Leverkusens Hegering vor Jena-Duell: "Sechs-Punkte-Spiel"

Mehr Abstiegskampf geht kaum. Es gibt keine zwei Meinungen, dass es in der Allianz Frauen-Bundesliga derzeit so spannend zugeht, wie niemals zuvor - im Rennen um die Deutsche Meisterschaft genauso wie im Kampf gegen den Abstieg. Zwei Mannschaften aus der Abstiegsregion stehen sich heute (ab 14 Uhr) im direkten Duell gegenüber. Der Vorletzte Bayer 04 Leverkusen muss beim Drittletzten FF USV Jena antreten. Nur zwei weniger kassierte Tore sorgen derzeit dafür, dass Jena vor Leverkusen steht.

"Man hat in den vergangenen Tagen ganz deutlich gemerkt, dass die Anspannung vor dieser Partie groß ist", sagt Leverkusens Mittelfeldspielerin Marina Hegering im Gespräch mit DFB.de. Die 26-Jährige steht derzeit besonders in der Verantwortung. Gemeinsam unter anderem mit Olympiasiegerin Annike Krahn, Francesca Weber, Ramona Petzelberger und Jessica Wich bildet sie die erfahrene Achse in der Mannschaft von Trainer Thomas Obliers.

Hegering: "Ich bin überzeugt, dass wir den Klassenverbleib erreichen"

"Gerade in so schwierigen Phasen wie aktuell ist es unsere Aufgabe, voran zu gehen und Verantwortung zu übernehmen", betont Hegering. "Wir haben insgesamt eine junge und gleichzeitig sehr talentierte Mannschaft. Deshalb bin ich auch absolut davon überzeugt, dass wir den Klassenverbleib erreichen werden. Allerdings muss allen bewusst sein, dass uns dieses Thema wahrscheinlich bis zum letzten Spieltag begleiten wird."

Eigentlich hatten die Verantwortlichen in Leverkusen darauf gehofft, sorgenfrei durch die Saison gehen zu können. Aber nach einer enttäuschenden Hinrunde mit neun Niederlagen bei nur zwei Siegen geht es nun darum, den Abstieg zu vermeiden. Und dafür ist ein Sieg gegen Jena zwingend Voraussetzung.

Bayer deklassiert Jena 5:0 im Pokalachtelfinale

"Wir müssen dieses Spiel gewinnen", sagt Hegering. "Um das zu erkennen, reicht ja ein Blick auf die Tabelle. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das schaffen werden. Die Vorbereitung war wegen des Wetters etwas kompliziert. Aber die anderen Teams hatten ähnliche Probleme. Mit den sportlichen Leistungen können wir zufrieden sein."

Es gibt einen weiteren Faktor, der den Leverkusenerinnen Hoffnung macht. Ende des vergangenen Jahres gab es im Achtelfinale des DFB-Pokals ein 5:0 gegen Jena. Im Viertelfinale geht es nun am 15. März zum Zweitligisten BV Cloppenburg. Die Chance auf den Einzug ins Halbfinale ist groß. Aber das ist derzeit nur eine Randnotiz. Der Abstiegskampf in der Frauen-Bundesliga überlagert alle anderen Themen.



Mehr Abstiegskampf geht kaum. Es gibt keine zwei Meinungen, dass es in der Allianz Frauen-Bundesliga derzeit so spannend zugeht, wie niemals zuvor - im Rennen um die Deutsche Meisterschaft genauso wie im Kampf gegen den Abstieg. Zwei Mannschaften aus der Abstiegsregion stehen sich heute (ab 14 Uhr) im direkten Duell gegenüber. Der Vorletzte Bayer 04 Leverkusen muss beim Drittletzten FF USV Jena antreten. Nur zwei weniger kassierte Tore sorgen derzeit dafür, dass Jena vor Leverkusen steht.

"Man hat in den vergangenen Tagen ganz deutlich gemerkt, dass die Anspannung vor dieser Partie groß ist", sagt Leverkusens Mittelfeldspielerin Marina Hegering im Gespräch mit DFB.de. Die 26-Jährige steht derzeit besonders in der Verantwortung. Gemeinsam unter anderem mit Olympiasiegerin Annike Krahn, Francesca Weber, Ramona Petzelberger und Jessica Wich bildet sie die erfahrene Achse in der Mannschaft von Trainer Thomas Obliers.

