Keller, Rehhagel und Croy: Prominente Ehrengäste beim FdN-Jahrestreffen

Seit 1978 gibt es die "Freunde der Nationalmannschaft", den Förderverein der Sepp-Herberger-Stiftung. Den "FdN" geht es nicht um die große Bühne, sie wollen Gutes tun, sonst nichts. Sein Jahrestreffen beging der Verein nun im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund.

Mehr als fünf Millionen Euro – so viel haben die Mitglieder des "Vereins Freunde der Nationalmannschaft des DFB e. V." im Laufe der Jahre zugunsten der Sepp-Herberger-Stiftung gespendet. Gegründet am 22. Februar 1978 in München, verfolgt der Verein damals wie heute nur einen einzigen Satzungszweck: Die finanzielle Unterstützung der gemeinnützigen Arbeit von Deutschlands ältester Fußballstiftung. Ein stolzer Betrag, den die knapp 180 Vereinsmitglieder aber gemeinhin nicht an die große Glocke hängen. "Die FdN sind eher eine Gruppierung, die ihre Wohltaten in Zurückhaltung ausübt", sagte Goetz Eilers am Dienstagabend im Deutschen Fußballmuseum. Der 2. Vorsitzende des Vereins, von 1989 bis 2006 Chef-Justiziar des DFB, durfte in Dortmund zahlreiche Persönlichkeiten des Fußballs begrüßen. Auch der frisch gewählte DFB-Präsident Fritz Keller bedankte sich persönlich für die Zuwendungen des Förderkreises.

In der Regel treffen sich die "Freunde der Nationalmannschaft" bei Heim-Länderspielen der Nationalmannschaft. Aber auch für die Auswärtsspiele des viermaligen Weltmeisters werden attraktive Reisen angeboten und organisiert. Und dann gibt es jedes Jahr eine Veranstaltung für die Mitglieder im Rahmen eines Länderspiels, so wie aus Anlass des Länderspiels gegen Argentinien am Dienstagabend im Deutschen Fußballmuseum.

"Die FdN sind heute noch ebenso modern wie vor vierzig Jahren"

Für die Sepp-Herberger-Stiftung ein willkommener Anlass, den Spendern "Danke" zu sagen, was Geschäftsführer Tobias Wrzesinski im Namen der Stiftung ebenso tat wie einer ihrer vielen prominenten Repräsentanten: Trainer-Legende Otto Rehhagel war der Einladung ebenso gefolgt wie weitere Ehrengäste, allesamt erfolgreiche und namhafte Vertreter aus Fußballgeschichte und Gegenwart, die an der einen oder anderen Stelle die kleinen Geschichte hinter der großen Fußballhistorie zum Besten gaben. Wie zum Beispiel Jürgen Croy, mit 94 Länderspielen der Rekordtorhüter der Nationalmannschaft der DDR. Der dreimalige "Fußballer des Jahres" zählt zu den wenigen deutschen Kickern, denen es gelang, eine Olympische Goldmedaille zu gewinnen. 1976 war das. Immerhin, so erinnert Croy, gegen so starke Gegner wie den Europameister aus der Tschechoslowakei oder den WM-Dritten von 1974, Polen.

Über olympische Finalerfahrung verfügt auch Bibiana Steinhaus, Schiedsrichterin des Frauenfinales 2012, die gemeinsam mit ihrem FIFA-Kollegen Marco Fritz den FdNlern auf dem Weg durch die Ausstellung des Museums exklusive Einblicke in das Leben von Spitzenschiedsrichtern vermittelte. Die 137-malige Nationalspielerin Annike Krahn gehörte ebenfalls zum Gästekreis. Und dann kam noch ein besonderer Überraschungsgast: DFB-Präsident Fritz Keller ließ es sich nicht nehmen lassen, die FdNler persönlich im Museum zu begrüßen und ihnen für ihren Einsatz zu danken, womit sich schließlich auch ein persönlicher Kreis schloss. Gehörte doch, so der DFB-Präsident, schon sein Vater Franz Keller 1978 zu den Gründungsmitgliedern des Vereins.

Bleibt nur die Frage, was am Ende mit den Geldern konkret geschieht? "In erster Linie unterstützen wir mit unseren finanziellen Mitteln die Durchführung der Blindenfußball-Bundesliga", erläuterte der FdN-Vorsitzende Eugen Gehlenborg, bis vor Kurzem als selbst Vorstandsmitglied der Stiftung. "Durch ihre jährlichen und verlässlichen Spenden tragen die Vereinsmitglieder ganz wesentlich dazu bei, dass die Stiftung ihre gemeinnützige Arbeit durchführen und perspektivisch planen kann. Dass die 'Freunde der Nationalmannschaft' schon seit über vier Jahrzehnten ihre Leidenschaft für die Nationalmannschaft mit sozialem Engagement verbinden, zeigt, dass gute Ideen kein Verfallsdatum haben. Die FdN sind heute noch ebenso modern wie sie es vor vierzig Jahren waren."

