Fan-Club-Mitglied Hentschel: Winterpause mit den Bad Boys

Jeden Winter das gleiche Problem. Spätestens wenn die Feiertage vorbei sind und das neue Jahr begrüßt wurde, kehrt Tristesse im Leben der meisten deutschen Fußballfans ein. Keine Bundesliga, keine Länderspiele – wohin also mit der ganzen Zeit? Jens Hentschel hat da eine gute Lösung für sich gefunden.

Das 42 Jahre alte Fan Club-Mitglied ist bei so gut wie jedem Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft dabei. Auch bei den Auftritten von Fortuna Düsseldorf ist er fast immer zugegen. Das ging in diesem Winter sogar so weit, dass er dem Bundesligisten bis ins Trainingslager nach Marbella folgte. Seit Donnerstag ist er wieder in Deutschland – aus gutem Grund. Denn jetzt legt Jens den Fußball ausnahmsweise mal beiseite und konzentriert sich voll auf den Handball.

Mit Unterstützung des Publikums viel möglich

Grund dafür ist die Handball Weltmeisterschaft in Deutschland und Dänemark, welche er sich nicht entgehen lassen möchte. Den Auftakt-Sieg gegen Korea verfolgte Jens noch auf der heimischen Couch, doch ab der Hauptrunde ist er Dauergast in der Kölner Lanxess Arena. Dass die deutsche Mannschaft diese verpassen könnte, glaubt er nicht: "Den Weg in die Hauptrunde gehen die Jungs auf jeden Fall. Danach ist mit der Unterstützung des Publikums viel möglich."

Und Jens weiß wovon er spricht. Zum einen ist er dem Handball als Spieler und Trainer seit über 35 Jahren eng verbunden und zum anderen hat er schon unzählige große Begegnungen live miterlebt. "Handballspiele werden häufig erst in den letzten fünf Minuten entschieden", weiß Jens. "Da können die Fans noch viel bewirken." Das Publikum beim Handball sei in der Regel sehr fachkundig und die Atmosphäre überwiegend freundlich. Das gefällt ihm.

Wiedersehen mit Doppelweltmeister

Der Versicherungskaufmann hofft, dass es für die deutsche Mannschaft auch nach der Hauptrunde noch weitergeht und sie ins Halbfinale einzieht. Aber gerade die Spiele gegen Frankreich und wohlmöglich gegen Spanien und Kroatien seien "echte Brocken." "Andere Nationen sind körperlich überlegen. Wir müssen mit Spielwitz und Schnelligkeit dagegenhalten", so Jens.

Als Jugendtrainer des TSV Bayer Dormagen nahm er unter anderem Spieler wie Kentin Mahé unter seine Fittiche. Der Doppelweltmeister wird am kommenden Donnerstag mit der französischen Nationalmannschaft auf Deutschland treffen. Auch wenn Jens seinem ehemaligen Schützling sonst nur das Beste wünscht, wird er beim Duell gegen das DHB-Team eine Ausnahme machen. Und wenn es in einem möglichen Finale erneut zu einem Wiedersehen kommen sollte, wäre eine zweite Ausnahme wohl ausnahmsweise auch kein Problem.

[jh]

Jeden Winter das gleiche Problem. Spätestens wenn die Feiertage vorbei sind und das neue Jahr begrüßt wurde, kehrt Tristesse im Leben der meisten deutschen Fußballfans ein. Keine Bundesliga, keine Länderspiele – wohin also mit der ganzen Zeit? Jens Hentschel hat da eine gute Lösung für sich gefunden.

Das 42 Jahre alte Fan Club-Mitglied ist bei so gut wie jedem Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft dabei. Auch bei den Auftritten von Fortuna Düsseldorf ist er fast immer zugegen. Das ging in diesem Winter sogar so weit, dass er dem Bundesligisten bis ins Trainingslager nach Marbella folgte. Seit Donnerstag ist er wieder in Deutschland – aus gutem Grund. Denn jetzt legt Jens den Fußball ausnahmsweise mal beiseite und konzentriert sich voll auf den Handball.

Mit Unterstützung des Publikums viel möglich

Grund dafür ist die Handball Weltmeisterschaft in Deutschland und Dänemark, welche er sich nicht entgehen lassen möchte. Den Auftakt-Sieg gegen Korea verfolgte Jens noch auf der heimischen Couch, doch ab der Hauptrunde ist er Dauergast in der Kölner Lanxess Arena. Dass die deutsche Mannschaft diese verpassen könnte, glaubt er nicht: "Den Weg in die Hauptrunde gehen die Jungs auf jeden Fall. Danach ist mit der Unterstützung des Publikums viel möglich."

Und Jens weiß wovon er spricht. Zum einen ist er dem Handball als Spieler und Trainer seit über 35 Jahren eng verbunden und zum anderen hat er schon unzählige große Begegnungen live miterlebt. "Handballspiele werden häufig erst in den letzten fünf Minuten entschieden", weiß Jens. "Da können die Fans noch viel bewirken." Das Publikum beim Handball sei in der Regel sehr fachkundig und die Atmosphäre überwiegend freundlich. Das gefällt ihm.

Wiedersehen mit Doppelweltmeister

Der Versicherungskaufmann hofft, dass es für die deutsche Mannschaft auch nach der Hauptrunde noch weitergeht und sie ins Halbfinale einzieht. Aber gerade die Spiele gegen Frankreich und wohlmöglich gegen Spanien und Kroatien seien "echte Brocken." "Andere Nationen sind körperlich überlegen. Wir müssen mit Spielwitz und Schnelligkeit dagegenhalten", so Jens.

Als Jugendtrainer des TSV Bayer Dormagen nahm er unter anderem Spieler wie Kentin Mahé unter seine Fittiche. Der Doppelweltmeister wird am kommenden Donnerstag mit der französischen Nationalmannschaft auf Deutschland treffen. Auch wenn Jens seinem ehemaligen Schützling sonst nur das Beste wünscht, wird er beim Duell gegen das DHB-Team eine Ausnahme machen. Und wenn es in einem möglichen Finale erneut zu einem Wiedersehen kommen sollte, wäre eine zweite Ausnahme wohl ausnahmsweise auch kein Problem.

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