Dankert und Zwayer fahren als Video-Assistenten zur WM

Besondere Ehre für die deutschen Schiedsrichter: Mit den FIFA-Referees Bastian Dankert und Felix Zwayer wurden zwei weitere Unparteiische für die Weltmeisterschaft in Russland (14. Juni bis 15. Juli) nominiert. Sie komplettieren damit das deutsche Team um Schiedsrichter Felix Brych und seine Assistenten Mark Borsch und Stefan Lupp.

"Wir sind total stolz darauf, ebenfalls bei dem Turnier dabei sein zu dürfen", freute sich Bastian Dankert nach der Nominierung, die nach dem jüngsten Vorbereitungslehrgang in Coverciano nahe Florenz (Italien) bekannt gegeben wurde. Insgesamt 13 Video-Assistenten wurden für die Fußball-WM ausgewählt, die beiden Deutschen sind zwei von ihnen.

Dankert: "Profitieren von den Erfahrungen aus der Bundesliga"

Schon in den vergangenen Monaten hatten alle WM-Schiedsrichter sowie die potentiellen Video-Assistenten bei Lehrgängen in Doha und in Dubai zusammengearbeitet, um das Projekt Videobeweis für die WM startklar zu machen. Insgesamt fünf Wochen gemeinsamen Trainings wurden dafür investiert.

"Vormittags gab es in der Regel Praxis-Einheiten auf dem Platz, bei denen Fouls an der Strafraumgrenze, Handspiele und versteckte Fouls simuliert wurden", berichtet Bastian Dankert von den Vorbereitungen. Die Schiedsrichter agierten auf dem Rasen, die Video-Assistenten am Monitor. Nachmittags gab es dann weitere Schulungen im Video-Center, bei denen der Einsatz des Video-Assistenten mit echten Spielszenen simuliert wurde. "Dass wir von unseren bisherigen Erfahrungen aus der Bundesliga dabei sehr profitieren, steht natürlich außer Frage", sagt Dankert.

Video-Assistenten sitzen in Moskau

So wie es an den Bundesliga-Spieltagen ein Video-Center in Köln gibt, werden die Video-Assistenten während der Fußball-WM alle in einem Studio in Moskau sitzen und von dort Funkkontakt zu den Schiedsrichtern in den Stadien halten.

Pro Spiel werden in Moskau neben dem Video-Assistenten ein weiterer Schiedsrichter und ein weiterer Assistent zum Einsatz kommen, letzter speziell für die Bewertung von Abseits-Situationen. Unterstützt wird dieses Trio außerdem von einem sogenannten "Support" – einem Offiziellen, der das Spiel im Fernsehen beobachtet und gegebenenfalls auch noch zusätzlich eingreifen kann.

"Wir sind sehr optimistisch, dass dieses System bei der WM gut funktionieren wird", sagen die beiden deutschen Video-Assistenten. Auch wenn sie darauf hoffen, möglichst selten zum Einsatz zu kommen: "Schließlich pfeifen bei dem Turnier die besten Schiedsrichter der Welt – und deshalb hoffen wir, dass unseren Kollegen keine gravierenden Fehler passieren werden.

[db]

Besondere Ehre für die deutschen Schiedsrichter: Mit den FIFA-Referees Bastian Dankert und Felix Zwayer wurden zwei weitere Unparteiische für die Weltmeisterschaft in Russland (14. Juni bis 15. Juli) nominiert. Sie komplettieren damit das deutsche Team um Schiedsrichter Felix Brych und seine Assistenten Mark Borsch und Stefan Lupp.

"Wir sind total stolz darauf, ebenfalls bei dem Turnier dabei sein zu dürfen", freute sich Bastian Dankert nach der Nominierung, die nach dem jüngsten Vorbereitungslehrgang in Coverciano nahe Florenz (Italien) bekannt gegeben wurde. Insgesamt 13 Video-Assistenten wurden für die Fußball-WM ausgewählt, die beiden Deutschen sind zwei von ihnen.

Dankert: "Profitieren von den Erfahrungen aus der Bundesliga"

Schon in den vergangenen Monaten hatten alle WM-Schiedsrichter sowie die potentiellen Video-Assistenten bei Lehrgängen in Doha und in Dubai zusammengearbeitet, um das Projekt Videobeweis für die WM startklar zu machen. Insgesamt fünf Wochen gemeinsamen Trainings wurden dafür investiert.

"Vormittags gab es in der Regel Praxis-Einheiten auf dem Platz, bei denen Fouls an der Strafraumgrenze, Handspiele und versteckte Fouls simuliert wurden", berichtet Bastian Dankert von den Vorbereitungen. Die Schiedsrichter agierten auf dem Rasen, die Video-Assistenten am Monitor. Nachmittags gab es dann weitere Schulungen im Video-Center, bei denen der Einsatz des Video-Assistenten mit echten Spielszenen simuliert wurde. "Dass wir von unseren bisherigen Erfahrungen aus der Bundesliga dabei sehr profitieren, steht natürlich außer Frage", sagt Dankert.

Video-Assistenten sitzen in Moskau

So wie es an den Bundesliga-Spieltagen ein Video-Center in Köln gibt, werden die Video-Assistenten während der Fußball-WM alle in einem Studio in Moskau sitzen und von dort Funkkontakt zu den Schiedsrichtern in den Stadien halten.

Pro Spiel werden in Moskau neben dem Video-Assistenten ein weiterer Schiedsrichter und ein weiterer Assistent zum Einsatz kommen, letzter speziell für die Bewertung von Abseits-Situationen. Unterstützt wird dieses Trio außerdem von einem sogenannten "Support" – einem Offiziellen, der das Spiel im Fernsehen beobachtet und gegebenenfalls auch noch zusätzlich eingreifen kann.

"Wir sind sehr optimistisch, dass dieses System bei der WM gut funktionieren wird", sagen die beiden deutschen Video-Assistenten. Auch wenn sie darauf hoffen, möglichst selten zum Einsatz zu kommen: "Schließlich pfeifen bei dem Turnier die besten Schiedsrichter der Welt – und deshalb hoffen wir, dass unseren Kollegen keine gravierenden Fehler passieren werden.