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Seit 1978 gibt es die "Freunde der Nationalmannschaft", den Förderverein der Sepp-Herberger-Stiftung. Den "FdN" geht es nicht um die große Bühne, sie wollen Gutes tun, sonst nichts. Sein Jahrestreffen beging der Verein nun im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund.

Mehr als fünf Millionen Euro – so viel haben die Mitglieder des "Vereins Freunde der Nationalmannschaft des DFB e. V." im Laufe der Jahre zugunsten der Sepp-Herberger-Stiftung gespendet. Gegründet am 22. Februar 1978 in München, verfolgt der Verein damals wie heute nur einen einzigen Satzungszweck: Die finanzielle Unterstützung der gemeinnützigen Arbeit von Deutschlands ältester Fußballstiftung. Ein stolzer Betrag, den die knapp 180 Vereinsmitglieder aber gemeinhin nicht an die große Glocke hängen. "Die FdN sind eher eine Gruppierung, die ihre Wohltaten in Zurückhaltung ausübt", sagte Goetz Eilers am Dienstagabend im Deutschen Fußballmuseum. Der 2. Vorsitzende des Vereins, von 1989 bis 2006 Chef-Justiziar des DFB, durfte in Dortmund zahlreiche Persönlichkeiten des Fußballs begrüßen. Auch der frisch gewählte DFB-Präsident Fritz Keller bedankte sich persönlich für die Zuwendungen des Förderkreises.

In der Regel treffen sich die "Freunde der Nationalmannschaft" bei Heim-Länderspielen der Nationalmannschaft. Aber auch für die Auswärtsspiele des viermaligen Weltmeisters werden attraktive Reisen angeboten und organisiert. Und dann gibt es jedes Jahr eine Veranstaltung für die Mitglieder im Rahmen eines Länderspiels, so wie aus Anlass des Länderspiels gegen Argentinien am Dienstagabend im Deutschen Fußballmuseum.

"Die FdN sind heute noch ebenso modern wie vor vierzig Jahren"

Für die Sepp-Herberger-Stiftung ein willkommener Anlass, den Spendern "Danke" zu sagen, was Geschäftsführer Tobias Wrzesinski im Namen der Stiftung ebenso tat wie einer ihrer vielen prominenten Repräsentanten: Trainer-Legende Otto Rehhagel war der Einladung ebenso gefolgt wie weitere Ehrengäste, allesamt erfolgreiche und namhafte Vertreter aus Fußballgeschichte und Gegenwart, die an der einen oder anderen Stelle die kleinen Geschichte hinter der großen Fußballhistorie zum Besten gaben. Wie zum Beispiel Jürgen Croy, mit 94 Länderspielen der Rekordtorhüter der Nationalmannschaft der DDR. Der dreimalige "Fußballer des Jahres" zählt zu den wenigen deutschen Kickern, denen es gelang, eine Olympische Goldmedaille zu gewinnen. 1976 war das. Immerhin, so erinnert Croy, gegen so starke Gegner wie den Europameister aus der Tschechoslowakei oder den WM-Dritten von 1974, Polen.

Über olympische Finalerfahrung verfügt auch Bibiana Steinhaus, Schiedsrichterin des Frauenfinales 2012, die gemeinsam mit ihrem FIFA-Kollegen Marco Fritz den FdNlern auf dem Weg durch die Ausstellung des Museums exklusive Einblicke in das Leben von Spitzenschiedsrichtern vermittelte. Die 137-malige Nationalspielerin Annike Krahn gehörte ebenfalls zum Gästekreis. Und dann kam noch ein besonderer Überraschungsgast: DFB-Präsident Fritz Keller ließ es sich nicht nehmen lassen, die FdNler persönlich im Museum zu begrüßen und ihnen für ihren Einsatz zu danken, womit sich schließlich auch ein persönlicher Kreis schloss. Gehörte doch, so der DFB-Präsident, schon sein Vater Franz Keller 1978 zu den Gründungsmitgliedern des Vereins.

Bleibt nur die Frage, was am Ende mit den Geldern konkret geschieht? "In erster Linie unterstützen wir mit unseren finanziellen Mitteln die Durchführung der Blindenfußball-Bundesliga", erläuterte der FdN-Vorsitzende Eugen Gehlenborg, bis vor Kurzem als selbst Vorstandsmitglied der Stiftung. "Durch ihre jährlichen und verlässlichen Spenden tragen die Vereinsmitglieder ganz wesentlich dazu bei, dass die Stiftung ihre gemeinnützige Arbeit durchführen und perspektivisch planen kann. Dass die 'Freunde der Nationalmannschaft' schon seit über vier Jahrzehnten ihre Leidenschaft für die Nationalmannschaft mit sozialem Engagement verbinden, zeigt, dass gute Ideen kein Verfallsdatum haben. Die FdN sind heute noch ebenso modern wie sie es vor vierzig Jahren waren."