DFB-Delegation nahm Abschied von Dr. Franz Böhmert

Eine hochrangige Delegation des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat seinem Ehrenmitglied und langjährigem Vorstandsmitglied Dr. Franz Böhmert am Donnerstag bei einer Trauerfeier im Bremer Dom gemeinsam mit über 1000 Gästen aus Fußball, Politik, Wirtschaft und Kultur die letzte Ehre erwiesen. An der Spitze der DFB-Trauergemeinde standen DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder und der Geschäftsführende DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger.

Ebenfalls zu den Trauergästen gehörten die 1. DFB-Vizepräsidenten Engelbert Nelle und Werner Hackmann sowie die DFB-Vizepräsidenten Karl Schmidt, Dr. Hans-Georg Moldenhauer, Wilfried Straub und Wolfgang Holzhäuser. Auch Böhmerts langjähriger Freund und DFB-Ehrenpräsident Egidius Braun, DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt, WM-OK-Chef Franz Beckenbauer, DFB-Ehrenspielführer Uwe Seeler und Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff haben dem Verstorbenen die letzte Ehre erwiesen.

Außerdem nahmen die komplette aktuelle Bundesliga-Mannschaft sowie zahlreiche ehemalige Werder-Profis und -Nationalspieler Abschied. Darunter auch Horst-Dieter Höttges, "Pico" Schütz, Marco Bode, Andreas Herzog, Oliver Reck, Frank Rost, Bernd Hobsch, Uwe Reinders, Jürgen Röber, Mirko Votava, Stefan Brasas, Jonny Otten, Frank Ordenewitz, Gunnar Sauer, Rigobert Gruber, Marinus Bester und Uwe Harttgen.

Dr. Böhmert war unter anderem von April 2000 bis Oktober 2004 als Vertreter des Ligaverbandes Mitglied im DFB-Vorstand. Der frühere Klinikdirektor, der Frau und eine Tochter hinterlässt, war am Dienstag, den 28.12.2004, im Alter von 70 Jahren gestorben.

Von 1977 bis 2000 war Dr. Böhmert Mitglied des DFB-Ligaausschusses, dessen Vorstand er zwischen 1987 und 2000 angehörte. Nach Gründung des Ligaverbandes und der Deutschen Fußball Liga GmbH (DFL) gehörte der gebürtige Gröninger (Sachsen-Anhalt) bis in den Herbst dieses Jahres sowohl dem Vorstand des DFB als auch dem Vorstand des Ligaverbandes an. Dr. Böhmert war Ehrenmitglied des DFB und des Ligaverbandes sowie Träger der Goldenen DFB-Ehrennadel.

Franz Böhmert war von 1970 bis 1999 Präsident des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen. In seiner Amtszeit feierten die Hanseaten mit dem Gewinn des Europapokals der Pokalsieger (1992) den bisher größten Triumph ihrer Vereinsgeschichte. Außerdem fallen in seine Ägide die Deutschen Meisterschaften 1988 und 1993 sowie die DFB-Pokalsiege 1991, 1994 und 1999. Nach seinem Rückzug als Werder-Präsident stand Böhmert seinem Verein weiter als Aufsichtsratsvorsitzender zur Seite.

"Mit Franz Böhmert verliert der deutsche Fußball eine herausragende Persönlichkeit. Ich trauere um einen guten Freund und Weggefährten, auf den stets Verlass war. Franz Böhmert hat als Präsident von Werder Bremen Beachtliches geleistet. Außerdem bin ich ihm besonders dankbar für die jahrelange, vertrauensvolle Zusammenarbeit im Ligaausschuss. Wir hatten stets ein offenes, von gegenseitigem Vertrauen geprägtes Verhältnis, das die Basis bildete, um viele Sachfragen im Interesse des gesamten deutschen Fußballs zu lösen und neue Ideen voranzutreiben", so Gerhard Mayer-Vorfelder, Präsident des DFB.

Franz Böhmert errang auch viele Verdienste um die deutsche Nationalmannschaft. So begleitete er die DFB-Auswahl mehrfach als Delegationsleiter bei Welt- und Europameisterschafts-Endrunden. Unter anderem führte Böhmert 1996 beim EM-Sieg der deutschen Mannschaft die DFB-Delegation an. Darüber hinaus engagierte sich der Bremer in hohem Maße für soziale Projekte – zum Beispiel im Rahmen der DFB-Mexikohilfe oder der DFB-Stiftung Egidius Braun, mit deren Namensgeber ihn eine jahrelange Freundschaft verband. Bis zu seinem Tode gehörte Dr. Böhmert dem Vorstand der Stiftung an.

