Google Pixel Frauen-Bundesliga
Mühlhaus bringt Frankfurt in Stuttgart auf Kurs
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Eintracht Frankfurt belegt auch nach dem 8. Spieltag in der Google Pixel Frauen-Bundesliga den dritten Tabellenplatz. Das Team von Trainer Niko Arnautis setzte sich im Gastspiel beim Aufsteiger VfB Stuttgart 3:0 (0:0) durch und festigte damit die Position hinter den beiden Spitzenteams FC Bayern München und VfL Wolfsburg.
Vor 2900 Zuschauer*innen im Stuttgarter GAZi-Stadion auf der Waldau brachte Nationalspielerin Larissa Mühlhaus (49.) die Hessinnen mit ihrem ersten Saisontor auf die Siegerstraße. Nachdem VfB-Offensivspielerin Dafina Redzepi wegen groben Foulspiels die Rote Karte gesehen hatte (57.), machten Eintracht-Spielführerin Laura Freigang (73.) und die eingewechselte Danique Tolhoek (90.) in Überzahl alles klar.
Die Gastgeberinnen blieben auch im sechsten Spiel in Serie sieglos. Zuletzt gab es für den VfB drei Niederlagen ohne eigenes Tor.
Schetter gibt Startelfdebüt
Im Vergleich zum 0:5 beim Spitzenreiter FC Bayern München nahm VfB-Trainer Nico Schneck nur eine Veränderung an seiner Anfangsformation vor. Für Yuka Hirano, die im Aufgebot fehlte, lief Leonie Schetter von Beginn an auf und gab damit ihr Startelfdebüt in der höchsten deutschen Spielklasse.
Kapitänin Maximiliane Rall und Fabienne Dongus kehrten zwar in den Kader zurück, nahmen aber ebenso wie die Ex-Frankfurterin Rosa Rückert nach ihrer längeren Verletzungspause zunächst auf der Bank Platz. Alle drei wurden jedoch im Laufe der zweiten Halbzeit eingewechselt. Da neben der U 23-Nationalspielerin Julia Mickenhagen (Hüftprobleme) auch ihre DFB-Teamkollegin Mira Arouna (Oberschenkelprobleme) passen musste, gehörte mit Innenverteidigerin Janina Hechler nur eine frühere Eintracht-Spielerin zur Stuttgarter Startelf.
Bei den Gästinnen aus Hessen stellte Trainer Niko Arnautis sein Team gegenüber dem 1:1 bei Bayer 04 Leverkusen auf zwei Positionen um. Innenverteidigerin Marthine Oestenstad und Rechtsverteidigerin Pia-Sophie Wolter erhielten diesmal den Vorzug vor Sara Doorsoun und Paulina Krumbiegel.
Billa scheitert an Altenburg
Von Beginn an entwickelte sich eine sehr intensive und auch recht ausgeglichene Partie, bei der die Frankfurterinnen jedoch in der Offensive zwingender wirkten. So hatte Kapitänin Laura Freigang schon nach einer knappen Viertelstunde nach einem klugen Rückpass von Rebecka Blomqvist die Führung auf dem Fuß, konnte VfB-Torhüterin Laura Giuliani mit einem Flachschuss jedoch nicht beeindrucken. Kurz darauf wurde ein weiterer Versuch der Nationalspielerin in letzter Sekunde abgeblockt.
Mitte der ersten Halbzeit war Mittelstürmerin Nicole Billa an den beiden besten Tormöglichkeiten der Stuttgarterinnen beteiligt. Zunächst setzte sich die Österreicherin nach einem langen Ball von Lenelotte Müller glänzend gegen ihre Gegenspielerin Marthine Oestenstad durch, scheiterte dann jedoch an der glänzend reagierenden Eintracht-Torfrau Lina Altenburg. Nur wenig später legte Nicole Billa den Ball für Mittelfeldspielerin Chantal Hagel auf, die aus knapp 20 Metern ein wenig zu zentral abschloss.
Kurz vor der Pause häuften sich dann wieder die Chancen der Eintracht. Laura Giuliani wehrte einen Abschluss von Laura Freigang aus spitzem Winkel ab. Außerdem flog ein Kopfball von Rebecka Blomqvist nach einer Flanke von Ereleta Memeti nur um wenige Zentimeter am Pfosten vorbei. So ging es torlos in die Kabinen.
Redzepi mit Aluminium-Pech
Nach der Pause erwischten die Hessinnen den deutlich besseren Start - und belohnten sich mit der Führung. Laura Freigang bediente Pia-Sophie Wolter auf dem rechten Flügel. Deren Flanke beförderte Larissa Mühlhaus mit einem akrobatischen Volleyschuss sehenswert zum 1:0 (49.) ins Netz. Für die Torschützenkönigin der abgelaufenen Saison, damals noch im Trikot des SV Werder Bremen, war es der erste Bundesligatreffer für die Eintracht.
Dem VfB Stuttgart wäre jedoch beinahe die schnelle Antwort gelungen. U 23-Nationalspielerin Dafina Redzepi traf mit einem direkten Freistoß jedoch die Latte des Frankfurter Tores. Nur wenige Sekunden später schoss Verena Wieder aus aussichtsreicher Position am Kasten vorbei.
Freigang trifft und legt vor
Ab der 57. Minute spielten die Gastgeberinnen in Unterzahl. Nach einem Einsteigen gegen Dilara Acikgöz sah Dafina Redzepi wegen groben Foulspiels die Rote Karte. Daher geriet der VfB in der Folgezeit auch noch stärker unter Druck. Vor allem Laura Freigang tauchte immer wieder gefährlich im Stuttgarter Strafraum auf, unter anderem nach einem spektakulären Hackentrick von Larissa Mühlhaus.
Nachdem Rebecka Blomqvist den Ball freistehend nicht an Laura Giuliani vorbeigebracht hatte, sorgte Laura Freigang dann doch für die Entscheidung. Nach einem Eckball von Larissa Mühlhaus war die Torjägerin mit dem Kopf zur Stelle und erzielte beim 2:0 (73.) ihren sechsten Saisontreffer. Laura Giuliani war noch mit der Hand am Ball, konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern.
In der Schlussphase ließ die Eintracht noch einige gute Chancen liegen, unter anderem durch die beiden Einwechselspierinnen Noemi Ivelj und Hayley Raso. Dann aber stach doch noch eine Jokerin. Danique Tolhoek musste nach einem mustergültigen Querpass von Laura Freigang nur noch den Fuß hinhalten, um den 3:0-Endstand (90.) zu besorgen.
Kategorien: Google Pixel Frauen-Bundesliga
Autor: mspw

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