Wolfsburg: "Die Situation ist für uns auch gefährlich"

Die Rechnung für den Regionalliga Nord-Meister VfL Wolfsburg II vor dem Relegationsrückspiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach heute (ab 14 Uhr) ist einfach: Nach dem 0:0 im Hinspiel können die "Wölfe" im eigenen Stadion nur mit einem Sieg ohne Umwege in die 3. Liga aufsteigen.

Bereits jedes Unentschieden mit einem eigenen Treffer würde dagegen den Gästen aus dem Südwesten reichen. Sollten erneut keine Tore fallen, ginge es in die Verlängerung und möglicherweise sogar ins Elfmeterschießen. Fest steht: Eine Mannschaft wird zum ersten Mal den Aufstieg in die 3. Liga schaffen.

Großaspach will den "Traum wahr werden lassen"

Der von Rüdiger Rehm trainierte Südwest-Meister aus der Gemeinde Aspach fühlt sich in dieser Saison gerade auswärts sehr wohl. Mit bemerkenswerten 40 Punkten aus 17 Partien in der Fremde hatte die SGS den Grundstein für den Meistertitel in fremden Stadien gelegt. "Es werden Kleinigkeiten entscheiden und uns erwartet eine ganz schwere Aufgabe. Es geht wieder bei Null los und alles, was vorher war, ist völlig egal. Das ist ein richtiges Finale", sagt Rehm, der von der Leistung beider Mannschaften vor 5798 Zuschauern im Hinspiel sehr angetan war. "Beide Teams haben ihre Drittligatauglichkeit unter Beweis gestellt."

Begleitet wird die Mannschaft der SG Sonnenhof von mindestens 250 Fans, die sich ebenfalls auf den Weg nach Niedersachsen machen. "Wir spielen nicht nur für unseren Verein und Aspach, sondern für die ganze Region. Wir wollen den Traum von der 3. Liga wahr werden lassen und dafür werden wir noch einmal alles mobilisieren. Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung in Wolfsburg, denn das hat die Mannschaft einfach verdient", erklärt Rehm.

Personell können die Gäste in der Autostadt Wolfsburg nahezu aus dem Vollen schöpfen. Denn auch Denis Berger, der nach dem Hinspiel angeschlagen war, steht seinem Trainer zur Verfügung. Einzig der langzeitverletzte Robin Schuster muss passen.

Wolfsburg-Trainer Valerien Ismael fordert mehr Konsequenz

"Wölfe"-Trainer Valerien Ismael haderte nach dem Hinspiel vor allem mit der Chancenverwertung. "Beide Mannschaften waren zu Beginn der Partie vorsichtig. In der zweiten Hälfte konnten wir uns Vorteile erarbeiten. Eine unserer Top-Chancen hätte allerdings reingehen müssen", so der Ex-Profi. "Im Rückspiel wollen wir wieder sehr konzentriert agieren, müssen aber vor dem Tor konsequenter sein."

In der abgelaufenen Saison hatten die Wolfsburger aus ihren 17 Heimspielen 37 Punkte geholt. Nur der SV Werder Bremen II (38) war erfolgreicher. Von insgesamt 85 Treffern erzielten die Grün-Weißen 52 im eigenen Stadion. "Unabhängig davon, ob es die U 23 in die 3. Liga schafft, hat der VfL Wolfsburg in dieser Saison Großes geleistet. Diese Erfolge basieren nicht auf Zufall. Gelingt uns nun noch der Aufstieg der zweiten Mannschaft wäre es jedoch das I-Tüpfelchen", so Pablo Thiam, der Sportliche Leiter der U 23, im Gespräch mit DFB.de.

Die Chancen auf den Aufstieg beziffert der Ex-Profi nach dem torlosen Remis im Hinspiel auf "50:50". "Beide Mannschaften haben sich beschnuppert, wir waren nah dran an einem wichtigen Auswärtstor. Da Großaspach nun fast jedes Unentschieden zum Aufstieg reicht, ist die Situation für uns auch gefährlich. Doch speziell durch den langen Zweikampf mit dem SV Werder Bremen II in der Liga sind unsere Jungs gereift und wissen, wie sie mit dem Druck umgehen müssen."

