Bayern in Cottbus: Hält die Auswärtsserie?

Heute startet der DFB-Pokal in die neue Saison. 64 Teams verfolgen dabei wieder ein Ziel: das große Pokalfinale im Berliner Olympiastadion am 23. Mai 2020. DFB.de macht vor der Auftaktrunde am kommenden Wochenende den großen Faktencheck mit allem Wissenswerten zu den 18 Begegnungen mit Amateurbeteiligung.

Alemannia Aachen – Bayer 04 Leverkusen

Anstoß: Samstag (ab 15.30 Uhr, live auf Sky)

Nummer zwei im Pokal: Das einzige DFB-Pokalspiel beider Mannschaften fand in der 2. Runde 2000/2001 statt, die Alemannia hatte als Zweitligist gegen den Bundesligisten Bayer 04 mit 1:2 das Nachsehen. Leverkusen entschied allerdings die letzten fünf Pflichtspiele gegen Aachen allesamt für sich – von den ersten sechs Vergleichen hatte die Werkself nur ein Spiel gewonnen.

Welcome back: Alemannia Aachen kehrt dank eines 3:1 im Finale des Mittelrheinpokals gegen Fortuna Köln nach sieben Jahren wieder in den DFB-Pokal zurück. 2012 hatten die Alemannen als Drittligist letztmals teilgenommen und das Nachbarschaftsduell gegen Borussia Mönchengladbach in der ersten Runde 0:2 verloren.

Stark in Runde eins: In den vergangenen sieben Spielzeiten hat sich Bayer keine Blöße in der ersten Pokalrunde gegeben. Das letzte Erstrunden-Aus für die Werkself liegt schon acht Jahre zurück, damals war Bayer auf dramatische Art und Weise 3:4 nach Verlängerung an Zweitligist Dynamo Dresden gescheitert. Gegen ein Team unterhalb der 3. Liga ist Leverkusen sogar noch nie aus dem Pokal ausgeschieden.

Alte Heimat: Nationalspieler Kai Havertz, Leverkusens Jungstar der vergangenen Bundesliga-Saison mit 17 Toren, wurde 1999 in Aachen geboren und verbrachte die Saison 2009/2010 in der Jugend der Alemannia, ehe er zu Leverkusen wechselte.

TuS Dassendorf – SG Dynamo Dresden

Anstoß: Samstag (ab 15.30 Uhr, live auf Sky)

"Auswärtsspiel": Die Hamburger vom TuS Dassendorf werden ihr Erstrundenspiel nicht im heimischen Stadion am Wendelweg austragen, sondern in Westsachsen – genauer gesagt im Stadion des FSV Zwickau. Die Fans des TuS haben also 340 Kilometer Anreise – die Anhänger aus Dresden, die eine Fanfreundschaft mit dem FSV Zwickau hegen, "nur" knapp ein Drittel der Strecke, nämlich 120 Kilometer.

Deja-vu: Für die Dresdner Fans ist eine Erstrunden-Auswärtspartie in Zwickau übrigens nichts Neues – bereits 2017 trug TuS Koblenz das "Heimspiel" gegen Dynamo in Zwickau aus, da das eigene Stadion umgebaut wurde. Dresden setzte sich knapp 3:2 gegen den Viertligisten durch.

Pokal verteidigt: Der Hamburger Oberligist TuS Dassendorf hat am 25. Mai mit einem 2:1-Erfolg gegen Eintracht Norderstedt den Hamburger Pokal verteidigt (insgesamt dritter Landespokal-Titel) und wird damit zum zweiten Mal in Folge am DFB-Pokal teilnehmen. 2018/2019 gab es in Runde eins ein knappes 0:1 gegen Duisburg.

FC 08 Villingen – Fortuna Düsseldorf

Anstoß: Samstag (ab 15.30 Uhr, live auf Sky)

Beide Hände voll: Nach dem Gewinn des Südbaden-Pokals gegen Rielasingen-Arlen (3:1) nimmt der FC 08 Villingen zum zehnten Mal am DFB-Pokal teil – der 1908 gegründete Klub wartet noch auf die erste Zweitrundenteilnahme. In den bisherigen neun Pokalspielen kassierte Villingen neun Niederlagen bei
9:33 Toren. Neun Teilnahmen und kein einziges Mal über die erste Runde hinaus – dieses Schicksal teilt kein anderes Team in der Pokalhistorie. Verliert Villingen zum zehnten Mal in Folge, ist der Niederlagen-Rekord von Werder Bremen II (zwischen 1987 und 1998) eingestellt.

