Sand will Wiedergutmachung gegen Werder

Wiedergutmachung will der SC Sand am 10. Spieltag in der Allianz Frauen-Bundesliga betreiben. Nach der höchsten Saisonniederlage (0:9 gegen Spitzenreiter VfL Wolfsburg) geht es für die Mannschaft von SCS-Trainer Sascha Glass heute (ab 11 Uhr) gegen den abstiegsbedrohten SV Werder Bremen. In den acht Begegnungen vor der Niederlage gegen Wolfsburg hatte der SC Sand nur fünf Gegentreffer hinnehmen müssen.

"Ein 0:9 hatte ich zuvor weder als Spieler noch als Trainer erlebt", so Glass gegenüber DFB.de. "Uns sind unter dem Strich zu viele individuelle Fehler unterlaufen. Die müssen wir gegen Bremen unbedingt abstellen. Der SV Werder hat meiner Meinung nach mehr Qualität, als es die vier Punkte und der vorletzte Tabellenplatz aussagen. Es wird nicht einfach, aber wir wollen gewinnen, um den Vorsprung auf Bremen auf zehn Zähler auszubauen."

Der SV Werder, der drei Zähler Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz aufweist, verlor zweimal in Folge gegen Vizemeister FC Bayern München - zunächst 0:3 im DFB-Pokal, anschließend 1:4 in der Meisterschaft. "In der Offensive sind wir nicht so mutig aufgetreten, wie wir es uns vorgenommen hatten. Außerdem sind uns zu viele Abspielfehler unterlaufen", meint Roth, die selbst viele Jahre für den FC Bayern gearbeitet hatte.

Nach "Tag zum Vergessen": Gladbach empfängt Essen

Wie der SC Sand musste auch Schlusslicht Borussia Mönchengladbach am vergangenen Wochenende die deutlichste Niederlage in dieser Saison hinnehmen. Beim 1. FFC Frankfurt gab es für die noch sieglosen Gladbacherinnen ein 0:8. Nun empfängt die Mannschaft von Borussia-Trainer René Krienen am heutigen Sonntag (ab 11 Uhr) die SGS Essen zum NRW-Duell. "In Frankfurt war es für ein Tag zum Vergessen", sagt Co-Trainer Sandro Scuderi. "Bei uns hat nichts gepasst. Wir waren viel zu passiv, hatten zu keiner Phase die nötige Aggressivität in den Zweikämpfen."

Die Gäste aus Essen trafen zuletzt zweimal in Folge auf den SC Freiburg, den künftigen Klub von SGS-Trainer Daniel Kraus. Einem 0:4 im DFB-Pokal folgte in der Meisterschaft immerhin ein 2:2 gegen die Breisgauerinnen. "Wir haben im Punktspiel gegen Freiburg eine gute Reaktion auf das Aus im DFB-Pokal gezeigt", meint Daniel Kraus. "Die Mannschaft war von Beginn an leidenschaftlich in der Partie und hat mit dem zweimaligen Aufholen eines Rückstands eine tolle Moral bewiesen. In Mönchengladbach wird eine ebenso engagierte und konzentrierte Leistung notwendig sein. Wir wollen das Spiel gewinnen - wissen aber, dass es ein hartes Stück Arbeit wird."

Kraus muss weiterhin mit einem arg reduzierten Kader planen. Verletzungsbedingt werden Nicole Anyomi, Annalena Breitenbach, Linda Dallmann, Irini Ioannidou, Stina Johannes, Ina Lehmann und Annalena Rieke nicht zur Verfügung stehen.

Freiburg ohne Wieder und Stegemann gegen die Bayern

Mit dem SC Freiburg und dem FC Bayern München stehen sich heute (ab 13 Uhr, live bei Telekom Sport) der Dritt- und der Zweitplatzierte der Vorsaison gegenüber. Während der FC Bayern (20 Zähler) erneut auf Rang zwei steht, belegen die Freiburgerinnen, die nur noch bis zum Saisonende von Jens Scheuer trainiert werden, mit elf Punkten aus neun Partien den siebten Platz. Aus den vergangenen drei Meisterschaftsspielen holte der SCF einen von neun möglichen Punkten.

