Google Pixel Frauen-Bundesliga
Zum 50. Mal unbesiegt: FC Bayern siegt auch in Leipzig
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Der FC Bayern München hat seine Erfolgsserie in der Google Pixel Frauen-Bundesliga am 8. Spieltag fortgesetzt. Das Team von Trainer José Barcala gewann 5:1 (2:0) bei RB Leipzig. Durch den achten Sieg im achten Saisonspiel ist der FC Bayern inzwischen schon seit 50 Ligapartien in Folge ungeschlagen. Damit bauten die Münchnerinnen ihren eigenen Rekord weiter aus. Zuletzt gingen die zweimaligen Doublesiegerinnen am 12. Oktober 2024 (0:2 beim VfL Wolfsburg) leer aus, sind also seit mehr als zwei Jahren in nationalen Wettbewerben unbesiegt.
Vor 2015 Zuschauer*innen im Stadion am Cottaweg brachten Momoko Tanikawa (8.) und ein Eigentor von Zenia Mertens (14.) die Münchnerinnen schon früh auf Kurs. Im zweiten Durchgang konnte sich Klara Bühl (55./73.) nach ihrer Vorlage zum 2:0 auch zweimal selbst in die Torschützinnenliste eintragen. In der Schlussphase kassierte FCB-Torhüterin Ena Mahmutovic (75.) wegen einer Notbremse außerhalb des Strafraums die Rote Karte. Den darauffolgenden Freistoß verwandelte die eingewechselte Marleen Schimmer (78.) an ihrem 25. Geburtstag. Den Schlusspunkt setzte aber die eingewechselte Edna Imade (85.) für den FC Bayern.
Für RB Leipzig stellte das Duell mit den Doublesiegerinnen auch einen Vorgeschmack auf das nächste, ganz besondere Heimspiel dar: Denn am Sonntag, 15. November (ab 16 Uhr), laufen die RBL-Frauen gegen Eintracht Frankfurt zum dritten Mal in ihrer Geschichte in der großen Red Bull Arena auf.
Kett: "Natürlich etwas Besonderes"
"Ich glaube, wir können mit dem Spiel zufrieden sein", sagte Bayern Münchens Nationalspielerin Franziska Kett: "Wir haben eine gute Leistung gezeigt, uns viele Chancen herausgespielt und viele Tore erzielt. Dass es gleichzeitig unser 50. Bundesligaspiel in Folge ohne Niederlage war, ist natürlich etwas Besonderes. In den zurückliegenden Monaten und Jahren haben wir konstant gute Leistungen gebracht - das zeigt sich jetzt auch in den Ergebnissen. Jetzt geht es darum, den Schwung mitzunehmen und uns auf das nächste Spiel zu konzentrieren."
Leipzigs Torschützin Marleen Schimmer meinte: "Wir wollten das Spiel so lange wie möglich offen gestalten und am Ende vielleicht noch die Chance auf einen Punktgewinn zu haben. Das hat leider nicht geklappt. Lange Zeit war die Partie recht einseitig."
RB-Kapitänin Starke in der Startelf
Jonas Stephan, Trainer von RB Leipzig, veränderte seine Startelf nach dem 3:0 im Auswärtsspiel beim SC Freiburg auf drei Positionen. Kapitänin Sandra Starke rückte ebenso neu ins Team, wie auch Therese Simonsson und Charlotte Hulst. Dafür saßen Andrea Norheim, Marleen Schimmer und Emanuela Pfister zunächst auf der Bank. Annabel Schasching und Lou-Ann Joly fielen unverändert aus.
Mit gleich fünf Wechseln startete der FC Bayern München in die Begegnung. Stine Ballisager, Linda Dallmann, Sarah Mattner-Trembleau, Sarah Zadrazil und Edna Imade standen beim 5:0 gegen den VfB Stuttgart noch von Beginn an auf dem Feld. Neu dabei waren nun Magdalena Eriksson, Alara Sehitler, Bernadette Amani, Katharina Naschenweng und Sophie Proost.
Die Münchnerinnen mussten weiterhin auf Lena Oberdorf (Reaktion im Kniegelenk), Jovana Damnjanović (muskuläre Verletzung) und Giulia Gwinn (Außenbandriss) verzichten. Vanessa Gilles kehrte dagegen nach muskulären Beschwerden in den Kader zurück.