Ende eine Serie?: In der Historie des DFB-Pokals schaffte es in 84 Anläufen nur ein Team unterhalb der 4. Liga ein Team aus der Bundesliga aus dem Wettbewerb zu werfen: Der SSV Ulm 1846 Fußball setzte sich in der ersten Runde 2001/2002 2:1 gegen den 1. FC Nürnberg durch.

SV Drochtersen/Assel – FC Schalke 04

Anstoß: Samstag (ab 15.30 Uhr, live auf Sky)

Knappe Niederlagen: Aufgepasst Schalke vor dem ersten Pflichtspielduell gegen den SV Drochtersen/Assel: Bei den beiden bisherigen Pokalspielen unterlag D/A gegen Gladbach und Bayern nur knapp mit jeweils 0:1.

Dritter Pokaltriumph: Zum dritten Mal in den vergangenen vier Spielzeiten gewann Drochtersen/Assel 2018/2019 den Niedersachsenpokal und sicherte sich damit erneut die Teilnahme am DFB-Pokal. Im Finale wurde der SV Meppen 1:0 besiegt.

Premiere: Das Pokalspiel bei D/A wird für Schalke-Coach David Wagner das erste Pflichtspiel als Trainer der Knappen sein. Zuletzt hatte Wagner von November 2015 bis Januar 2019 den englischen Premier-League-Absteiger Huddersfield trainiert.

Noch einmal?: Bei den 27 Teilnahmen seit Saisonbeginn 1990/1991 scheiterte Schalke nur einmal zum Auftakt des DFB-Pokals: In der Spielzeit 2014/2015 unterlag S04 bei Drittligist Dynamo Dresden 1:2. Zudem schied Schalke seit Bundesliga-Gründung 1963/1964 noch nie gegen ein Team aus, welches nicht in einer der drei höchsten deutschen Ligen angesiedelt war. In den bisherigen 21 Duellen gegen Viert- bis Sechstligisten setzte sich Königsblau immer durch.

SC Verl – FC Augsburg

Anstoß: Samstag (ab 15.30 Uhr, live auf Sky)

Letzter Teilnehmer: Der Sportclub aus dem ostwestfälischen Verl setzte sich im Entscheidungsspiel um den letzten freien Platz im DFB-Pokal gegen TuS Haltern durch (3:1) und darf erstmals seit 2010 im DFB-Pokal starten. Damals unterlagen die Schwarz-Weißen knapp mit 1:2 gegen 1860 München. Insgesamt ist Verl zum sechsten Mal dabei, größter Erfolg war das Erreichen der dritten Runde 1979/1980, als der damalige Viertligist mit 1:7 gegen Zweitligist Stuttgarter Kickers baden ging.

Starke Spielzeit: Mit dem Erreichen des Viertelfinals in der letzten Saison (1:2 n.V. gegen Leipzig) absolvierte der FCA die zweitbeste Saison in seiner DFB-Pokalgeschichte. Nur in der Saison 2009/2010 kamen die Fuggerstädter noch eine Runde weiter.

Lang ist's her: Bei Verls letztem DFB-Pokal-Abenteuer 2010/2011 stand der heutige SC-Trainer Guerino Capretti noch als Spieler auf dem Platz, seit April 2017 ist der Deutsch-Italiener Trainer der Ostwestfalen. Von 2010 bis 2015 war der frühere Innenverteidiger Spieler der Schwarz-Weißen.

FC Viktoria 1889 Berlin – DSC Arminia Bielefeld

Anstoß: Samstag (ab 15.30 Uhr, live auf Sky)

Versuch Nummer zwei: Viktoria Berlin ist zum zweiten Mal nach 2014/2015 im DFB-Pokal vertreten. Damals verloren die Berliner in der 1. Runde 0:2 gegen Eintracht Frankfurt. Der Regionalligist qualifizierte sich für den laufenden Pokalwettbewerb durch ein 1:0 gegen Tennis Borussia Berlin im Finale des Berliner Landespokals.

Rekord vom Punkt: Bielefeld setzte sich im Achtelfinale 2016/2017 bei Astoria Walldorf im Elfmeterschießen durch und gewann somit die letzten sechs Elfmeterschießen im DFB-Pokal – Rekord im Wettbewerb eingestellt. So viele Elferschießen in Folge gewann im Pokal zuvor nur der FC Bayern (2002 bis 2015). Letztmals verloren die Arminen im September 2003 beim FC St. Pauli ein Elfmeterschießen im Pokal.



Heute startet der DFB-Pokal in die neue Saison. 64 Teams verfolgen dabei wieder ein Ziel: das große Pokalfinale im Berliner Olympiastadion am 23. Mai 2020. DFB.de macht vor der Auftaktrunde am kommenden Wochenende den großen Faktencheck mit allem Wissenswerten zu den 18 Begegnungen mit Amateurbeteiligung.