Neben den schon seit längerer Zeit verletzten Kim Fellhauer und Hasret Kayikci fehlen Freiburg auch die beiden Junioren-Nationalspielerinnen Verena Wieder (ehemalige Bayern-Spielerin) und Greta Stegemann (beide Sprunggelenkverletzung). Die Einsätze von Jobina Lahr (eingeklemmter Nerv), Lena Lotzen, Carolin Schiewe (beide muskuläre Probleme) und Desiree van Lunteren (grippaler Infekt) sind offen. "Die vielen Verletzten dürfen und werden aber keine Ausrede sein", sagt Trainer Scheuer. "Wir haben schon oft genug bewiesen, dass wir solche Ausfälle kompensieren können. Ich freue mich auf das Spiel und weiß, dass meine Mannschaft brennen wird."

Der von Thomas Wörle trainierte FC Bayern ist seit neun Pflichtspielen (sieben Siege) ungeschlagen. Der Rückstand auf Tabellenführer VfL Wolfsburg beträgt sieben Punkte. Für FCB-Torhüterin Laura Benkarth (Kreuzbandriss) fällt das Wiedersehen mit ihrem Ex-Verein aus. Benkarth war im Sommer gemeinsam mit Mittelfeldspielerin Lina Magull von Freiburg nach München gewechselt. In der vergangenen Saison hatte der FC Bayern beide Duelle mit dem SC Freiburg (0:2/0:1) verloren.



Wiedergutmachung will der SC Sand am 10. Spieltag in der Allianz Frauen-Bundesliga betreiben. Nach der höchsten Saisonniederlage (0:9 gegen Spitzenreiter VfL Wolfsburg) geht es für die Mannschaft von SCS-Trainer Sascha Glass heute (ab 11 Uhr) gegen den abstiegsbedrohten SV Werder Bremen. In den acht Begegnungen vor der Niederlage gegen Wolfsburg hatte der SC Sand nur fünf Gegentreffer hinnehmen müssen.

"Ein 0:9 hatte ich zuvor weder als Spieler noch als Trainer erlebt", so Glass gegenüber DFB.de. "Uns sind unter dem Strich zu viele individuelle Fehler unterlaufen. Die müssen wir gegen Bremen unbedingt abstellen. Der SV Werder hat meiner Meinung nach mehr Qualität, als es die vier Punkte und der vorletzte Tabellenplatz aussagen. Es wird nicht einfach, aber wir wollen gewinnen, um den Vorsprung auf Bremen auf zehn Zähler auszubauen."

Der SV Werder, der drei Zähler Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz aufweist, verlor zweimal in Folge gegen Vizemeister FC Bayern München - zunächst 0:3 im DFB-Pokal, anschließend 1:4 in der Meisterschaft. "In der Offensive sind wir nicht so mutig aufgetreten, wie wir es uns vorgenommen hatten. Außerdem sind uns zu viele Abspielfehler unterlaufen", meint Roth, die selbst viele Jahre für den FC Bayern gearbeitet hatte.

Nach "Tag zum Vergessen": Gladbach empfängt Essen

Wie der SC Sand musste auch Schlusslicht Borussia Mönchengladbach am vergangenen Wochenende die deutlichste Niederlage in dieser Saison hinnehmen. Beim 1. FFC Frankfurt gab es für die noch sieglosen Gladbacherinnen ein 0:8. Nun empfängt die Mannschaft von Borussia-Trainer René Krienen am heutigen Sonntag (ab 11 Uhr) die SGS Essen zum NRW-Duell. "In Frankfurt war es für ein Tag zum Vergessen", sagt Co-Trainer Sandro Scuderi. "Bei uns hat nichts gepasst. Wir waren viel zu passiv, hatten zu keiner Phase die nötige Aggressivität in den Zweikämpfen."

Die Gäste aus Essen trafen zuletzt zweimal in Folge auf den SC Freiburg, den künftigen Klub von SGS-Trainer Daniel Kraus. Einem 0:4 im DFB-Pokal folgte in der Meisterschaft immerhin ein 2:2 gegen die Breisgauerinnen. "Wir haben im Punktspiel gegen Freiburg eine gute Reaktion auf das Aus im DFB-Pokal gezeigt", meint Daniel Kraus. "Die Mannschaft war von Beginn an leidenschaftlich in der Partie und hat mit dem zweimaligen Aufholen eines Rückstands eine tolle Moral bewiesen. In Mönchengladbach wird eine ebenso engagierte und konzentrierte Leistung notwendig sein. Wir wollen das Spiel gewinnen - wissen aber, dass es ein hartes Stück Arbeit wird."

