Auftakt zum 70. Pro-Lizenz-Lehrgang

Neues Jahr, neuer Lehrgang: Am Montag hat am DFB-Campus der 70. Pro Lizenz-Lehrgang begonnen. 17 Teilnehmer gehen den letzten Schritt ihrer formalen Ausbildung als Trainer. Im Fokus steht dabei die Auseinandersetzung mit der Rolle des Cheftrainers im Profifußball sowie der eigenen Wirkung als Trainerpersönlichkeit.

Lehrgangsleiter Daniel Niedzkowski verspürt große Vorfreude: "Jeder Lehrgang wird durch die speziellen Persönlichkeiten und Erfahrungsschätze der Teilnehmer geprägt. Das Format mit einer kleineren Gruppe hat sich in den vergangenen beiden Jahren bewährt und gibt uns deutlich verbesserte Möglichkeiten, die Teilnehmer individueller zu begleiten. Bei allem, was wir in der Ausbildung tun, muss die Entwicklung der Trainer*innen im Mittelpunkt stehen."

Mehr zur Pro Lizenz

Neben den mittlerweile etablierten Zugangswegen zu den Ausbildungsstufen hat in diesem Jahr bei der Auswahl für den Lehrgang zusätzlich eine neue Herangehensweise gegriffen. Es handelt sich dabei um ein Pilotprogramm, in dessen Rahmen ein besonderes Augenmerk auf die systematische Entwicklung von Trainer*innentalenten aus dem eigenen Verein oder Verband gelegt wird. Über die vorhandenen Zulassungswege hinaus ergibt sich damit eine Möglichkeit zur Förderung und Qualifizierung von Trainer*innen, die sich im Rahmen ihrer bisherigen Tätigkeit für höhere Aufgaben empfohlen haben und innerhalb ihrer langfristigen vereins- oder verbandsinternen Entwicklung im nächsten Schritt in eine Position gebracht werden sollen, für die sie über die nächsthöhere Lizenz verfügen müssen.

Das Pilotprojekt wird auf den Ausbildungsstufen B+, A, A+ und Pro Lizenz zum Einsatz kommen. Im weiteren Verlauf der Bewerbungsphasen im April 2024 werden so jeweils bis zu zwei zusätzliche Plätze pro Lehrgang zugänglich sein. Erster Teilnehmer am Pro-Lizenz-Lehrgang über den alternativen Zulassungsweg ist Marc Unterberger von der SpVgg Unterhaching. 

"Wissenschaft und Laptop genauso wie Erfahrung und Bauchgefühl"

Markus Nadler, Abteilungsleiter Trainer*innen-Entwicklung, erklärt: "Unsere Aufgabe und unser Anspruch ist es, das Ausbildungssystem stetig weiterzuentwickeln und an die Bedürfnisse des deutschen Fußballs anzupassen. Dazu gehört dieses Pilotprojekt, das über einen längeren Zeitraum erarbeitet wurde. Speziell den Vereinen soll damit ermöglicht werden, den Entwicklungsweg besonderer Trainer*innentalente, die seit vielen Jahren in ihrem Klub tätig sind, gezielter zu planen und DFB-Ausbildungsmaßnahmen optimaler in den individuellen Weg zu integrieren."

Andreas Rettig, DFB-Geschäftsführer Nationalmannschaften & Akademie, sagt zum 70. Pro-Lizenz-Lehrgang: "Unsere Trainer*innen sind die Basis für die erfolgreiche Entwicklung von Spieler*innen. Dabei benötigen wir Wissenschaft und Laptop genauso wie Erfahrung und Bauchgefühl. Der sportliche Erfolg des deutschen Fußballs ist eng mit dem Wirken der Trainer*innen verknüpft - in der Breite wie in der Spitze."

Umso mehr bedauert Rettig, dass keine Frau im aktuellen Pro-Lizenz-Lehrgang als Teilnehmerin vertreten ist. "Das ist ein großer Wermutstropfen", unterstreicht der DFB-Geschäftsführer Nationalmannschaften & Akademie: "Unsere Strategie Frauen im Fußball FF27 hat aber an der Basis bereits durch zielgerichtete Maßnahmen in den vorgeschalteten Ausbildungsstufen die Grundlage für die Zukunft gelegt, um die gezielte Entwicklung und Unterstützung von Trainerinnen stärker voranzutreiben. Das stimmt mich positiv, dass wir bald mehr Trainerinnen in der Pro Lizenz sehen werden. Das ist auch dringend nötig."

Die Teilnehmer des 70. Pro-Lizenz-Lehrgangs

Heiner Backhaus (Alemannia Aachen), Silvio Bankert (1. FC Magdeburg), Lars Barlemann (Hannover 96), Pascal Bieler (TSV Steinbach Haigner), Daniel Brinkmann (SC Wiedenbrück), Mads Buttgereit (DFB/Männer-Nationalmannschaft), Loïc Favé (Hamburger SV), Jan Fießer (VfL Bochum), Kristjan Glibo (Eintracht Frankfurt), Tim Görner (FSV Frankfurt), Stefan Kleineheismann (SpVgg Greuther Fürth), Andreas Patz (SSV Jahn Regensburg), Marc Pfitzner (Eintracht Braunschweig), Merlin Polzin (Hamburger SV), Orest Shala (FC St. Gallen), Marc Unterberger (SpVgg Unterhaching), Marian Wilhelm (FC Viktoria Köln).

