FAQ zum Thema Stützpunkte

Dass die Talentförderung an DFB-Stützpunkten ihre Früchte trägt, hat sich in diesem Sommer erneut gezeigt. Sowohl bei den DFB-Frauen (18 Spielerinnen) als auch beim U 21-Team (zwölf Spieler) hat ein Großteil der Mannschaft während der Jugend an einem Stützpunkt in ihrer Heimat gekickt. Doch was wird dort eigentlich trainiert? Und wie kann ich an einem Stützpunkttraining teilnehmen? DFB.de beantwortet die wichtigsten Fragen.

Wie viele Stützpunkte gibt es in Deutschland?

Deutschlandweit gibt es derzeit 366 Stützpunkte. Sie bilden ein engmaschiges und flächendeckendes Netz, welches gewährleistet, dass talentierte Spielerinnen und Spieler in jeder Region gesichtet und gefördert werden. Wo sich die einzelnen Stützpunkte befinden, geht aus der interaktiven Deutschlandkarte hervor.

Wie viele Trainer arbeiten an den Stützpunkten?

Etwa 1300 engagierte und qualifizierte Stützpunkttrainer sichern eine intensive Sichtung der regionalen Talente und eine optimale individuelle Förderung durch das Stützpunkttraining.

Haben die Stützpunkttrainer eine besondere Ausbildung?

Alle Stützpunkttrainer verfügen über ein detailliertes Fachwissen und sind im Besitz einer Trainer-Lizenz (mindestens DFB-Elite-Jugend-Lizenz). Daneben bringen sie höchste Motivation, pädagogische Qualitäten, fußballerisches Können sowie Geduld und Zielstrebigkeit in der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen mit.

Welche Aufgaben haben die Stützpunkttrainer?

Zu den wesentlichen Aufgaben eines Stützpunkttrainers zählen die regelmäßige Sichtung bei Spielen und Turnieren, die Planung und Leitung des Stützpunkttrainings und die Kontaktpflege zu den Vereinen. Darüber hinaus leiten Stützpunkttrainer auch Kurse für Juniorentrainer im Verein.

Wer koordiniert die Stützpunkte?

Neben den Stützpunkttrainern sind in den Landesverbänden aktuell 29 hauptamtliche DFB-Stützpunktkoordinatoren tätig. Sie koordinieren die Sichtungs- und Trainingsmaßnahmen und fungieren als Schnittstellen zwischen den Vereinen, dem DFB, den Gremien und Mitarbeitern der Landesverbände und den Stützpunkten. Als sportlicher Leiter des DFB-Talentförderprogramms ist darüber hinaus Damir Dugandzic für die sportfachliche Anleitung der Koordinatoren verantwortlich.

Welche Ziele werden mit den Stützpunkten verfolgt?

Die Stützpunkte sind ein wesentlicher Bestandteil des DFB-Talentförderprogramms, das mit der Saison 2002/2003 gestartet ist und sich seitdem als erste Stufe der Talentförderung im deutschen Fußball fest etabliert hat. Das Programm bildet die Brücke zwischen der engagierten und unverzichtbaren Jugendarbeit an der Vereinsbasis und der zweiten Stufe der Talentförderung, den Leistungszentren und Eliteschulen des Fußballs. Das DFB-Talentförderprogramm verfolgt folgende Ziele:

  • Sichten und Fördern möglichst vieler Talente einer Region

  • Zusätzliche individuelle Förderung talentierter Spieler in Ergänzung zum Vereinstraining

  • Fördern des einzelnen Talents – fernab vom Erfolgs- und Zeitdruck des Vereinstrainings

  • Motivation und Praxistipps für ein zusätzliches Selbst- und Heimtraining der Talente

  • Trainingshilfen für die regionalen Vereinstrainer durch regelmäßige "Info-Abende" an allen 366 Stützpunkten

  • Perspektivziel: ein größeres Potenzial an zukünftigen Spitzenspielerinnen und Spitzenspielern für die DFB-Teams, aber auch für alle Vereine im Lizenz- und höherklassigen Amateurfußball

Welche Schwerpunkte werden im Stützpunkttraining gesetzt?