Hegering: "Ich bin überzeugt, dass wir den Klassenverbleib erreichen"

"Gerade in so schwierigen Phasen wie aktuell ist es unsere Aufgabe, voran zu gehen und Verantwortung zu übernehmen", betont Hegering. "Wir haben insgesamt eine junge und gleichzeitig sehr talentierte Mannschaft. Deshalb bin ich auch absolut davon überzeugt, dass wir den Klassenverbleib erreichen werden. Allerdings muss allen bewusst sein, dass uns dieses Thema wahrscheinlich bis zum letzten Spieltag begleiten wird."

Eigentlich hatten die Verantwortlichen in Leverkusen darauf gehofft, sorgenfrei durch die Saison gehen zu können. Aber nach einer enttäuschenden Hinrunde mit neun Niederlagen bei nur zwei Siegen geht es nun darum, den Abstieg zu vermeiden. Und dafür ist ein Sieg gegen Jena zwingend Voraussetzung.

Bayer deklassiert Jena 5:0 im Pokalachtelfinale

"Wir müssen dieses Spiel gewinnen", sagt Hegering. "Um das zu erkennen, reicht ja ein Blick auf die Tabelle. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das schaffen werden. Die Vorbereitung war wegen des Wetters etwas kompliziert. Aber die anderen Teams hatten ähnliche Probleme. Mit den sportlichen Leistungen können wir zufrieden sein."

Es gibt einen weiteren Faktor, der den Leverkusenerinnen Hoffnung macht. Ende des vergangenen Jahres gab es im Achtelfinale des DFB-Pokals ein 5:0 gegen Jena. Im Viertelfinale geht es nun am 15. März zum Zweitligisten BV Cloppenburg. Die Chance auf den Einzug ins Halbfinale ist groß. Aber das ist derzeit nur eine Randnotiz. Der Abstiegskampf in der Frauen-Bundesliga überlagert alle anderen Themen.

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Leverkusen stellt drittschwächste Defensive der Liga

Es ist ziemlich offensichtlich zu erkennen, warum die Leverkusenerinnen so große Probleme haben in dieser Saison bisher: Mit 21 Gegentreffern stellen sie derzeit die drittschwächste Defensive in der Allianz Frauen-Bundesliga - trotz Ex-Nationalspielerin Annike Krahn. Gleichzeitig sind in der Offensive in elf Begegnungen erst sieben Tore gelungen. Beides sind keine Werte, die Hoffnung machen.

"Beide Aspekte haben wir in der Winterpause intensiv besprochen und daran gearbeitet", so Hegering. "Wir haben einerseits viel zu viele Gelegenheiten leichtfertig liegen gelassen. Gleichzeitig haben wir uns in der Defensive einige Unachtsamkeiten erlaubt, die direkt bestraft worden sind. Das sind die entscheidenden Dinge, die wir auf diesem Niveau in den Griff bekommen müssen und werden."

Hegering: "Wir waren oft nah dran"

Für die Leverkusenerinnen ist es außerdem zu einem Problem geworden, dass sie lediglich gegen die beiden Aufsteiger aus Mönchengladbach und Duisburg punkteten. Die Konkurrenten im unteren Drittel hingegen holten teilweise auch gegen Teams aus der oberen Hälfte überraschend etwas Zählbares. "Wir waren oft nah dran und haben am Ende mit einem Tor Unterschied verloren", sagt Hegering rückblickend.

Man merkt deutlich, dass bei Bayer 04 in den vergangenen Wochen die intensive Aufarbeitung einer in allen Bereich enttäuschenden Hinserie durchgeführt wurde. Aber mittlerweile geht der Blick von Spielerinnen und Verantwortlichen nur noch nach vorne. Noch haben sie es schließlich in den eigenen Händen, eine komplizierte Spielzeit zu einem vernünftigen Ende zu bringen.

Den Grundstein dafür allerdings müssen sie im Auswärtsspiel gegen Jena legen. "Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel", erklärt Hegering. "Das ist allen bewusst. Entsprechend werden wir in die Partie gehen."

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