U 19 mit 18 Spielern nach Dänemark

Erster Auftritt nach der EM-Qualifikation: Die U 19-Junioren treffen am 25. April (ab 19 Uhr) in Kopenhagen auf Dänemark, DFB-Trainer Meikel Schönweitz hat für das Länderspiel und den Perspektivlehrgang 18 Spieler nominiert. Der Kader ist bunt gemischt, für die meisten Spieler ist es einer der ersten Auftritte im Kreise der U 19-Nationalmannschaft.

"Der anstehende Lehrgang ist unabhängig von der EM-Quali zu betrachten und wird wie geplant mit dem Perspektivkader durchgezogen, also ohne die Spieler aus der Qualifikation", sagt Schönweitz, der aufgrund zahlreicher Nachholspiele auf einige Akteure verzichten musste und den Kader daher bewusst relativ klein gehalten hat. "Eingeladen sind Spieler, die sich in den vergangenen Wochen und Monaten eine Chance auf einen Länderspieleinsatz verdient haben. Spieler, die ohnehin schon nah am Stammkader dran waren, sowie Spieler, die durch Perspektivlehrgänge mit Blick auf den 'Relative Age Effect' auf sich aufmerksam gemacht haben. Es wird das letzte Länderspiel als 'Jugendspieler' für diesen Jahrgang sein, daher sollen die Jungs noch mal ein positives Erlebnis als Abschluss ihrer Juniorenzeit mitnehmen."

Schönweitz: "Wir haben eine brutale Erfahrung gemacht"

Beim EM-Qualifikationsturnier im März hatte die U 19-Nationalmannschaft den zweiten Platz belegt und damit knapp die Teilnahme an der EM in Finnland (16. bis 29. Juli) verfehlt. Die DFB-Auswahl hatte gegen Schottland (3:0) und die Niederlande (4:1) gewonnen, durch das 2:5 gegen Norwegen aber den nötigen Turniersieg in letzter Minute verpasst aufgrund des schlechteren direkten Vergleichs.

"Wir haben im März eine brutale Erfahrung gemacht", sagt Schönweitz. "Eine EM und WM auf diese Art und Weise zu verpassen, ist schon ein einschneidendes Erlebnis. Den Mehrwert dieser Erfahrung kann und will im ersten Moment niemand sehen, aber er wird auf Sicht enorm sein, denn in diesen zehn Tagen haben alle Beteiligten - sowohl im Spieler- als auch im Betreuerteam - über sich und das 'Fußballbusiness' wahrscheinlich mehr gelernt, als sie in sämtlichen Ausbildungen und Schulungen vermittelt bekommen können." Im ersten Moment sei das EM-Aus schwer zu verdauen gewesen, "mit der richtigen Aufarbeitung aber prägend und hilfreich für künftige Drucksituationen, die es noch ausreichend geben wird".

Nach dem Länderspiel gegen Dänemark endet für die U 19 die aktuelle Saison. Der Jahrgang 1999 rückt im Spieljahr 2018/2019 in die U 20 auf und hat das Ziel, sich perspektivisch für die U 21-Nationalmannschaft zu empfehlen.

[dfb/rz]

Erster Auftritt nach der EM-Qualifikation: Die U 19-Junioren treffen am 25. April (ab 19 Uhr) in Kopenhagen auf Dänemark, DFB-Trainer Meikel Schönweitz hat für das Länderspiel und den Perspektivlehrgang 18 Spieler nominiert. Der Kader ist bunt gemischt, für die meisten Spieler ist es einer der ersten Auftritte im Kreise der U 19-Nationalmannschaft.

"Der anstehende Lehrgang ist unabhängig von der EM-Quali zu betrachten und wird wie geplant mit dem Perspektivkader durchgezogen, also ohne die Spieler aus der Qualifikation", sagt Schönweitz, der aufgrund zahlreicher Nachholspiele auf einige Akteure verzichten musste und den Kader daher bewusst relativ klein gehalten hat. "Eingeladen sind Spieler, die sich in den vergangenen Wochen und Monaten eine Chance auf einen Länderspieleinsatz verdient haben. Spieler, die ohnehin schon nah am Stammkader dran waren, sowie Spieler, die durch Perspektivlehrgänge mit Blick auf den 'Relative Age Effect' auf sich aufmerksam gemacht haben. Es wird das letzte Länderspiel als 'Jugendspieler' für diesen Jahrgang sein, daher sollen die Jungs noch mal ein positives Erlebnis als Abschluss ihrer Juniorenzeit mitnehmen."

Schönweitz: "Wir haben eine brutale Erfahrung gemacht"

Beim EM-Qualifikationsturnier im März hatte die U 19-Nationalmannschaft den zweiten Platz belegt und damit knapp die Teilnahme an der EM in Finnland (16. bis 29. Juli) verfehlt. Die DFB-Auswahl hatte gegen Schottland (3:0) und die Niederlande (4:1) gewonnen, durch das 2:5 gegen Norwegen aber den nötigen Turniersieg in letzter Minute verpasst aufgrund des schlechteren direkten Vergleichs.

"Wir haben im März eine brutale Erfahrung gemacht", sagt Schönweitz. "Eine EM und WM auf diese Art und Weise zu verpassen, ist schon ein einschneidendes Erlebnis. Den Mehrwert dieser Erfahrung kann und will im ersten Moment niemand sehen, aber er wird auf Sicht enorm sein, denn in diesen zehn Tagen haben alle Beteiligten - sowohl im Spieler- als auch im Betreuerteam - über sich und das 'Fußballbusiness' wahrscheinlich mehr gelernt, als sie in sämtlichen Ausbildungen und Schulungen vermittelt bekommen können." Im ersten Moment sei das EM-Aus schwer zu verdauen gewesen, "mit der richtigen Aufarbeitung aber prägend und hilfreich für künftige Drucksituationen, die es noch ausreichend geben wird".

Nach dem Länderspiel gegen Dänemark endet für die U 19 die aktuelle Saison. Der Jahrgang 1999 rückt im Spieljahr 2018/2019 in die U 20 auf und hat das Ziel, sich perspektivisch für die U 21-Nationalmannschaft zu empfehlen.

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