Google Pixel Frauen-Bundesliga

Fakten-Flash #7: Bremers Bestwert im 100. Bundesligaspiel

20.10.2026
Jubiläum mit Dreierpack: Pauline Bremer (m.) trifft in ihrem 100. Bundesligaspiel dreifach Foto: imago

Die 21-malige Nationalspielerin Pauline Bremer bestritt beim 3:1-Heimsieg des 1. FC Köln gegen den Hamburger SV ihren 100. Einsatz in der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Zum Jubiläum beschenkte sie sich selbst und erzielte alle drei Kölner Tore. Für die 30 Jahre alte Stürmerin, die bereits am 2. Dezember 2012 im Alter von 16 Jahren ihr Bundesligadebüt gegeben hatte (für den 1. FFC Turbine Potsdam beim 5:0 gegen den FSV Gütersloh), war es gleichzeitig ihr erster Dreierpack in der höchsten deutschen Spielklasse.

Pauline Bremer war damit auch die erfolgreichste Torschützin der bislang sechs ausgetragenen Begegnungen des 7. Spieltages. Mit Pernille Harder (FC Bayern München), Nikée van Dijk (RB Leipzig) und Ella Peddemors (VfL Wolfsburg) trafen drei weitere Spielerinnen jeweils doppelt. Pernille Harder war mit ihren zwei Treffern sowie einer Vorlage beim 5:0 gegen den VfB Stuttgart ebenfalls an drei Toren direkt beteiligt.

Die Torjägerinnenliste (mit sieben Saisontreffern) und auch die Scorerwertung (mit neun direkten Torbeteiligungen) führt jeweils Wolfsburgs niederländische Nationalspielerin Ella Peddemors nach dem 5:0 der Wölfinnen beim 1. FSV Mainz 05 an. Die meisten Vorlagen gab bislang Eintracht Frankfurts Offensivspielerin Ereleta Memeti (sechs).

Jubiläum auch für Lührßen

Eintracht Frankfurts Linksverteidigerin Nina Lührßen bestritt beim 1:1 in Leverkusen ihr 150. Spiel in der Google Pixel Frauen-Bundesliga, davon 49 für die Hessinnen und 101 für ihren früheren Verein SV Werder Bremen. Dabei stand die 26-Jährige insgesamt 131-mal in der Startelf und absolvierte 11.361 Minuten, in denen sie 16 Tore erzielte. Beim Topspiel in Leverkusen kamen die Frankfurterinnen mit 20 Torschüssen auf fast doppelt so viele Abschlüsse wie Leverkusen (elf), musste sich aber mit dem Remis begnügen. U 23-Nationalspielerin Estrella Merino Gonzalez traf mit einem direkt verwandelten Eckball für Bayer 04, Eintracht-Kapitänin Laura Freigang glich mit ihrem fünften Saisontor aus.

Bayern und VfL in Torlaune

Tabellenführer FC Bayern München gewann 5:0 gegen den VfB Stuttgart und erzielte damit gemeinsam mit Verfolger VfL Wolfsburg (5:0 in Mainz) die meisten Tore der sechs erfassten Begegnungen. Bayern gab 19 Torschüsse ab und erspielte sich sechs Großchancen - das war mit deutlichem Abstand der höchste Wert. Die Wolfsburgerinnen benötigten für ihre fünf Treffer 17 Torschüsse und lediglich zwei Großchancen. Zwei VfL-Tore fielen nach Kontern. Bayern München gegen Stuttgart wies mit 66,6 Minuten die höchste Nettospielzeit am bisherigen Spieltag auf. Wolfsburg gegen Mainz folgte mit 59,8 Minuten.