Die Ausbildungspläne in der Talentförderung orientieren sich zunächst an den Spielphasen Angriffsabschluss, Angriffsvorbereitung und Ballsicherung. Für diese Ausbildungsblöcke sind jeweils drei Einheiten mit speziellen Schwerpunkten eingeplant.

Aufgeteilt in Hin- und Rückrunde sollten jeweils die drei Schwerpunkte "Tore schießen", "Tore vorbereiten" und "Ball behaupten" abgedeckt werden. Dabei wird der Fokus besonders auf folgende Aspekte gelegt:

  • Individuelles, lernintensives Trainieren in kleinen Lerngruppen

  • Schulung koordinativer Fertigkeiten

  • Geschicklichkeit und Beweglichkeit am und mit Ball

  • Beidfüßiges Beherrschen aller Dribbel-Variationen mit vielen Tempo- und Richtungswechseln

  • Erlernen und Festigen variabler Finten und Täuschungsaktionen

  • Korrekte und variable Bewegungsabläufe beim Passen und Schießen

  • Variables Sichern des Balles nach flachen und hohen Zuspielen

  • Köpfen nach beid- und einbeinigem Absprung

  • Taktisch geschicktes Lösen von eins-gegen-eins-Situationen in Offensive und Defensive

Welche Prinzipien finden dabei Anwendung?

Grundsätzlich finden die folgenden Prinzipien beim Training mit den Spielerinnen und Spielern immer Beachtung:

  • Das einzelne Talent bestimmt jede Phase des Trainings!

  • Durch eine sorgfältige Trainingsarbeit die technisch-taktische Basis der Talente fördern!

  • Alle Basistechniken schrittweise und im Detail verbessern!

  • Spielen und Üben zum gleichen Schwerpunkt verbinden!

  • Auf Detailarbeit achten! Richtiges Coachen (Erklären, Demonstrieren mit aktivem Einbinden der Spieler) ist das Erfolgsrezept!

  • In Blöcken (über zwei bis fünf Einheiten) systematisch und konzentriert an einem technisch-taktischen Schwerpunkt feilen!

  • Nicht nur fußballerisches Können vermitteln, sondern Persönlichkeiten formen!

Wann findet das Stützpunkttraining statt?

Das Stützpunkttraining stellt ein zusätzliches Training dar und findet einmal wöchentlich, meist montags, statt.

Wie alt muss ich sein, um an einem Stützpunkttraining teilnehmen zu können?

Das Stützpunkttraining findet jeweils für die Jahrgänge U 12/ U 13 und U 14 / U 15 gemeinsam statt. Das entspricht den Jahrgängen der D- sowie der C-Jugend. Stichtag ist dabei wie im Verein der 1. Januar eines jeden Jahres.

Kann ich als interessierter Spieler einfach an einem Stützpunkttraining teilnehmen oder muss ich dazu eingeladen werden?

Um an einem Stützpunkttraining teilnehmen zu können, muss man vorher durch einen der Sichter bzw. einen der Stützpunkttrainer eingeladen werden. Diese besuchen regelmäßig Spiele in den jeweiligen Kreisen, um sich so ein optimales Bild von allen möglichen Talenten machen zu können. Zudem gehen die jeweiligen Stützpunktkoordinatoren gerne Tipps nach und geben diese an die jeweiligen Honorartrainer zum Sichten von Spielern weiter.

Was passiert, wenn ein Spieler im Stützpunkt ist und dort besonders talentiert ist?

Talentierte Stützpunktspieler haben die Möglichkeit, über Vergleichsspiele zwischen den Stützpunkten und vielerorts auch Regionalauswahlen gesichtet und zu der Auswahlmannschaft des jeweiligen Landesverbands eingeladen zu werden. Über die Auswahl-Teams können sich die Talente wiederum für eine Junioren-Nationalmannschaft empfehlen.

