Ach so - Na klar!

Aufpassen an der Linie

© 2017 Getty Images
Bestimmt sind sie dir schon einmal aufgefallen, wenn du ein Fußballspiel im Fernsehen angeschaut hast: Sie flitzen an der Seitenlinie auf und ab und heben eine Fahne nach oben oder zur Seite: Die Rede ist von den Linienrichtern. Sie werden auch Schiedsrichter-Assistenten genannt. Linienrichter kontrollieren zum Beispiel, ob ein Spieler im Abseits steht oder ob der Ball über die Außenlinie gerollt ist.

In den höheren Fußballligen kommen immer jeweils zwei Linienrichter zum Einsatz – auf jeder Seite des Spielfeldes einer. Das ist auch bei wichtigen Wettbewerben wie zum Beispiel einer Weltmeisterschaft so. Ihr wichtigstes Arbeitsgerät dabei: eine gelb-orangene Fahne. Welche Aufgaben die Linienrichter genau haben, erklären wir dir hier.

Jeder Linienrichter kümmert sich um eine Seitenlinie. Das bedeutet, einer steht auf der rechten Seite des Spielfelds, der andere auf der linken Seite. Dabei laufen die Linienrichter aber nicht das komplette Spielfeld auf und ab, sondern immer nur vom Tor bis zur Mittellinie. Fliegt der Ball in die andere Spielfeldhälfte, übernimmt der Kollege auf der anderen Seite.

Bei ihrem Job müssen Linienrichter ganz schön fix und aufmerksam sein, denn sie müssen ständig auf ihre Position achten. Der Linienrichter sollte nämlich immer auf der Höhe des letzten Feldspielers der abwehrenden Mannschaft sein. Auf diese Weise kann er gut erkennen, ob Spieler im Abseits stehen.
Linienrichter haben mehrere Aufgaben. Damit sollen sie den Schiedsrichter bei seiner Arbeit unterstützen. Die wichtigste Aufgabe der Linienrichter ist es zu schauen, ob ein Spieler im Moment der Ballabgabe im Abseits steht.

Außerdem achten sie darauf, ob der Ball über die Spielfeldlinie ins Aus gerollt ist. Und sie kontrollieren, dass sich die Spieler an die Fußballregeln halten. Manchmal kann der Schiedsrichter nämlich nicht erkennen, ob sich ein Spieler falsch verhalten oder ein Foul begangen hat. Das kommt vor, wenn er beispielsweise in eine andere Richtung schaut oder zu weit entfernt steht. Dann hilft ihm der Linienrichter.
©
Linienrichter haben keine Pfeife und auch keine farbigen Karten. Sie heben nur die Fahne, die sie während des Spiels ständig in der Hand halten. Die Fahne ist meistens gelb-orange kariert, so dass man sie schon von weitem gut erkennen kann.

Dabei kann er verschiedene Dinge anzeigen, je nachdem wie er die Fahne hält. Zeigt er mit der Fahne nach rechts, heißt das: Einwurf für die Mannschaft, die auf das rechte Tor spielt. Zeigt er nach links, bedeutet das: Einwurf für die Mannschaft, die auf das linke Tor spielt. Zeigt er Richtung Eckfahne, bedeutet das: Eckstoß. Hält er die Fahne nach vorne, zeigt er Abseits an.

Was man über Linienrichter noch wissen muss:

Zurück