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Die Rechnung für den Regionalliga Nord-Meister VfL Wolfsburg II vor dem Relegationsrückspiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach heute (ab 14 Uhr) ist einfach: Nach dem 0:0 im Hinspiel können die "Wölfe" im eigenen Stadion nur mit einem Sieg ohne Umwege in die 3. Liga aufsteigen.

Bereits jedes Unentschieden mit einem eigenen Treffer würde dagegen den Gästen aus dem Südwesten reichen. Sollten erneut keine Tore fallen, ginge es in die Verlängerung und möglicherweise sogar ins Elfmeterschießen. Fest steht: Eine Mannschaft wird zum ersten Mal den Aufstieg in die 3. Liga schaffen.

Großaspach will den "Traum wahr werden lassen"

Der von Rüdiger Rehm trainierte Südwest-Meister aus der Gemeinde Aspach fühlt sich in dieser Saison gerade auswärts sehr wohl. Mit bemerkenswerten 40 Punkten aus 17 Partien in der Fremde hatte die SGS den Grundstein für den Meistertitel in fremden Stadien gelegt. "Es werden Kleinigkeiten entscheiden und uns erwartet eine ganz schwere Aufgabe. Es geht wieder bei Null los und alles, was vorher war, ist völlig egal. Das ist ein richtiges Finale", sagt Rehm, der von der Leistung beider Mannschaften vor 5798 Zuschauern im Hinspiel sehr angetan war. "Beide Teams haben ihre Drittligatauglichkeit unter Beweis gestellt."

Begleitet wird die Mannschaft der SG Sonnenhof von mindestens 250 Fans, die sich ebenfalls auf den Weg nach Niedersachsen machen. "Wir spielen nicht nur für unseren Verein und Aspach, sondern für die ganze Region. Wir wollen den Traum von der 3. Liga wahr werden lassen und dafür werden wir noch einmal alles mobilisieren. Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung in Wolfsburg, denn das hat die Mannschaft einfach verdient", erklärt Rehm.

Personell können die Gäste in der Autostadt Wolfsburg nahezu aus dem Vollen schöpfen. Denn auch Denis Berger, der nach dem Hinspiel angeschlagen war, steht seinem Trainer zur Verfügung. Einzig der langzeitverletzte Robin Schuster muss passen.

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Wolfsburg-Trainer Valerien Ismael fordert mehr Konsequenz

"Wölfe"-Trainer Valerien Ismael haderte nach dem Hinspiel vor allem mit der Chancenverwertung. "Beide Mannschaften waren zu Beginn der Partie vorsichtig. In der zweiten Hälfte konnten wir uns Vorteile erarbeiten. Eine unserer Top-Chancen hätte allerdings reingehen müssen", so der Ex-Profi. "Im Rückspiel wollen wir wieder sehr konzentriert agieren, müssen aber vor dem Tor konsequenter sein."

In der abgelaufenen Saison hatten die Wolfsburger aus ihren 17 Heimspielen 37 Punkte geholt. Nur der SV Werder Bremen II (38) war erfolgreicher. Von insgesamt 85 Treffern erzielten die Grün-Weißen 52 im eigenen Stadion. "Unabhängig davon, ob es die U 23 in die 3. Liga schafft, hat der VfL Wolfsburg in dieser Saison Großes geleistet. Diese Erfolge basieren nicht auf Zufall. Gelingt uns nun noch der Aufstieg der zweiten Mannschaft wäre es jedoch das I-Tüpfelchen", so Pablo Thiam, der Sportliche Leiter der U 23, im Gespräch mit DFB.de.

Die Chancen auf den Aufstieg beziffert der Ex-Profi nach dem torlosen Remis im Hinspiel auf "50:50". "Beide Mannschaften haben sich beschnuppert, wir waren nah dran an einem wichtigen Auswärtstor. Da Großaspach nun fast jedes Unentschieden zum Aufstieg reicht, ist die Situation für uns auch gefährlich. Doch speziell durch den langen Zweikampf mit dem SV Werder Bremen II in der Liga sind unsere Jungs gereift und wissen, wie sie mit dem Druck umgehen müssen."