Alemannia Aachen – Bayer 04 Leverkusen

Anstoß: Samstag (ab 15.30 Uhr, live auf Sky)

Nummer zwei im Pokal: Das einzige DFB-Pokalspiel beider Mannschaften fand in der 2. Runde 2000/2001 statt, die Alemannia hatte als Zweitligist gegen den Bundesligisten Bayer 04 mit 1:2 das Nachsehen. Leverkusen entschied allerdings die letzten fünf Pflichtspiele gegen Aachen allesamt für sich – von den ersten sechs Vergleichen hatte die Werkself nur ein Spiel gewonnen.

Welcome back: Alemannia Aachen kehrt dank eines 3:1 im Finale des Mittelrheinpokals gegen Fortuna Köln nach sieben Jahren wieder in den DFB-Pokal zurück. 2012 hatten die Alemannen als Drittligist letztmals teilgenommen und das Nachbarschaftsduell gegen Borussia Mönchengladbach in der ersten Runde 0:2 verloren.

Stark in Runde eins: In den vergangenen sieben Spielzeiten hat sich Bayer keine Blöße in der ersten Pokalrunde gegeben. Das letzte Erstrunden-Aus für die Werkself liegt schon acht Jahre zurück, damals war Bayer auf dramatische Art und Weise 3:4 nach Verlängerung an Zweitligist Dynamo Dresden gescheitert. Gegen ein Team unterhalb der 3. Liga ist Leverkusen sogar noch nie aus dem Pokal ausgeschieden.

Alte Heimat: Nationalspieler Kai Havertz, Leverkusens Jungstar der vergangenen Bundesliga-Saison mit 17 Toren, wurde 1999 in Aachen geboren und verbrachte die Saison 2009/2010 in der Jugend der Alemannia, ehe er zu Leverkusen wechselte.

TuS Dassendorf – SG Dynamo Dresden

Anstoß: Samstag (ab 15.30 Uhr, live auf Sky)

"Auswärtsspiel": Die Hamburger vom TuS Dassendorf werden ihr Erstrundenspiel nicht im heimischen Stadion am Wendelweg austragen, sondern in Westsachsen – genauer gesagt im Stadion des FSV Zwickau. Die Fans des TuS haben also 340 Kilometer Anreise – die Anhänger aus Dresden, die eine Fanfreundschaft mit dem FSV Zwickau hegen, "nur" knapp ein Drittel der Strecke, nämlich 120 Kilometer.

Deja-vu: Für die Dresdner Fans ist eine Erstrunden-Auswärtspartie in Zwickau übrigens nichts Neues – bereits 2017 trug TuS Koblenz das "Heimspiel" gegen Dynamo in Zwickau aus, da das eigene Stadion umgebaut wurde. Dresden setzte sich knapp 3:2 gegen den Viertligisten durch.

Pokal verteidigt: Der Hamburger Oberligist TuS Dassendorf hat am 25. Mai mit einem 2:1-Erfolg gegen Eintracht Norderstedt den Hamburger Pokal verteidigt (insgesamt dritter Landespokal-Titel) und wird damit zum zweiten Mal in Folge am DFB-Pokal teilnehmen. 2018/2019 gab es in Runde eins ein knappes 0:1 gegen Duisburg.

FC 08 Villingen – Fortuna Düsseldorf

Anstoß: Samstag (ab 15.30 Uhr, live auf Sky)

Beide Hände voll: Nach dem Gewinn des Südbaden-Pokals gegen Rielasingen-Arlen (3:1) nimmt der FC 08 Villingen zum zehnten Mal am DFB-Pokal teil – der 1908 gegründete Klub wartet noch auf die erste Zweitrundenteilnahme. In den bisherigen neun Pokalspielen kassierte Villingen neun Niederlagen bei
9:33 Toren. Neun Teilnahmen und kein einziges Mal über die erste Runde hinaus – dieses Schicksal teilt kein anderes Team in der Pokalhistorie. Verliert Villingen zum zehnten Mal in Folge, ist der Niederlagen-Rekord von Werder Bremen II (zwischen 1987 und 1998) eingestellt.

Ende eine Serie?: In der Historie des DFB-Pokals schaffte es in 84 Anläufen nur ein Team unterhalb der 4. Liga ein Team aus der Bundesliga aus dem Wettbewerb zu werfen: Der SSV Ulm 1846 Fußball setzte sich in der ersten Runde 2001/2002 2:1 gegen den 1. FC Nürnberg durch.

