Mit 27 Spielern ins WM-Trainingslager nach Südtirol

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat am Dienstagabend nach dem Länderspiel in Hamburg gegen Polen dem Fußball-Weltverband FIFA die 30 Namen des erweiterten Kaders für die Weltmeisterschaft in Brasilien bekanntgegeben. Gegenüber dem bislang vorgesehenen Spielerkreis gibt es eine Änderung: Christoph Kramer von Borussia Mönchengladbach rückt für Augsburgs André Hahn in den Kader.

Dazu sagt Bundestrainer Joachim Löw: "Das hat nichts mit der Leistung von André Hahn zu tun, wir waren sehr zufrieden damit, wie er sich präsentiert hat. Die Gründe sind rein positionsbezogen. Im zentralen Mittelfeld haben wir einige Spieler, die zuletzt ein wenig angeschlagen waren oder längere Pausen hinter sich haben. Wir wollen deswegen eine weitere Option mit ins Trainingslager nehmen, um für alle Falle vorbereitet zu sein. Und Christoph Kramer hat in Training und Spiel einen hervorragenden Eindruck hinterlassen."

Goretzka, Jansen und Meyer auf Abruf

Von den 30 Akteuren des erweiterten WM-Kaders werden 27 Spieler mit ins Trainingslager nach Südtirol genommen. Aus dem Kader des Spiels gegen Polen stehen die Schalker Leon Goretzka und Max Meyer auf Abruf bereit. Dazu erklärt Löw: "Der Auftritt dieser jungen Mannschaft hat mir insgesamt sehr gut gefallen, das Spiel hat mir viele positive Aufschlüsse gegeben. Gerade Spielern wie Leon Goretzka und Max Meyer gehört die Zukunft. Sie sind noch jung, haben noch viele Möglichkeiten, große Turniere zu spielen."

Dritter Spieler auf Abruf ist Marcell Jansen vom Hamburger SV. Dazu sagt Löw: "Marcell hat seine Verletzung, die er sich ausgerechnet beim Länderspiel im März gegen Chile zugezogen hatte, zwar auskuriert, doch sein Fitnesszustand ist noch immer nicht ganz optimal. Er hatte seitdem wenige Einsätze und dadurch keinen Spielrhythmus. Marcell ist ein Spieler, von dem wir wissen, was er leisten kann, wenn er topfit ist. Und ich weiß auch, dass ich mich hundertprozentig auf ihn verlassen kann, falls sich etwas auf seiner Position ergeben sollte."

Die Nationalmannschaft startet am 21. Mai mit dem Trainingslager in Südtirol in die unmittelbare WM-Vorbereitung. Das Trainingslager endet am 1. Juni mit dem Länderspiel in Mönchengladbach gegen Kamerun. Bis zum 2. Juni (24 Uhr CET) muss der DFB gegenüber der FIFA den endgültigen Kader für die Weltmeisterschaft nennen, 23 Spieler darf dieser umfassen. Mit dem endgültigen WM-Kader bestreitet das DFB-Team am 6. Juni in Mainz das Benefizländerspiel gegen Armenien. Am 7. Juni fliegt die Nationalmannschaft von Frankfurt aus zur WM nach Brasilien.

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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat am Dienstagabend nach dem Länderspiel in Hamburg gegen Polen dem Fußball-Weltverband FIFA die 30 Namen des erweiterten Kaders für die Weltmeisterschaft in Brasilien bekanntgegeben. Gegenüber dem bislang vorgesehenen Spielerkreis gibt es eine Änderung: Christoph Kramer von Borussia Mönchengladbach rückt für Augsburgs André Hahn in den Kader.

Dazu sagt Bundestrainer Joachim Löw: "Das hat nichts mit der Leistung von André Hahn zu tun, wir waren sehr zufrieden damit, wie er sich präsentiert hat. Die Gründe sind rein positionsbezogen. Im zentralen Mittelfeld haben wir einige Spieler, die zuletzt ein wenig angeschlagen waren oder längere Pausen hinter sich haben. Wir wollen deswegen eine weitere Option mit ins Trainingslager nehmen, um für alle Falle vorbereitet zu sein. Und Christoph Kramer hat in Training und Spiel einen hervorragenden Eindruck hinterlassen."

Goretzka, Jansen und Meyer auf Abruf

Von den 30 Akteuren des erweiterten WM-Kaders werden 27 Spieler mit ins Trainingslager nach Südtirol genommen. Aus dem Kader des Spiels gegen Polen stehen die Schalker Leon Goretzka und Max Meyer auf Abruf bereit. Dazu erklärt Löw: "Der Auftritt dieser jungen Mannschaft hat mir insgesamt sehr gut gefallen, das Spiel hat mir viele positive Aufschlüsse gegeben. Gerade Spielern wie Leon Goretzka und Max Meyer gehört die Zukunft. Sie sind noch jung, haben noch viele Möglichkeiten, große Turniere zu spielen."

Dritter Spieler auf Abruf ist Marcell Jansen vom Hamburger SV. Dazu sagt Löw: "Marcell hat seine Verletzung, die er sich ausgerechnet beim Länderspiel im März gegen Chile zugezogen hatte, zwar auskuriert, doch sein Fitnesszustand ist noch immer nicht ganz optimal. Er hatte seitdem wenige Einsätze und dadurch keinen Spielrhythmus. Marcell ist ein Spieler, von dem wir wissen, was er leisten kann, wenn er topfit ist. Und ich weiß auch, dass ich mich hundertprozentig auf ihn verlassen kann, falls sich etwas auf seiner Position ergeben sollte."

Die Nationalmannschaft startet am 21. Mai mit dem Trainingslager in Südtirol in die unmittelbare WM-Vorbereitung. Das Trainingslager endet am 1. Juni mit dem Länderspiel in Mönchengladbach gegen Kamerun. Bis zum 2. Juni (24 Uhr CET) muss der DFB gegenüber der FIFA den endgültigen Kader für die Weltmeisterschaft nennen, 23 Spieler darf dieser umfassen. Mit dem endgültigen WM-Kader bestreitet das DFB-Team am 6. Juni in Mainz das Benefizländerspiel gegen Armenien. Am 7. Juni fliegt die Nationalmannschaft von Frankfurt aus zur WM nach Brasilien.