Ach so - Na klar!

Beachsoccer – Fußball auf Sand

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Beim Beachsoccer brauchst du keine Schuhe, denn Beachsoccer ist Fußball auf Sand. Beach ist das englische Wort für Strand. Soccer bedeutet Fußball. Vielleicht hast du im Urlaub schon einmal im Sand gekickt. Das fühlt sich ganz anders an als auf Rasen. Das Laufen ist anstrengender, und der Ball springt auf dem Sand so, wie er will. Da der Untergrund so weich ist, ist es kein Problem, wenn man mal auf dem Boden landet.

Bei den Profis im Beachsoccer sieht es richtig spektakulär aus. Sie glänzen mit Tricks, Volleyschüssen oder Fallrückziehern.

Abgesehen davon lieben die Spieler und Fans am Beachsoccer die tolle Stimmung, mit Musik und Sonne am Strand.
 
Beachsoccer haben als erstes Seeleute in Brasilien gespielt. Das Land liegt in Südamerika. Wenn die Matrosen an Land gegangen sind, haben sie sich am Strand damit die Zeit vertrieben. Das Spiel gibt es deshalb schon weit mehr als 100 Jahre. Von Brasilien aus wurde der Sport auch in den USA bekannt und dann auch im Rest der Welt. Das erste richtige Turnier wurde 1957 ausgetragen. Auch in Deutschland gibt es eine Beachsoccer-Liga.  
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Bei diesem Spiel kicken die Fußballer barfuß am Strand – immer 5 gegen 5. Es geht blitzschnell zu, denn Ecken, Freistöße, Einwürfe oder Abschläge müssen innerhalb von 4 Sekunden ausgeführt werden. Auch sonst gibt es einige besondere Regeln. Zum Beispiel hat ein Spieler bei einem Freistoß immer freie Schussbahn aufs Tor. Die Gegner dürfen keine Mauer bilden. Zwei Schiedsrichter passen auf, dass die Spieler sich an die Regeln halten.

Der Torwart kann besonders gut Konter einleiten. Denn er darf einen Rückpass aus seinem Team einmal mit der Hand aufnehmen. Die sofort ausgeführten, hohen Abwürfe machen das Spiel besonders schnell. Eine Partie ist ziemlich kurz: Sie dauert normalerweise nur dreimal zwölf Minuten. Es ist ja auch sehr anstrengend, auf Sand zu rennen.    
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Das Spielfeld der Strandfußballer ist aus Sand. Aber es ist nicht irgendein Sand. Wichtig ist, dass keine Muscheln, Steinchen oder andere Gegenstände darin sind. Schließlich sind die Spieler barfuß und könnten sich verletzen. Der Sand muss also gesiebt werden, bis er spieltauglich ist. Aber zu fein darf er auch nicht sein. Denn dann weht der Wind ihn vielleicht weg, oder er klebt den Spielern zu sehr auf der Haut fest.
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