SV Drochtersen/Assel – FC Schalke 04

Anstoß: Samstag (ab 15.30 Uhr, live auf Sky)

Knappe Niederlagen: Aufgepasst Schalke vor dem ersten Pflichtspielduell gegen den SV Drochtersen/Assel: Bei den beiden bisherigen Pokalspielen unterlag D/A gegen Gladbach und Bayern nur knapp mit jeweils 0:1.

Dritter Pokaltriumph: Zum dritten Mal in den vergangenen vier Spielzeiten gewann Drochtersen/Assel 2018/2019 den Niedersachsenpokal und sicherte sich damit erneut die Teilnahme am DFB-Pokal. Im Finale wurde der SV Meppen 1:0 besiegt.

Premiere: Das Pokalspiel bei D/A wird für Schalke-Coach David Wagner das erste Pflichtspiel als Trainer der Knappen sein. Zuletzt hatte Wagner von November 2015 bis Januar 2019 den englischen Premier-League-Absteiger Huddersfield trainiert.

Noch einmal?: Bei den 27 Teilnahmen seit Saisonbeginn 1990/1991 scheiterte Schalke nur einmal zum Auftakt des DFB-Pokals: In der Spielzeit 2014/2015 unterlag S04 bei Drittligist Dynamo Dresden 1:2. Zudem schied Schalke seit Bundesliga-Gründung 1963/1964 noch nie gegen ein Team aus, welches nicht in einer der drei höchsten deutschen Ligen angesiedelt war. In den bisherigen 21 Duellen gegen Viert- bis Sechstligisten setzte sich Königsblau immer durch.

SC Verl – FC Augsburg

Anstoß: Samstag (ab 15.30 Uhr, live auf Sky)

Letzter Teilnehmer: Der Sportclub aus dem ostwestfälischen Verl setzte sich im Entscheidungsspiel um den letzten freien Platz im DFB-Pokal gegen TuS Haltern durch (3:1) und darf erstmals seit 2010 im DFB-Pokal starten. Damals unterlagen die Schwarz-Weißen knapp mit 1:2 gegen 1860 München. Insgesamt ist Verl zum sechsten Mal dabei, größter Erfolg war das Erreichen der dritten Runde 1979/1980, als der damalige Viertligist mit 1:7 gegen Zweitligist Stuttgarter Kickers baden ging.

Starke Spielzeit: Mit dem Erreichen des Viertelfinals in der letzten Saison (1:2 n.V. gegen Leipzig) absolvierte der FCA die zweitbeste Saison in seiner DFB-Pokalgeschichte. Nur in der Saison 2009/2010 kamen die Fuggerstädter noch eine Runde weiter.

Lang ist's her: Bei Verls letztem DFB-Pokal-Abenteuer 2010/2011 stand der heutige SC-Trainer Guerino Capretti noch als Spieler auf dem Platz, seit April 2017 ist der Deutsch-Italiener Trainer der Ostwestfalen. Von 2010 bis 2015 war der frühere Innenverteidiger Spieler der Schwarz-Weißen.

FC Viktoria 1889 Berlin – DSC Arminia Bielefeld

Anstoß: Samstag (ab 15.30 Uhr, live auf Sky)

Versuch Nummer zwei: Viktoria Berlin ist zum zweiten Mal nach 2014/2015 im DFB-Pokal vertreten. Damals verloren die Berliner in der 1. Runde 0:2 gegen Eintracht Frankfurt. Der Regionalligist qualifizierte sich für den laufenden Pokalwettbewerb durch ein 1:0 gegen Tennis Borussia Berlin im Finale des Berliner Landespokals.

Rekord vom Punkt: Bielefeld setzte sich im Achtelfinale 2016/2017 bei Astoria Walldorf im Elfmeterschießen durch und gewann somit die letzten sechs Elfmeterschießen im DFB-Pokal – Rekord im Wettbewerb eingestellt. So viele Elferschießen in Folge gewann im Pokal zuvor nur der FC Bayern (2002 bis 2015). Letztmals verloren die Arminen im September 2003 beim FC St. Pauli ein Elfmeterschießen im Pokal.

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Wacker Nordhausen – FC Erzgebirge Aue

Anstoß: Samstag (ab 15.30 Uhr, live auf Sky)

Ostderby: Mit dem FSV Wacker 90 Nordhausen aus Thüringen und dem FC Erzgebirge Aue aus Sachsen kommt es in der 1. Pokalrunde zu einem Ostderby und zum ersten Pflichtspielduell der beiden Teams seit über 21 Jahren. Im Februar 1998 holte Nordhausen in Aue in der Regionalliga Nordost ein 2:2, das Hinspiel hatte Aue in Nordhausen 1:0 gewonnen.

