Ohne Muskeln könnten wir uns nicht bewegen - und schon gar nicht Fußball spielen!

Es gibt drei verschiedene Muskeltypen: Die Herz-Muskulatur, die glatte Muskulatur und die Skelett-Muskulatur. Die Herz-Muskulatur ist dafür zuständig, dass unser Herz ein Leben lang schlägt. Die glatte Muskulatur ist zum Beispiel in unserem Darm. Sie sorgt dafür, dass die Nahrung durch Magen und Darm transportiert wird.

Die glatte Muskulatur und die Herz-Muskulatur arbeiten selbstständig. Wir können sie nicht steuern. Zur Skelett-Muskulatur gehören alle Muskeln, die dafür sorgen, dass wir uns bewegen können: also etwa die Arme heben oder einen Ball ins Tor schießen.  

Diese Muskeln können wir lenken. Wir können zum Beispiel steuern, ob wir den Ball in die linke oder in die rechte Ecke vom Tor schießen. An solch einer Schussbewegung sind viele verschiedene Muskeln beteiligt, etwa im Oberschenkel und in der Hüfte. Wir müssen jedoch nicht jeden Muskel einzeln ansteuern. Für jeden Ablauf einer Bewegung ist in unserem Gehirn ein bestimmtes Programm gespeichert. Die Bewegungsprogramme müssen wir vorher lernen und üben.

Wenn wir einen Ball ins Tor schießen wollen, gibt unser Gehirn den Befehl an den Körper: Bewegungsprogramm zum Schießen starten! Nerven in unserem Körper leiten die Befehle vom Gehirn an die Muskeln weiter. Wir holen mit dem Bein aus – und Zack! Der Fuß tritt mit Schwung gegen den Ball und befördert ihn ins Tor.


Sie ziehen sich zusammen und werden gedehnt – und das viele, viele Male am Tag. Die Muskeln in unserem Körper arbeiten ständig. Muskeln kannst du dir in etwa so vorstellen wie eine starke Kordel, die aus vielen kleinen Fäden besteht. Beim Muskel heißen sie Fasern. Aber das ist noch nicht alles: Wenn man sich die Muskelfasern genauer anschaut, bestehen die auch wiederum aus noch kleineren Fäden, den Myofibrillen. In denen findet man dann noch kleinere Teilchen: die Sarkomere.  
Dieser Kater kann ganz schön wehtun! Mit dem Haustier hat Muskelkater aber nichts zu tun. So bezeichnet man Schmerzen, die manchmal eine Weile nach dem Sport auftreten. Sie werden durch winzige Risse in Teilen der Muskeln verursacht. Die Risse entstehen vor allem dann, wenn man Bewegungen plötzlich und stark abbremst. Du kennst das vielleicht vom bergab laufen. Wenn der Körper nun die Risse repariert, schwillt der betroffene Teil im Muskel an. Die Reparaturarbeiten machen sich als Schmerz bemerkbar. Der Muskel braucht dann Zeit sich zu erholen, um wieder fit zu werden. Es ist also gut, sich nach einem großen Fußballturnier auch mal eine Pause zu gönnen.  
Einer der größten Muskeln in unserem Körper ist der Große Rückenmuskel. Er sorgt dafür, dass wir unsere Arme zum Körper heranziehen und nach innen drehen können. Er hat einen langen lateinischen Fachnamen: Musculus latissimus dorsi. Der kleinste Muskel des Körpers befindet sich im Ohr. Dieser Muskel wird Stapedius oder auch Steigbügel genannt. Er ist für das Hören wichtig.

Ohne Muskeln kein Fußball spielen - Aber warum eigentlich?

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