RB Leipzig sehr passsicher

RB Leipzig gab beim 3:0-Auswärtserfolg gegen den SC Freiburg insgesamt 31 Torschüsse ab - Höchstwert an diesem Spieltag. Die Sächsinnen verzeichneten außerdem 754 Ballbesitzphasen, 527 Pässe und eine Passquote von 89,2 Prozent. Damit erreichte Leipzig noch vor dem FC Bayern (88,6 Prozent) die höchste Passquote aller Mannschaften. Bei den Ballbesitzphasen (876) und Pässen (736) waren allerdings die Münchnerinnen vorne. Für die drei Leipziger Tore in Freiburg waren die beiden Niederländerinnen Nikée van Dijk (2) und Alieke Tuin verantwortlich. Die deutsche U 23-Nationalstürmerin Delice Boboy gab sieben Torschüsse ab und stellte damit den höchsten individuellen Wert der sechs erfassten Begegnungen auf. Ihre Teamkollegin Alieke Tuin sowie Rebecka Blomqvist (Eintracht Frankfurt) folgten mit jeweils fünf Abschlüssen.

Intensives Duell in Berlin

Der 2:1-Heimerfolg des 1. FC Union Berlin gegen den 1. FC Nürnberg war mit 287 Zweikämpfen je Mannschaft die zweikampfintensivste Begegnung. Auch bei den Luftzweikämpfen lag die Partie mit 55 Duellen je Mannschaft vorne. Union-Torschützin Eileen Campbell bestritt allein 53 Zweikämpfe und damit die meisten aller Spielerinnen. Nürnbergs Louna Lapassouse folgte mit 50 Duellen. Die meisten Luftzweikämpfe bestritten Louna Lapassouse und ihre FCN-Mitspielerin Leia Varley mit jeweils 14.

Dallmann vor 300. Einsatz

Nationalspielerin Linda Dallmann erzielte ihr 45. Bundesligator für den FC Bayern München, traf per Kopfball zur 1:0-Führung gegen den VfB Stuttgart (Endstand 5:0). Damit zog sie mit Jovana Damnjanovic und Pavlina Scasna auf Platz vier der vereinsinternen Rekordtorjägerinnenliste gleich. Zu Vanessa Bürki (54 Treffer) auf Rang drei fehlen ihr noch neun Tore. Führende ist Nina Aigner mit 107 Treffern. Pernille Harder (42 Tore) und Klara Bühl (38), die beide ebenfalls gegen Stuttgart erfolgreich waren, belegen die Plätze fünf und sieben in der "ewigen" Rangliste des FCB. Linda Dallmann zog mit ihrem insgesamt 299. Einsatz in der höchsten deutschen Spielklasse (eine Partie für Bayer 04 Leverkusen, 157 Spiele für die SGS Essen sowie 141 Partien für den FC Bayern) mit Steffi Jones auf Platz 17 der Rekordspielerinnenliste gleich. Pernille Harder schloss mit nun 110 Bundesligatoren zu Melanie Hoffmann auf Platz 18 der Rekordtorjägerinnenliste auf. Vor ihr liegt Weltmeisterin Renate Lingor mit 128 Treffern auf Platz 17.

MSV als Vorbild für Mainz?

Nach sieben Spieltagen wartet Aufsteiger 1. FSV Mainz 05 noch auf den ersten Punktgewinn. Das kam in der Historie der Frauen-Bundesliga bislang 13-mal vor. In zwei Fällen blieb eine Mannschaft sogar über eine komplette Saison ohne Zähler (in der Spielzeit 1990/1991 der 1. FC Neukölln sowie 2006/2007 der FFC Brauweiler). Nur einmal stieg eine Mannschaft, die an den ersten sieben Spieltagen ohne Punkt geblieben war, nicht ab. In der Saison 2017/2018 schaffte der MSV Duisburg den Klassenverbleib, obwohl die "Zebras" sogar erst am 12. Spieltag ihre ersten Punkte holten. In allen anderen Fällen wurde die jeweilige Mannschaft maximal Tabellenvorletzter.

Kategorien: Google Pixel Frauen-Bundesliga

Autor: mspw