Ach so - Na klar!

Die Position des Innenverteidigers

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Elf Spieler gehören beim Fußball zu einer Mannschaft. Sie rennen aber nicht einfach alle dem Ball hinterher. Jeder hat seine besondere Aufgabe im Spiel. In unserer Serie stellen wir dir die unterschiedlichen Positionen vor. Heute: der Innenverteidiger.

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AUFGABEN: Zweikämpfe gewinnen, zum Beispiel gegen die gegnerischen Stürmer. Wenn der Ball durch die Luft in Richtung Tor segelt, sollten die Verteidiger ihn wegköpfen. Häufig leiten Innenverteidiger mit Pässen auch die Angriffe ihrer Mannschaft ein.

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ARBEITSPLATZ: Innenverteidiger sind meist in der eigenen Hälfte des Spielfelds unterwegs. Dort passen sie auf, dass der Gegner dem Tor mit dem Ball nicht zu nahe kommt. Manchmal kommen sie auch bis vor das gegnerische Tor. Dann versuchen sie zum Beispiel bei einer Ecke, den Ball ins Tor zu köpfen.
 
VORBILDER: Für die deutsche Nationalmannschaft spielen sie schon länger zusammen. Seit einem Jahr sind sie auch beim gleichen Verein. Mats Hummels und Jérôme Boateng gehören zu den besten Innenverteidigern der Welt.


Weißt du was Abseits ist? Abseits steht ein Stürmer, wenn er dem gegnerischen Tor näher steht als alle Feldspieler der anderen Mannschaft – und zwar in dem Moment, in dem ihm einer seiner Mitspieler den Ball abgibt. Dann wird der Angriff abgepfiffen und die gegnerische Mannschaft bekommt einen Freistoß. Innenverteidiger versuchen oft, einen Angreifer extra Abseits zu stellen, in dem sie im entscheidenden Moment einen Schritt vorgehen. Man sagt dazu auch: Abseitsfalle.
Einen Gegner zu foulen, ist natürlich verboten im Fußball. Manchmal sehen Verteidiger aber keine andere Möglichkeit mehr. Etwa wenn ein Stürmer mit dem Ball auf das Tor zuläuft und kurz davor ist, den Ball hineinzuschießen. Manchmal nutzt dann der letzte Verteidiger vor dem Torwart noch seine Chance, das Tor im letzten Moment zu verhindern und schubst den Stürmer zum Beispiel. Man nennt das auch Notbremse. Wenn der Verteidiger das tut, muss er allerdings mit einer Strafe rechnen: In der Regel gibt es für ein Foul des letzten Verteidigers die Rote Karte.
Der Angreifer hat den Ball und will in den Strafraum laufen, doch da rutscht der Verteidiger auf dem Popo mit ausgestrecktem Bein heran und schießt den Ball ins Aus. Das nennt man auch Grätsche. Verteidiger nutzen diese Art oft, wenn der Stürmer schneller ist und sie den Ball sonst nicht mehr erreichen würden. Wenn sie mit Schwung über den Rasen rutschen, nehmen sie ordentlich Tempo auf. Eine Grätsche darf man nur machen, wenn man das gut kann und sich sicher ist, dass man den Ball noch erreicht und den Gegner nicht foult.

Was muss ein Innenverteidiger trainieren?

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