22 Jahre: Nordhausen qualifizierte sich als Thüringens Landespokalsieger erstmals seit der Saison 1997/1998 für den DFB-Pokal. Die Thüringer hatten sich bereits in den 1990er-Jahren dreimal für den DFB-Pokal qualifiziert, waren aber jeweils in der 1. Runde an einem Bundesligisten gescheitert.

Erstrundenfluch: Erzgebirge Aue scheiterte in den vergangenen drei Spielzeiten jeweils in der 1. Runde. Die 1. Runde überstand Aue zuletzt in der Saison 2015/2016, als es bis ins Achtelfinale ging – es ist der größte Pokalerfolg der Vereinsgeschichte.

KSV Baunatal – VfL Bochum

Anstoß: Samstag (ab 18.30 Uhr, live auf Sky)

32 Jahre: Der KSV Baunatal nimmt erstmals seit 1987 (Erstrunden-Aus gegen Ulm) am DFB-Pokal teil. Der Hessenligist erreichte das Finale im Landespokal gegen Wehen Wiesbaden, das ursprünglich für den 25. Mai angesetzt war, aufgrund der Relegationsspiele Wiesbadens aber auf den 25. Juni verlegt wurde. Im Endspiel setzte sich der Zweitliga-Aufsteiger klar und deutlich mit 8:1 gegen Baunatal durch. Da aber der SVWW als Tabellendritter der 3. Liga für den Pokal qualifiziert hatte, darf nun auch Baunatal noch einmal ran.

Serie: Seit Bundesliga-Gründung traf der VfL Bochum im DFB-Pokal dreimal auf einen Fünftligisten und zog jedes Mal in die nächste Runde ein, zuletzt 2017/2018 gegen den FC Nöttingen (5:2).

Lange im Unterhaus: Nachdem der 1. FC Union Berlin 2018/2019 den Bundesliga-Aufstieg schaffte, ist der VfL Bochum das Team, das aktuell am längsten in Liga zwei spielt. 2010 stieg der Revier-Klub das letzte Mal aus der Bundesliga ab und geht 2019/2020 in die zehnte Zweitliga-Saison in Folge.

SSV Ulm 1846 Fußball – 1. FC Heidenheim

Anstoß: Samstag (ab 18.30 Uhr, live auf Sky)

Pokalpremiere: Ulm und Heidenheim treffen erstmals im DFB-Pokal aufeinander. Letztmals traf Heidenheim im Halbfinale des württembergischen Landespokals 2014 auf den SSV Ulm Fußball – die Brenzstädter gewannen 2:0 in Ulm und holten sich letztendlich auch den Pokal (4:2 im Finale gegen die Stuttgarter Kickers).

Derbyzeit: Die letzte geloste Paarung in der 1. Runde bescherte ein schwäbisches Derby – die beiden Orte trennen nur rund 33 Kilometer Luftlinie.

Erneuter Coup im Cup?: Nachdem Ulm im Vorjahr zum ersten Mal seit 2001/2002 wieder am Pokal teilnahm, gelang über den württembergischen Landespokal nun der zweite Pokaleinzug in Folge. Im Vorjahr gelang den Ulmern in der 1. Runde der große Coup, als der damals amtierende Pokalsieger Eintracht Frankfurt mit einem 2:1 aus dem Wettbewerb geworfen wurde. In der 2. Runde war beim 1:5 gegen Fortuna Düsseldorf dann Endstation.

Serienende: Der 1. FC Heidenheim schied in fünf Fällen noch nie gegen ein klassentieferes Team aus. Allerdings ging mit dem 4:5 beim FC Bayern eine beeindruckende Serie des FCH zu Ende: Zuvor kamen die Heidenheimer in sieben Auswärtsspiele in Folge im Pokal stets weiter. Neben der knappen Niederlage bei den Bayern gab es als Zweitligist auswärts sonst nur beim VfL Wolfsburg in der 2. Runde 2014/2015 eine Niederlage (1:4).

Atlas Delmenhorst – SV Werder Bremen

Anstoß: Samstag (ab 20.45 Uhr, live auf Sky)

Zum zweiten Mal dabei: Der SV Atlas Delmenhorst gewann am 25. Mai gegen den TuS Bersenbrück den Niedersachsenpokal (3:2 in Hannover) und darf damit am DFB-Pokal teilnehmen. Für den niedersächsischen Oberligisten ist es nach 1980/1981 die zweite Teilnahme. Damals ging es als Drittligist bis ins Achtelfinale (1:6 bei Borussia Mönchengladbach).

