Google Pixel Frauen-Bundesliga
Fakten-Flash #8: Besonderes Jubiläum für Linda Dallmann

Nationalspielerin Linda Dallmann vom FC Bayern München feierte am 8. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga ein besonderes Jubiläum. Die 32 Jahre alte Mittelfeldspielerin absolvierte beim 5:1-Auswärtserfolg der Doublesiegerinnen bei RB Leipzig ihren insgesamt 300. Einsatz in der höchsten deutschen Spielklasse. DFB.de wirft im Fakten-Flash einen Blick auf die spannendsten Zahlen, Daten und Fakten des 8. Spieltages.
Nach einer Partie für Bayer 04 Leverkusen und 157 Spielen für die SGS Essen stand Dallmann inzwischen auch schon in 142 Begegnungen für den Titelverteidiger und Tabellenführer auf dem Platz. Damit liegt sie in der ewigen Rekordspielerinnenliste nun vor Ex-Bundestrainerin Steffi Jones (299) auf dem alleinigen 18. Platz. Es führt Melanie Hoffmann mit 396 Einsätzen.
In Leipzig wurde Linda Dallmann in der Schlussphase eingewechselt und steuerte noch eine Torvorlage zum achten Dreier im achten Saisonspiel bei. Für ihre fünf Treffer benötigten die Münchnerinnen lediglich 14 Torschüsse und verwerteten alle drei statistisch erfassten Großchancen. Leipzig kam auf 13 Abschlüsse und eine Großchance. Nationalspielerin Klara Bühl traf in ihrem 199. Bundesligaspiel doppelt und kommt damit jetzt auf 61 Tore.
Mit 802 Ballbesitzphasen, 611 Pässen und einer Passquote von 88,1 Prozent stellte der FC Bayern drei Bestwerte am 8. Spieltag auf. Der VfL Wolfsburg (3:0 gegen den 1. FC Köln) folgte mit 713 Ballbesitzphasen und 533 Pässen. Der 1. FC Union Berlin (4:4 beim Hamburger SV) erreichte mit 85,4 Prozent die zweithöchste Passquote.
Turanyi macht Boden gut
Innenverteidigerin Lilla Turányi bestritt im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Nürnberg (0:2) ihren 123. Einsatz für Bayer 04 Leverkusen in der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Damit liegt sie nun - gemeinsam mit Lisa Schwab - auf dem dritten Platz der vereinsinternen Rekordspielerinnenliste. Zu Merle Barth und Kristin Kögel (beide 126 Partien für die Rheinländerinnen) fehlen ihr noch drei Spiele. Führende ist Torhüterin Anna Klink (inzwischen FC Bayern München) mit 138 Bundesligaspielen für Leverkusen.
Stoldt schnürt Dreierpack
Svea Stoldt, Abwehrspielerin des Hamburger SV, war beim 4:4 gegen den 1. FC Union Berlin mit drei Treffern die erfolgreichste Torschützin des Spieltages. Unter anderem verwandelte die 20 Jahre alte Verteidigerin, die in ihren vorherigen 33 Bundesligapartien insgesamt viermal getroffen hatte, zwei Strafstöße. Sechs weitere Spielerinnen waren jeweils zweimal erfolgreich: Janna Grimm (TSG Hoffenheim), Sarah Gutmann (SV Werder Bremen), Selina Vobian (SC Freiburg), Klara Bühl (FC Bayern München), Fany Proniez (1. FC Nürnberg) und Ella Peddemors (VfL Wolfsburg), die mit neun Saisontreffern die Torjägerinnenliste anführt. Janna Grimm war mit zwei Toren und einer Vorlage an drei Treffern direkt beteiligt.
Bayer 04 erstmals ohne Tor
Der 1. FC Nürnberg fuhr beim 2:0 gegen Bayer 04 Leverkusen seinen ersten Saisonsieg ein, obwohl die Gäste aus dem Rheinland mehr Torschüsse (21:18), Ballbesitzphasen (574:518) und Pässe (370:328) verzeichneten. Leverkusen blieb trotz der 21 Abschlüsse erstmals in der laufenden Spielzeit ohne eigenes Tor und konnte sich auch keine einzige Großchance erspielen. Wesentlich effektiver war der "Club", der beide Tore nach Kontern erzielte.
Intensives Duell in Hoffenheim
Beim 3:1-Heimsieg der TSG Hoffenheim gegen den 1. FSV Mainz 05 bestritten beide Mannschaften jeweils 248 Zweikämpfe und damit die meisten aller Teams an diesem Spieltag. Die Hoffenheimerinnen gewannen dabei 54,8 Prozent ihrer Duelle und 78,9 Prozent ihrer Luftzweikämpfe. Die beiden Mainzerinnen Gentiana Fetaj und Kara Bathmann absolvierten jeweils 40 Zweikämpfe und teilten sich damit den individuellen Bestwert des Spieltages. Hoffenheims Marie Steiner folgte mit 36 Duellen.
Premiere für Purtscheller
Der 1. FC Union Berlin und der Hamburger SV trennten sich in der torreichsten Begegnung der Runde 4:4. Union gab doppelt so viele Torschüsse ab wie der HSV (28:14) und verzeichnete auch deutlich mehr Ballbesitzphasen (649:448) und Pässe (473:251). Immerhin sieben Treffer fielen beim 4:3 des SV Werder Bremen gegen den SC Freiburg. Dabei bestritt die Bremer Außenstürmerin Lilli Purtscheller ihr 50. Bundesligaspiel und traf beim siebten Einsatz erstmals im Werder-Trikot. Zuvor war die Österreicherin in 43 Partien für ihren vorherigen Verein SGS Essen sechsmal erfolgreich.
Freigang äußerst aktiv
Eintracht Frankfurt behielt bei Aufsteiger VfB Stuttgart 3:0 die Oberhand und gab dabei 28 Torschüsse ab. Das war gemeinsam mit dem 1. FC Union Berlin der höchste Wert des Spieltages. Die Hessinnen erspielten sich vier Großchancen, verzeichneten 667 Ballbesitzphasen sowie 461 Pässe. Die Stuttgarterinnen, die ab der 57. Minute nach der Roten Karte für Dafina Redzepi in Unterzahl spielen mussten, kamen lediglich auf vier Torschüsse und damit auf die wenigsten Abschlüsse aller Teams. Frankfurts Kapitänin Laura Freigang war mit zehn Torschüssen die abschlussfreudigste Spielerin des gesamten Spieltages. Einmal trug sich die Nationalspielerin in die Torjägerinnenliste ein und kommt jetzt auf sechs Saisontreffer. Weitere persönliche Topwerte erreichten Union Berlins Innenverteidigerin Samantha Steuerwald (105 Ballbesitzphasen und 95 Pässe) sowie Wolfsburgs Routinierin Svenja Huth (zwölf Flanken).
Kategorien: Google Pixel Frauen-Bundesliga
Autor: mspw

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