Kraus muss weiterhin mit einem arg reduzierten Kader planen. Verletzungsbedingt werden Nicole Anyomi, Annalena Breitenbach, Linda Dallmann, Irini Ioannidou, Stina Johannes, Ina Lehmann und Annalena Rieke nicht zur Verfügung stehen.

Freiburg ohne Wieder und Stegemann gegen die Bayern

Mit dem SC Freiburg und dem FC Bayern München stehen sich heute (ab 13 Uhr, live bei Telekom Sport) der Dritt- und der Zweitplatzierte der Vorsaison gegenüber. Während der FC Bayern (20 Zähler) erneut auf Rang zwei steht, belegen die Freiburgerinnen, die nur noch bis zum Saisonende von Jens Scheuer trainiert werden, mit elf Punkten aus neun Partien den siebten Platz. Aus den vergangenen drei Meisterschaftsspielen holte der SCF einen von neun möglichen Punkten.

Neben den schon seit längerer Zeit verletzten Kim Fellhauer und Hasret Kayikci fehlen Freiburg auch die beiden Junioren-Nationalspielerinnen Verena Wieder (ehemalige Bayern-Spielerin) und Greta Stegemann (beide Sprunggelenkverletzung). Die Einsätze von Jobina Lahr (eingeklemmter Nerv), Lena Lotzen, Carolin Schiewe (beide muskuläre Probleme) und Desiree van Lunteren (grippaler Infekt) sind offen. "Die vielen Verletzten dürfen und werden aber keine Ausrede sein", sagt Trainer Scheuer. "Wir haben schon oft genug bewiesen, dass wir solche Ausfälle kompensieren können. Ich freue mich auf das Spiel und weiß, dass meine Mannschaft brennen wird."

Der von Thomas Wörle trainierte FC Bayern ist seit neun Pflichtspielen (sieben Siege) ungeschlagen. Der Rückstand auf Tabellenführer VfL Wolfsburg beträgt sieben Punkte. Für FCB-Torhüterin Laura Benkarth (Kreuzbandriss) fällt das Wiedersehen mit ihrem Ex-Verein aus. Benkarth war im Sommer gemeinsam mit Mittelfeldspielerin Lina Magull von Freiburg nach München gewechselt. In der vergangenen Saison hatte der FC Bayern beide Duelle mit dem SC Freiburg (0:2/0:1) verloren.

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Duisburg will sich für Pokal-Aus revanchieren

Zum zweiten Mal innerhalb von rund zwei Wochen stehen sich heute (ab 14 Uhr) der MSV Duisburg und der 1. FFC Turbine Potsdam gegenüber. Im DFB-Pokalspiel behielt Potsdam in Duisburg 3:1 die Oberhand. Den Gastgeberinnen bietet sich also die Gelegenheit zur Revanche. Für den MSV mit Trainer Thomas Gerstner an der Seitenlinie läuft es auch in der Meisterschaft nicht optimal. Seit vier Partien haben die Duisburgerinnen nicht gewonnen. Immerhin verhinderte der MSV mit dem 3:3 bei der TSG Hoffenheim die vierte Niederlage hintereinander. "Es waren zwar auch drei Punkte drin, dennoch bin über das Remis glücklich", so Gerstner.

Der 1. FFC Turbine eilt momentan von Erfolg zu Erfolg. Die zurückliegenden fünf Pflichtspiele entschied die Mannschaft von FFC-Trainer Matthias Rudolph allesamt für sich. Mit dem jüngsten 3:0 gegen Bayer 04 Leverkusen war Rudolph allerdings nicht komplett einverstanden. "Das Spiel hat gezeigt, dass man in so einer Siegesserie nicht alles zu leicht nehmen sollte, sondern sich alles in jeder Woche neu erarbeiten muss", sagt der Turbine-Trainer. "Uns hat im Gegensatz zu den Wochen davor etwas die Aggressivität gefehlt. Ich hatte so ein bisschen das Gefühl, dass einigen Spielerinnen drei bis vier Prozent fehlten."

