Bundesgericht verhandelt Rostock-Berufung

Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhandelt am Dienstag, 24. März (ab 11 Uhr), im Frankfurter Hermann-Neuberger-Haus mündlich die Berufung des Drittligisten Hansa Rostock gegen zwei vom DFB-Sportgericht verhängte Geldstrafen in Gesamthöhe von 45.525 Euro. Geleitet wird die Sitzung von Achim Späth, dem Vorsitzenden des DFB-Bundesgerichts.

Das Sportgericht hatte Hansa Rostock am 23. Januar 2020 wegen der Vorkommnisse im Spiel bei Waldhof Mannheim am 29. September 2019 mit 38.425 Euro Geldstrafe belegt, wovon der Klub bis zu 13.000 Euro für sicherheitstechnische und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden könnte, was dem DFB bis zum 30. Juni 2020 nachzuweisen wäre. Zudem verhängte das Sportgericht in seiner mündlichen Verhandlung eine Geldstrafe in Höhe von 7100 Euro wegen der Zuschauerverfehlungen im Spiel bei Carl Zeiss Jena am 3. November 2019, was dem vorangegangenen Einzelrichterurteil entsprach. Beide Geldstrafen summieren sich auf eine Gesamthöhe von 45.525 Euro.

In der ersten Minute des Drittligaspiels beim SV Waldhof Mannheim am 29. September 2019 hatten Rostocker Zuschauer mindestens 30 Rauchfackeln gezündet und eine Vielzahl von Leuchtkörpern abgeschossen. Die Begegnung musste daraufhin für zwei Minuten unterbrochen werden. Zudem hatte ein Rostocker Anhänger in der 30. Minute eine Plastikflasche geworfen und dabei auf dem Platz einen Spieler getroffen.

Vor dem Drittligaspiel beim FC Carl Zeiss Jena am 3. November 2019 hatte ein Rostocker Zuschauer ein Bengalisches Feuer abgebrannt und es in den Innenraum geworfen. In der 57. Minute wurde im Gästeblock zudem ein Böller gezündet. Darüber hinaus skandierten Rostocker Zuschauer kurz nach Abpfiff der Partie rassistische Parolen in Richtung der Jenaer Anhänger.

[mm]

Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhandelt am Dienstag, 24. März (ab 11 Uhr), im Frankfurter Hermann-Neuberger-Haus mündlich die Berufung des Drittligisten Hansa Rostock gegen zwei vom DFB-Sportgericht verhängte Geldstrafen in Gesamthöhe von 45.525 Euro. Geleitet wird die Sitzung von Achim Späth, dem Vorsitzenden des DFB-Bundesgerichts.

Das Sportgericht hatte Hansa Rostock am 23. Januar 2020 wegen der Vorkommnisse im Spiel bei Waldhof Mannheim am 29. September 2019 mit 38.425 Euro Geldstrafe belegt, wovon der Klub bis zu 13.000 Euro für sicherheitstechnische und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden könnte, was dem DFB bis zum 30. Juni 2020 nachzuweisen wäre. Zudem verhängte das Sportgericht in seiner mündlichen Verhandlung eine Geldstrafe in Höhe von 7100 Euro wegen der Zuschauerverfehlungen im Spiel bei Carl Zeiss Jena am 3. November 2019, was dem vorangegangenen Einzelrichterurteil entsprach. Beide Geldstrafen summieren sich auf eine Gesamthöhe von 45.525 Euro.

In der ersten Minute des Drittligaspiels beim SV Waldhof Mannheim am 29. September 2019 hatten Rostocker Zuschauer mindestens 30 Rauchfackeln gezündet und eine Vielzahl von Leuchtkörpern abgeschossen. Die Begegnung musste daraufhin für zwei Minuten unterbrochen werden. Zudem hatte ein Rostocker Anhänger in der 30. Minute eine Plastikflasche geworfen und dabei auf dem Platz einen Spieler getroffen.

Vor dem Drittligaspiel beim FC Carl Zeiss Jena am 3. November 2019 hatte ein Rostocker Zuschauer ein Bengalisches Feuer abgebrannt und es in den Innenraum geworfen. In der 57. Minute wurde im Gästeblock zudem ein Böller gezündet. Darüber hinaus skandierten Rostocker Zuschauer kurz nach Abpfiff der Partie rassistische Parolen in Richtung der Jenaer Anhänger.

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