[dfb]

Dass die Talentförderung an DFB-Stützpunkten ihre Früchte trägt, hat sich in diesem Sommer erneut gezeigt. Sowohl bei den DFB-Frauen (18 Spielerinnen) als auch beim U 21-Team (zwölf Spieler) hat ein Großteil der Mannschaft während der Jugend an einem Stützpunkt in ihrer Heimat gekickt. Doch was wird dort eigentlich trainiert? Und wie kann ich an einem Stützpunkttraining teilnehmen? DFB.de beantwortet die wichtigsten Fragen.

Wie viele Stützpunkte gibt es in Deutschland?

Deutschlandweit gibt es derzeit 366 Stützpunkte. Sie bilden ein engmaschiges und flächendeckendes Netz, welches gewährleistet, dass talentierte Spielerinnen und Spieler in jeder Region gesichtet und gefördert werden. Wo sich die einzelnen Stützpunkte befinden, geht aus der interaktiven Deutschlandkarte hervor.

Wie viele Trainer arbeiten an den Stützpunkten?

Etwa 1300 engagierte und qualifizierte Stützpunkttrainer sichern eine intensive Sichtung der regionalen Talente und eine optimale individuelle Förderung durch das Stützpunkttraining.

Haben die Stützpunkttrainer eine besondere Ausbildung?

Alle Stützpunkttrainer verfügen über ein detailliertes Fachwissen und sind im Besitz einer Trainer-Lizenz (mindestens DFB-Elite-Jugend-Lizenz). Daneben bringen sie höchste Motivation, pädagogische Qualitäten, fußballerisches Können sowie Geduld und Zielstrebigkeit in der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen mit.

Welche Aufgaben haben die Stützpunkttrainer?

Zu den wesentlichen Aufgaben eines Stützpunkttrainers zählen die regelmäßige Sichtung bei Spielen und Turnieren, die Planung und Leitung des Stützpunkttrainings und die Kontaktpflege zu den Vereinen. Darüber hinaus leiten Stützpunkttrainer auch Kurse für Juniorentrainer im Verein.

Wer koordiniert die Stützpunkte?

Neben den Stützpunkttrainern sind in den Landesverbänden aktuell 29 hauptamtliche DFB-Stützpunktkoordinatoren tätig. Sie koordinieren die Sichtungs- und Trainingsmaßnahmen und fungieren als Schnittstellen zwischen den Vereinen, dem DFB, den Gremien und Mitarbeitern der Landesverbände und den Stützpunkten. Als sportlicher Leiter des DFB-Talentförderprogramms ist darüber hinaus Damir Dugandzic für die sportfachliche Anleitung der Koordinatoren verantwortlich.

Welche Ziele werden mit den Stützpunkten verfolgt?

Die Stützpunkte sind ein wesentlicher Bestandteil des DFB-Talentförderprogramms, das mit der Saison 2002/2003 gestartet ist und sich seitdem als erste Stufe der Talentförderung im deutschen Fußball fest etabliert hat. Das Programm bildet die Brücke zwischen der engagierten und unverzichtbaren Jugendarbeit an der Vereinsbasis und der zweiten Stufe der Talentförderung, den Leistungszentren und Eliteschulen des Fußballs. Das DFB-Talentförderprogramm verfolgt folgende Ziele:

  • Sichten und Fördern möglichst vieler Talente einer Region

  • Zusätzliche individuelle Förderung talentierter Spieler in Ergänzung zum Vereinstraining

  • Fördern des einzelnen Talents – fernab vom Erfolgs- und Zeitdruck des Vereinstrainings

  • Motivation und Praxistipps für ein zusätzliches Selbst- und Heimtraining der Talente

  • Trainingshilfen für die regionalen Vereinstrainer durch regelmäßige "Info-Abende" an allen 366 Stützpunkten

  • Perspektivziel: ein größeres Potenzial an zukünftigen Spitzenspielerinnen und Spitzenspielern für die DFB-Teams, aber auch für alle Vereine im Lizenz- und höherklassigen Amateurfußball

Welche Schwerpunkte werden im Stützpunkttraining gesetzt?