Frankfurt mit viel Selbstvertrauen in Leverkusen

Mit viel Selbstvertrauen nimmt der Bundesliga-Rekordmeister 1. FFC Frankfurt das Gastspiel am heutigen Sonntag (ab 14 Uhr) bei Bayer 04 Leverkusen in Angriff. Das jüngste 8:0 gegen Borussia Mönchengladbach war nicht nur der höchste Saisonerfolg, sondern auch der vierte Pflichtspielsieg hintereinander. In der Tabelle ist die Mannschaft von FFC-Trainer Niko Arnautis, die am 4. Spieltag einen Abstiegsrang belegte, auf Rang sechs angekommen.

"Wir haben eine hervorragende spielerische Entwicklung genommen, die mit Begeisterung von unseren Fans gefeiert wird und in der sich seit Wochen die Handschrift unseres Trainers Niko Arnautis widerspiegelt", lobt FFC-Manager Siegfried Dietrich. "Jetzt treten wir mit weiter gestärktem Selbstvertrauen in Leverkusen an und wollen mit der gleichen Einstellung unsere Siegesserie ausbauen."

Genau das wollen die Leverkusenerinnen verhindern und nach drei Meisterschaftspartien ohne Punktgewinn wieder etwas Zählbares mitnehmen. Die Bilanz spricht gegen Bayer 04. Noch nie gelang ein Sieg gegen den siebenmaligen Meister. "Frankfurt hat gerade einen Lauf", sagt Leverkusens Trainerin Verena Hagedorn. "Um dem Gegner Paroli zu bieten, wird von uns vor allem eine gute Abwehrarbeit gefordert sein." Positiv: Torhüterin Anna Klink hat ihren Faserriss im Adduktorenbereich überwunden und wird wieder zur Verfügung stehen. Zu Beginn der Woche fehlte Offensivspielerin Madeline Gier noch krankheitsbedingt, am Donnerstag stieg sie wieder in das Training ein. Ihr Einsatz ist ungewiss.

Spitzenreiter Wolfsburg strebt zehnten Sieg in Serie an

Noch immer hat der souveräne Spitzenreiter und bereits feststehende Herbstmeister VfL Wolfsburg keinen Zähler abgegeben. Den zehnten Sieg im zehnten Meisterschaftsspiel strebt die Mannschaft von VfL-Trainer Stephan Lerch heute (ab 15 Uhr, live auf Sport1, Telekom Sport und DFB-TV) gegen die TSG 1899 Hoffenheim an. Die vergangenen beiden Begegnungen im DFB-Pokal (beim Drittligisten FC Forstern) sowie in der Meisterschaft (beim SC Sand) entschieden die Wolfsburgerinnen jeweils 9:0 für sich.

"Alle ziehen voll mit", sagt VfL-Nationalstürmerin Alexandra Popp. "Auch wer von der Bank ins Spiel kommt, ist sofort da. Dieses Teamgefüge, dazu die Leidenschaft, der Wille und in dieser Saison auch die Effektivität, das alles zeichnet uns aus."

Ehrmann: "Wolfsburg ist sehr gierig"

Die TSG Hoffenheim ist vor dem Duell mit dem aktuellen Double-Gewinner gut in Form. Von den vergangenen vier Pflichtspielen gewann das Team von TSG-Trainer Jürgen Ehrmann drei. Die Siegesserie endete mit dem jüngsten 3:3 gegen den MSV Duisburg. Der VfL Wolfsburg war dagegen bisher immer eine Nummer zu groß. Zehn Spiele, zehn Niederlagen: So lautet die Bilanz aus Hoffenheimer Sicht.

"Der VfL Wolfsburg ist in dieser Saison nicht nur in der Allianz Frauen-Bundesliga das Maß aller Dinge, sondern ist auch eines der stärksten, wenn nicht sogar das stärkste Team Europas", so Ehrmann. "Der Kader ist durchdacht zusammengestellt, verschiedene Typen an Spielerinnen ergänzen sich sehr gut. Die Mannschaft hat im Grunde keine Schwächen. Sie ist athletisch, technisch stark und taktisch flexibel. Außerdem ist Wolfsburg sehr gierig und lässt nicht nach, wenn bereits mehrere Tore gefallen sind. Wir haben uns vorgenommen, nicht einzubrechen, wenn wir in Rückstand geraten sollten, und einen ordentlichen Kampf abzuliefern."

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