Auswärts zuhause: Die größte Delmenhorster Fußball-Party seit 39 Jahren steigt im Weserstadion. Der Oberligist mietet für die Partie das Stadion des Bundesligisten, ist aber formell Gastgeber des Matches, da ein Tausch des Heimrechts gegen die DFB-Statuten verstößt.

Katzensprung: Circa 20 Autominuten (rund 15 Straßenkilometer) trennen Bremen und das niedersächsische Delmenhorst – das ist die kürzeste Distanz zwischen zwei Städten in der 1. Pokalrunde. Und mit Florian Kohfeldt sitzt auf der Werder-Bank ein echter Delmenhorster, er wuchs dort auf und spielte für den heimischen TV Jahn.

Bundesliga-"Erster": Zwölfmal schied Bremen als Bundesligist in der 1. Runde aus, kein anderes Team hat sich als Mitglied des Oberhauses öfter zum Start verabschiedet – der ewige Rivale Hamburger SV liegt mit zwölf Erstrundenpleiten gleichauf. Letztmals erwischte es Werder vor drei Jahren, als es beim Drittligisten Sportfreunde Lotte ein 1:2 gab.

FSV Salmrohr – Holstein Kiel

Anstoß: Sonntag (ab 15.30 Uhr, live auf Sky)

Größter Außenseiter: Der FSV Salmrohr ist der einzige Sechstligist im Teilnehmerfeld des DFB-Pokals 2019/20 und damit die tiefklassigste der 64 Mannschaften. Das Team aus der Rheinlandliga gewann das Finale um den Rheinlandpokal gegen Oberligist TuS Koblenz nach dramatischem Spielverlauf mit 6:5 nach Elfmeterschießen.

Zuletzt viermal glücklos: Der FSV Salmrohr ist zum 13. Mal im DFB-Pokal vertreten. Bei den letzten vier Teilnahmen schied Salmrohr stets in der 1. Runde aus. Die 2. Runde erreichte der neunmalige Rheinlandpokalsieger zuletzt 1994/95 als Drittligist.

Tore garantiert: Seit Bundesliga-Gründung traf Kiel im Pokal siebenmal auf ein dritt- oder noch tieferklassiges Team – stets kamen die Störche weiter und erzielten immer mindestens drei Tore.

Germania Halberstadt – 1. FC Union Berlin

Anstoß: Sonntag (ab 15.30 Uhr, live auf Sky)

Erst Zweite, jetzt Erste: Halberstadt und Union treffen erstmals in einem Pflichtspiel-Duell aufeinander. Die Germania spielte in der Regionalliga sechsmal gegen die 2. Mannschaft Unions (zwei Siege, zwei Remis, zwei Niederlagen).

Reingerutscht: Regionalligist Germania Halberstadt hat sich über den Landespokal für den DFB-Pokal qualifiziert. Trotz der 0:2-Finalniederlage gegen Halle darf die Germania 2019/20 in Runde eins starten, da Drittligist Halle ohnehin einen DFB-Pokalstartplatz innehat (als Vierter in Liga drei).

Angst vor der Regionalliga: Zuletzt hatte Union seine Mühen gegen Regionalliga-Teams: In drei der letzten fünf Pokalduelle mit Viertligisten schieden die Berliner aus, bei beiden Weiterkommen musste Union in die Verlängerung (zuletzt in der 1. Runde 2017/18 in Saarbrücken).

Tore, Tore, Tore: Sowohl hinten als auch vorne gab es zuletzt bei Pokal-Spielen von Union Berlin eine regelrechte Torgarantie: Union netzte in den letzten acht Pokal-Spielen stets ein, das ist laufender Vereinsrekord. Union wartet aber auch seit neun Pokal-Spielen und einem 1:0 gegen Osnabrück im September 2013 auf eine Weiße Weste im Pokal – negativer Vereinsrekord.

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SV Rödinghausen – SC Paderborn 07

Anstoß: Sonntag (ab 15.30 Uhr, live auf Sky)

Gute Erinnerungen: Rödinghausen und Paderborn treffen erstmals in einem Pflichtspiel aufeinander. Im Januar 2018 testete der damalige Drittliga-Zweite Paderborn in der Winterpause am Wiehen und gewann mit 3:0, vier Monate später stieg das Team von Steffen Baumgart in die 2. Liga auf.

Junge Pokalgeschichte: Der SV Rödinghausen nimmt nach dem ersten Gewinn des Westfalen-Pokals (2:1 gegen Wiedenbrück) zum zweiten Mal am DFB-Pokal teil. Der erste Auftritt des Regionalligisten 2018/19 verlief durchaus erfolgreich: Gleich im ersten DFB-Pokalspiel der Vereinsgeschichte gewannen die Westfalen mit 3:2 gegen Dynamo Dresden. Für Runde zwei zog Rödinghausen Traumlos FC Bayern München und unterlag dem späteren Pokalsieger nur knapp mit 1:2.