Die Ausbildungspläne in der Talentförderung orientieren sich zunächst an den Spielphasen Angriffsabschluss, Angriffsvorbereitung und Ballsicherung. Für diese Ausbildungsblöcke sind jeweils drei Einheiten mit speziellen Schwerpunkten eingeplant.

Aufgeteilt in Hin- und Rückrunde sollten jeweils die drei Schwerpunkte "Tore schießen", "Tore vorbereiten" und "Ball behaupten" abgedeckt werden. Dabei wird der Fokus besonders auf folgende Aspekte gelegt:

  • Individuelles, lernintensives Trainieren in kleinen Lerngruppen

  • Schulung koordinativer Fertigkeiten

  • Geschicklichkeit und Beweglichkeit am und mit Ball

  • Beidfüßiges Beherrschen aller Dribbel-Variationen mit vielen Tempo- und Richtungswechseln

  • Erlernen und Festigen variabler Finten und Täuschungsaktionen

  • Korrekte und variable Bewegungsabläufe beim Passen und Schießen

  • Variables Sichern des Balles nach flachen und hohen Zuspielen

  • Köpfen nach beid- und einbeinigem Absprung

  • Taktisch geschicktes Lösen von eins-gegen-eins-Situationen in Offensive und Defensive

Welche Prinzipien finden dabei Anwendung?

Grundsätzlich finden die folgenden Prinzipien beim Training mit den Spielerinnen und Spielern immer Beachtung:

  • Das einzelne Talent bestimmt jede Phase des Trainings!

  • Durch eine sorgfältige Trainingsarbeit die technisch-taktische Basis der Talente fördern!

  • Alle Basistechniken schrittweise und im Detail verbessern!

  • Spielen und Üben zum gleichen Schwerpunkt verbinden!

  • Auf Detailarbeit achten! Richtiges Coachen (Erklären, Demonstrieren mit aktivem Einbinden der Spieler) ist das Erfolgsrezept!

  • In Blöcken (über zwei bis fünf Einheiten) systematisch und konzentriert an einem technisch-taktischen Schwerpunkt feilen!

  • Nicht nur fußballerisches Können vermitteln, sondern Persönlichkeiten formen!

Wann findet das Stützpunkttraining statt?

Das Stützpunkttraining stellt ein zusätzliches Training dar und findet einmal wöchentlich, meist montags, statt.

Wie alt muss ich sein, um an einem Stützpunkttraining teilnehmen zu können?

Das Stützpunkttraining findet jeweils für die Jahrgänge U 12/ U 13 und U 14 / U 15 gemeinsam statt. Das entspricht den Jahrgängen der D- sowie der C-Jugend. Stichtag ist dabei wie im Verein der 1. Januar eines jeden Jahres.

Kann ich als interessierter Spieler einfach an einem Stützpunkttraining teilnehmen oder muss ich dazu eingeladen werden?

Um an einem Stützpunkttraining teilnehmen zu können, muss man vorher durch einen der Sichter bzw. einen der Stützpunkttrainer eingeladen werden. Diese besuchen regelmäßig Spiele in den jeweiligen Kreisen, um sich so ein optimales Bild von allen möglichen Talenten machen zu können. Zudem gehen die jeweiligen Stützpunktkoordinatoren gerne Tipps nach und geben diese an die jeweiligen Honorartrainer zum Sichten von Spielern weiter.

Was passiert, wenn ein Spieler im Stützpunkt ist und dort besonders talentiert ist?

Talentierte Stützpunktspieler haben die Möglichkeit, über Vergleichsspiele zwischen den Stützpunkten und vielerorts auch Regionalauswahlen gesichtet und zu der Auswahlmannschaft des jeweiligen Landesverbands eingeladen zu werden. Über die Auswahl-Teams können sich die Talente wiederum für eine Junioren-Nationalmannschaft empfehlen.

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