Der DFB wird seinem Ehrenmitglied und ehemaligem Vorstandsmitglied Dr. Franz Böhmert ein ehrendes Andenken bewahren. [mh/jt]


[bild1]Eine hochrangige Delegation des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat seinem Ehrenmitglied und langjährigem Vorstandsmitglied Dr. Franz Böhmert am Donnerstag bei einer Trauerfeier im Bremer Dom gemeinsam mit über 1000 Gästen aus Fußball, Politik, Wirtschaft und Kultur die letzte Ehre erwiesen. An der Spitze der DFB-Trauergemeinde standen DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder und der Geschäftsführende DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger.



Ebenfalls zu den Trauergästen gehörten die 1. DFB-Vizepräsidenten Engelbert Nelle und Werner Hackmann sowie die DFB-Vizepräsidenten Karl Schmidt, Dr. Hans-Georg Moldenhauer, Wilfried Straub und Wolfgang Holzhäuser. Auch Böhmerts langjähriger Freund und DFB-Ehrenpräsident Egidius Braun, DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt, WM-OK-Chef Franz Beckenbauer, DFB-Ehrenspielführer Uwe Seeler und Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff haben dem Verstorbenen die letzte Ehre erwiesen.



Außerdem nahmen die komplette aktuelle Bundesliga-Mannschaft sowie zahlreiche ehemalige Werder-Profis und -Nationalspieler Abschied. Darunter auch Horst-Dieter Höttges, "Pico" Schütz, Marco Bode, Andreas Herzog, Oliver Reck, Frank Rost, Bernd Hobsch, Uwe Reinders, Jürgen Röber, Mirko Votava, Stefan Brasas, Jonny Otten, Frank Ordenewitz, Gunnar Sauer, Rigobert Gruber, Marinus Bester und Uwe Harttgen.



Dr. Böhmert war unter anderem von April 2000 bis Oktober 2004 als Vertreter des Ligaverbandes Mitglied im DFB-Vorstand. Der frühere Klinikdirektor, der Frau und eine Tochter hinterlässt, war am Dienstag, den 28.12.2004, im Alter von 70 Jahren gestorben.



Von 1977 bis 2000 war Dr. Böhmert Mitglied des DFB-Ligaausschusses, dessen Vorstand er zwischen 1987 und 2000 angehörte. Nach Gründung des Ligaverbandes und der Deutschen Fußball Liga GmbH (DFL) gehörte der gebürtige Gröninger (Sachsen-Anhalt) bis in den Herbst dieses Jahres sowohl dem Vorstand des DFB als auch dem Vorstand des Ligaverbandes an. Dr. Böhmert war Ehrenmitglied des DFB und des Ligaverbandes sowie Träger der Goldenen DFB-Ehrennadel.



Franz Böhmert war von 1970 bis 1999 Präsident des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen. In seiner Amtszeit feierten die Hanseaten mit dem Gewinn des Europapokals der Pokalsieger (1992) den bisher größten Triumph ihrer Vereinsgeschichte. Außerdem fallen in seine Ägide die Deutschen Meisterschaften 1988 und 1993 sowie die DFB-Pokalsiege 1991, 1994 und 1999. Nach seinem Rückzug als Werder-Präsident stand Böhmert seinem Verein weiter als Aufsichtsratsvorsitzender zur Seite.



"Mit Franz Böhmert verliert der deutsche Fußball eine herausragende Persönlichkeit. Ich trauere um einen guten Freund und Weggefährten, auf den stets Verlass war. Franz Böhmert hat als Präsident von Werder Bremen Beachtliches geleistet. Außerdem bin ich ihm besonders dankbar für die jahrelange, vertrauensvolle Zusammenarbeit im Ligaausschuss. Wir hatten stets ein offenes, von gegenseitigem Vertrauen geprägtes Verhältnis, das die Basis bildete, um viele Sachfragen im Interesse des gesamten deutschen Fußballs zu lösen und neue Ideen voranzutreiben", so Gerhard Mayer-Vorfelder, Präsident des DFB.



Franz Böhmert errang auch viele Verdienste um die deutsche Nationalmannschaft. So begleitete er die DFB-Auswahl mehrfach als Delegationsleiter bei Welt- und Europameisterschafts-Endrunden. Unter anderem führte Böhmert 1996 beim EM-Sieg der deutschen Mannschaft die DFB-Delegation an. Darüber hinaus engagierte sich der Bremer in hohem Maße für soziale Projekte – zum Beispiel im Rahmen der DFB-Mexikohilfe oder der DFB-Stiftung Egidius Braun, mit deren Namensgeber ihn eine jahrelange Freundschaft verband. Bis zu seinem Tode gehörte Dr. Böhmert dem Vorstand der Stiftung an.



Der DFB wird seinem Ehrenmitglied und ehemaligem Vorstandsmitglied Dr. Franz Böhmert ein ehrendes Andenken bewahren.