Vereinsrekord winkt: Nach fünf Jahren startet der SC Paderborn wieder als Bundesligist in den DFB-Pokal und könnte dabei einen Vereinsrekord aufstellen: Nach dem 2:1 gegen Sandhausen in der ersten Runde 2017/18 und dem 2:1 gegen Ingolstadt in der ersten Runde des vergangenen Jahres könnten die Ostwestfalen erstmals in ihrer Vereinsgeschichte dreimal in Folge in die 2. Runde einziehen.

FC Oberneuland – SV Darmstadt 98

Anstoß: Sonntag (ab 15.30 Uhr, live auf Sky)

Achte Teilnahme: Der FC Oberneuland gewann am 25. Mai den Bremer Landespokal gegen den Bremer SV mit 1:0 und darf somit erstmals seit 2012 und zum insgesamt achten Mal am DFB-Pokal teilnehmen.

Einmal 2. Runde: Bei den ersten sieben Anläufen schaffte es der Klub aus dem Bremer Stadtteil Oberneuland nur 2008 in die 2. Runde: Nach einem Elferkrimi in Runde eins gegen die TuS Koblenz war der damalige Viertligist beim 0:7 gegen den späteren Deutschen Meister jener Saison aus Wolfsburg chancenlos.

Gut gegen Fünftligisten: Der SV Darmstadt traf zuletzt in der 2. Runde der Pokal-Saison 2016/17 mit dem FC Astoria Walldorf auf einen Amateur-Klub und musste sich mit 0:1 beim damaligen Viertligisten geschlagen geben. Dennoch dürfte Darmstadt mit einem guten Gefühl in die Partie gehen, denn alle drei DFB-Pokalspiele gegen Teams aus der 5. Liga gewann der SVD.

1. FC Saarbrücken – SSV Jahn Regensburg

Anstoß: Sonntag (ab 15.30 Uhr, live auf Sky)

Ausgeglichene Bilanz: Saarbrücken und Regensburg stehen sich zum ersten Mal im DFB-Pokal gegenüber. Seit Bundesliga-Gründung trafen beide Teams zehnmal in Pflichtspielen aufeinander, die Bilanz ist dabei mit jeweils drei Siegen (dazu vier Remis) ausgeglichen.

Dauergast: Damit nehmen die Saarländer zum insgesamt 46. Mal am DFB-Pokal teil – zuletzt war dies 2017/18 der Fall gewesen (Aus in der 1. Runde gegen Union Berlin). 2013/14 sorgte der FCS für Furore, als man als Drittligist in Runde eins Werder Bremen besiegte (3:1) und erst im Achtelfinale an Borussia Dortmund scheiterte (0:2).

Verflixte 1. Runde: Bei acht der vergangenen neun Teilnahmen war für Regensburg in der ersten Runde Endstation, nur 2017/18 gelang in diesem Zeitraum nach einem 3:1 gegen Darmstadt der Sprung in die 2. Runde (2:5 gegen Heidenheim).

Gegentorserie: Siebenmal trat der SSV im Pokal auswärts an, nur einmal stand unter dem Strich dabei das Weiterkommen: In der 2. Runde 2003/04 bei der SSVg Velbert (2:1). In 28 Spielen im DFB-Pokal bewahrte der Jahn nur einmal eine Weiße Weste: Beim 1:0 gegen Eintracht Braunschweig in der ersten Runde 1970. Seitdem kassierte Regensburg in 21 Pokalspielen stets mindestens ein Gegentor – es ist die längste aktuelle Gegentorserie aller Pokalteilnehmer 2019/20.

VfB Lübeck – FC St. Pauli

Anstoß: Sonntag (ab 15.30 Uhr, live auf Sky)

Nicht die erste Pokal-Begegnung: Beim Spiel zwischen dem VfB Lübeck und dem FC St. Pauli kommt es an der Lübecker Lohmühle zu einem Nordderby (von Lübeck nach Hamburg ist es nur knapp eine Autostunde) und der Neuauflage des Erstrundenduells aus der Saison 2016/17. Damals gewann St. Pauli in Lübeck mit 3:0 und revanchierte sich für das Aus in der Saison 2003/04, als die Kiezkicker zu Hause mit 2:3 nach Verlängerung den Kürzeren gezogen hatten.

