Ach so - Na klar!

Der Mittelstürmer

© 2017 Getty Images
Elf Spieler gehören beim Fußball zu einer Mannschaft. Sie rennen aber nicht einfach alle dem Ball hinterher. Jeder hat seine besondere Aufgabe im Spiel. In unserer Serie stellen wir dir die unterschiedlichen Positionen vor. In diesem Beitrag: der Mittelstürmer.

AUFGABEN: Hauptsache, er schießt Tore! So könnte man die Aufgabe eines Mittelstürmers ganz kurz zusammenfassen. Er köpft und schießt, sobald sich eine Gelegenheit ergibt. Manchmal schieben die Stürmer den Ball sogar aus einem Getümmel über die Torlinie. Mittelstürmer erfüllen aber auch noch andere Aufgaben. Sie stören die Gegner nah am gegnerischen Tor beim Passen und versuchen, ihnen den Ball in der Spieleröffnung früh abzunehmen.

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ARBEITSPLATZ: Der gegnerische Strafraum ist das Revier des Mittelstürmers. Hier hat er die besten Chancen, ein Tor zu schießen - egal ob mit dem Kopf oder dem Fuß. Wenn der Gegner den Ball hat, steht der Stürmer aber nicht nur im gegnerischen Strafraum des Gegners herum. Dann kommt er auch mit nach hinten und hilft seiner Mannschaft beim Verteidigen.

VORBILDER: Timo Werner und Mario Gomez spielen in der deutschen Nationalmannschaft zum Beispiel auf der Position des Mittelstürmers. Experten sehen in den beiden aber unterschiedliche Stürmertypen. Mario Gomez wird als ein klassischer Mittelstürmer bezeichnet, der durch seine Größe und seinen kräftigen Körper im Strafraum für Unruhe sorgt. Timo Werner besticht besonders durch seine Wendigkeit und Schnelligkeit, mit der er in die Spitze laufen kann, um steile Pässe zu erreichen.


Diesen Begriff verwenden Fußball-Experten gerne, wenn sie über einen Mittelstürmer sprechen, der sich hauptsächlich im gegnerischen Strafraum aufhält. Oft sind es große, kräftig gebaute Fußballer, die versuchen, sich im Zweikampf gegen die Verteidiger durchzusetzen und möglichst viele Tore zu erzielen.
Früher trug ein Mittelstürmer in der Regel die Nummer 9 auf dem Trikot. Noch heute nennt man diese Spieler deshalb auch Neuner. Manchmal sprechen Fachleute auch von einer falschen Neun. Damit ist gemeint, dass sich der Stürmer weniger im gegnerischen Strafraum aufhält, sondern sich etwas weiter zurückzieht. Er versucht sich Bälle aus dem Mittelfeld zu holen oder flitzt mal über die äußere Seite des Spielfelds. Dieser Trick bei der Aufstellung wird angewendet, um den Gegner zu verwirren und es den Abwehrspielern schwerer zu machen, die Stürmer im Auge zu behalten.
Wenn ein Stürmer super viele Tore schießt, sagen Fußball-Fachleute manchmal auch: Der hat einen Torriecher! Natürlich kann er nicht wirklich riechen, wo das Tor ist. Gemeint ist, dass dieser Stürmer einfach ein Talent dafür hat, Tore zu schießen, da er oft an der richtigen Stelle steht. Solch ein Stürmer war zum Beispiel der berühmte Gerd Müller. Er schoss in seiner Karriere 68 Tore für die deutsche Nationalmannschaft und 365 Tore in der Bundesliga.

Was ein Mittelstürmer trainieren muss:

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