Tanikawa trifft früh zur Führung
Die Leipzigerinnen begannen mutig gegen den Tabellenführer. Nach einer Hereingabe von der linken Seite wurde der Schuss von Emilia Asgeirsdottir geblockt. Im Anschluss an den Abpraller versuchte es Therese Simonsson gleich zweimal, ihre Schüsse blieben aber jeweils an FCB-Verteidigerin Magdalena Eriksson hängen. Nur wenige Augenblicke später wurden auch die Münchnerinnen erstmals gefährlich. Nach einem Fehler der Gastgeberinnen im Spielaufbau legte Pernille Harder für Momoko Tanikawa ab. Ihren Schuss konnte RB-Torhüterin Elvira Herzog zur Ecke abwehren.
Die nachfolgende Standardsituation sorgte aber für den ersten Treffer. Die Faustabwehr von Herzog landete bei Tanikawa (8.), die den Ball mit dem Rücken zum Tor aus der Drehung ins lange Eck schoss. RB Leipzig wäre fast der schnelle Ausgleich gelungen. Der Schuss von Charlotte Hulst aus der Distanz ging aber knapp am oberen rechten Eck vorbei. Stattdessen stellten die Münchnerinnen auf 2:0. Nationalspielerin Klara Bühl setzte sich auf der linken Seite gegen Jasmien Mathys durch. Ihren flachen Pass in die Mitte lenkte Leipzigs Zenia Mertens (14.) ins eigene Tor.
Die Spielkontrolle gehörte anschließend dem FC Bayern München, dennoch kam RB Leipzig nochmal vielversprechend vor das Tor. U 23-Nationalspielerin Delice Boboy erlief ein langes Zuspiel von Alieke Tuin, schoss aber aus spitzem Winkel knapp vorbei. Am Drücker blieben dennoch die Münchnerinnen. Beim Kopfball von Nationalspielerin Alara Sehitler packte Leipzigs Torhüterin Herzog zu. Weil die Schweizerin auch gegen Bühl zur Stelle war und Zenia Mertens den Abpraller klären konnte, blieb es zur Pause beim 2:0 für den FC Bayern München.
Feldspielerin Gilles muss ins Tor
Für den zweiten Durchgang nahmen die Leipzigerinnen zwei Wechsel vor. Marleen Schimmer und Nikee van Dijk kamen für Therese Simonsson und Charlotte Hulst in die Begegnung. Schon nach wenigen Sekunden setzte van Dijk auch den ersten Akzent, als ein Versuch der Niederländerin über das Tor ging. Kurz darauf zwang van Dijk FCB-Torhüterin Ena Mahmutovic zu einer Parade. Wie schon im ersten Durchgang hatte allerdings der FC Bayern München früh Grund zum Jubeln. Bernadette Amani eroberte am Strafraum den Ball und steckte für Klara Bühl (55.) durch, die souverän ins lange Eck vollendete.
Die Münchnerinnen kontrollierten anschließend wieder das Geschehen und ließen den Spielstand auch deutlicher ausfallen. Nach einem Doppelpass mit der eingewechselten Edna Imade traf Klara Bühl (73.) unhaltbar für Leipzigs Torhüterin Herzog. Die Schlussviertelstunde mussten die Münchnerinnen aber mit einer Spielerin weniger bestreiten. Torhüterin Ena Mahmutovic (75.) kassierte wegen einer Notbremse außerhalb ihres Strafraums gegen Nikee van Dijk die Rote Karte.
Weil FCB-Trainer José Barcala zu diesem Zeitpunkt bereits alle fünf Wechsel vorgenommen hatte, musste mit der zuvor eingewechselten Vanessa Gilles eine Feldspielerin ins Tor. Beim darauffolgenden Freistoß von Marleen Schimmer (78.) war die kanadische Nationalspielerin ohne Chance. Trotz Unterzahl konnten sich die Münchnerinnen erneut in die Torschützinnenliste eintragen. Bei einem Konter behielt die eingewechselte Nationalspielerin Linda Dallmann bei ihrem 300. Einsatz in der Google Pixel Frauen-Bundesliga für Edna Imade (85.) die Übersicht. Die Leipzigerinnen blieben bis zum Ende bemüht, Alieke Tuin verpasste die beste Gelegenheit, als sie die Latte traf.
Kategorien: Google Pixel Frauen-Bundesliga
Autor: mspw

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