Bei Sieg ins Halbfinale: Der VfB Lübeck gewann das 1. DFB-Pokal-Duell gegen St. Pauli in der 2. Runde 2003/04 am Millerntor mit 3:2 nach Verlängerung. Der damalige Zweitligist VfB Lübeck marschierte anschließend sogar bis ins Halbfinale, wo gegen den späteren Pokalsieger Werder Bremen Endstation war (2:3 nach Verlängerung).

Jubiläum: Der FC St. Pauli nimmt in der Saison 2019/20 zum insgesamt 50. Mal am DFB-Pokal teil (inkl. Tschammerpokal).

Rückkehrer: St. Paulis Ersin Zehir wurde in Lübeck geboren und spielte von 2007 bis 2014 in der Jugend des VfB, ehe er in die Nachwuchsabteilung des FC St. Pauli wechselte.

VfB Eichstätt – Hertha BSC

Anstoß: Sonntag (ab 15.30 Uhr, live auf Sky)

Premiere: Gegen die Berliner Hertha bestreitet der VfB Eichstätt erstmals ein Pflichtspiel gegen eine Profimannschaft und darf sich auf das Highlight der Vereinsgeschichte freuen. Es ist also auch das erste Pflichtspielduell beider Teams.

Klub Nr. 84: Der VfB Eichstätt feiert seine Premiere im DFB-Pokal und ist damit der 84. unterschiedliche Klub aus Bayern, der am DFB-Pokal teilnimmt (Hierbei sind die 4 Zweitvertretungen von Profivereinen sowie der unterfränkische Verein Viktoria Aschaffenburg, der sich bislang nur für den hessischen Landesverband startend für die Hauptrunde des DFB-Pokals qualifizieren konnte, nicht mit einberechnet).

Neuling: Der oberbayerische Regionalligist ist auch der einzige Debütant unter den 64 Teams, die in der aktuellen Pokal-Spielzeit an den Start gehen. Zum Vergleich: In der Vorsaison feierten noch acht Teams ihr Debüt im DFB-Pokal.

Langer Atem: 52-mal musste die Hertha im Pokal in eine Verlängerung, das ist Höchstwert unter allen Teams.

Der Austragungsort: Die Pokalpartie wird im Audi Sportpark in Ingolstadt ausgetragen. Der VfB Eichstätt trat dort in der Sommervorbereitung bereits zu einem Testspiel gegen den heimischen FC Ingolstadt an und schlug sich bei der 3:4-Niederlage beachtlich. Doch auch Hertha BSC hat positive Erfahrungen im Audi Sportpark gemacht: In der 2. Liga sowie der Bundesliga traten die Hauptstädter dort insgesamt viermal gegen die Schanzer an und blieben ungeschlagen (2 Remis im Unterhaus, 2 Siege im Oberhaus).

Energie Cottbus – FC Bayern München

Anstoß: Montag (ab 20.45 Uhr, live auf Sky und in der ARD)

Klare Bilanz: Energie Cottbus und Bayern München treffen erstmals im DFB-Pokal aufeinander, doch dank der sechs Bundesliga-Spielzeiten der Lausitzer kam es zu insgesamt zwölf Duellen beider Mannschaften (zehn Siege Bayern, zwei Siege Cottbus).

Pokal-Coach: Bayerns Trainer Niko Kovac ist ein absoluter Experte, was den DFB-Pokal betrifft: In seinen 18 Pokalspielen als Trainer setzte er sich in 17 Fällen durch (14 Siege und dreimal im Elfmeterschießen), nur das Finale 2017 mit Frankfurt gegen Dortmund verlor er knapp mit 1:2.

Vestenbergsgreuth-Jubiläum: Der FC Bayern, der 2019/2020 zum 61. Mal am nationalen Pokal teilnimmt, schied zuletzt vor 25 Jahren zum Auftakt einer DFB-Pokalsaison aus. Am 14. August 1994 gab es im zweiten Pflichtspiel von Giovanni Trapattoni ein 0:1 beim TSV Vestenbergsgreuth.

Goalgetter: Robert Lewandowski schoss die Bayern mit jeweils einem Doppelpack in Viertelfinale, Halbfinale und Finale fast im Alleingang zum Pokalsieg. Eine solche Serie legte in der Pokal-Historie zuvor nur Gerd Müller 1969 – ebenfalls in den letzten drei Runden – hin.

Auswärtsstark: Mit dem knappen 3:2 in Bremen im Halbfinale der Vorsaison baute der FC Bayern die Rekordmarke im Pokal aus und erreichte in den letzten 30 Gastspielen stets die nächste Runde. Das letzte Ausscheiden in einem Gastspiel ist bereits über zehn Jahre her: Im Viertelfinale 2008/09 zogen die Bayern bei Bayer 04 Leverkusen den Kürzeren.

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