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Neues Jahr, neuer Lehrgang: Am Montag hat am DFB-Campus der 70. Pro Lizenz-Lehrgang begonnen. 17 Teilnehmer gehen den letzten Schritt ihrer formalen Ausbildung als Trainer. Im Fokus steht dabei die Auseinandersetzung mit der Rolle des Cheftrainers im Profifußball sowie der eigenen Wirkung als Trainerpersönlichkeit.

Lehrgangsleiter Daniel Niedzkowski verspürt große Vorfreude: "Jeder Lehrgang wird durch die speziellen Persönlichkeiten und Erfahrungsschätze der Teilnehmer geprägt. Das Format mit einer kleineren Gruppe hat sich in den vergangenen beiden Jahren bewährt und gibt uns deutlich verbesserte Möglichkeiten, die Teilnehmer individueller zu begleiten. Bei allem, was wir in der Ausbildung tun, muss die Entwicklung der Trainer*innen im Mittelpunkt stehen."

Mehr zur Pro Lizenz

Neben den mittlerweile etablierten Zugangswegen zu den Ausbildungsstufen hat in diesem Jahr bei der Auswahl für den Lehrgang zusätzlich eine neue Herangehensweise gegriffen. Es handelt sich dabei um ein Pilotprogramm, in dessen Rahmen ein besonderes Augenmerk auf die systematische Entwicklung von Trainer*innentalenten aus dem eigenen Verein oder Verband gelegt wird. Über die vorhandenen Zulassungswege hinaus ergibt sich damit eine Möglichkeit zur Förderung und Qualifizierung von Trainer*innen, die sich im Rahmen ihrer bisherigen Tätigkeit für höhere Aufgaben empfohlen haben und innerhalb ihrer langfristigen vereins- oder verbandsinternen Entwicklung im nächsten Schritt in eine Position gebracht werden sollen, für die sie über die nächsthöhere Lizenz verfügen müssen.

Das Pilotprojekt wird auf den Ausbildungsstufen B+, A, A+ und Pro Lizenz zum Einsatz kommen. Im weiteren Verlauf der Bewerbungsphasen im April 2024 werden so jeweils bis zu zwei zusätzliche Plätze pro Lehrgang zugänglich sein. Erster Teilnehmer am Pro-Lizenz-Lehrgang über den alternativen Zulassungsweg ist Marc Unterberger von der SpVgg Unterhaching. 

"Wissenschaft und Laptop genauso wie Erfahrung und Bauchgefühl"

Markus Nadler, Abteilungsleiter Trainer*innen-Entwicklung, erklärt: "Unsere Aufgabe und unser Anspruch ist es, das Ausbildungssystem stetig weiterzuentwickeln und an die Bedürfnisse des deutschen Fußballs anzupassen. Dazu gehört dieses Pilotprojekt, das über einen längeren Zeitraum erarbeitet wurde. Speziell den Vereinen soll damit ermöglicht werden, den Entwicklungsweg besonderer Trainer*innentalente, die seit vielen Jahren in ihrem Klub tätig sind, gezielter zu planen und DFB-Ausbildungsmaßnahmen optimaler in den individuellen Weg zu integrieren."

Andreas Rettig, DFB-Geschäftsführer Nationalmannschaften & Akademie, sagt zum 70. Pro-Lizenz-Lehrgang: "Unsere Trainer*innen sind die Basis für die erfolgreiche Entwicklung von Spieler*innen. Dabei benötigen wir Wissenschaft und Laptop genauso wie Erfahrung und Bauchgefühl. Der sportliche Erfolg des deutschen Fußballs ist eng mit dem Wirken der Trainer*innen verknüpft - in der Breite wie in der Spitze."

Umso mehr bedauert Rettig, dass keine Frau im aktuellen Pro-Lizenz-Lehrgang als Teilnehmerin vertreten ist. "Das ist ein großer Wermutstropfen", unterstreicht der DFB-Geschäftsführer Nationalmannschaften & Akademie: "Unsere Strategie Frauen im Fußball FF27 hat aber an der Basis bereits durch zielgerichtete Maßnahmen in den vorgeschalteten Ausbildungsstufen die Grundlage für die Zukunft gelegt, um die gezielte Entwicklung und Unterstützung von Trainerinnen stärker voranzutreiben. Das stimmt mich positiv, dass wir bald mehr Trainerinnen in der Pro Lizenz sehen werden. Das ist auch dringend nötig."

Die Teilnehmer des 70. Pro-Lizenz-Lehrgangs

Heiner Backhaus (Alemannia Aachen), Silvio Bankert (1. FC Magdeburg), Lars Barlemann (Hannover 96), Pascal Bieler (TSV Steinbach Haigner), Daniel Brinkmann (SC Wiedenbrück), Mads Buttgereit (DFB/Männer-Nationalmannschaft), Loïc Favé (Hamburger SV), Jan Fießer (VfL Bochum), Kristjan Glibo (Eintracht Frankfurt), Tim Görner (FSV Frankfurt), Stefan Kleineheismann (SpVgg Greuther Fürth), Andreas Patz (SSV Jahn Regensburg), Marc Pfitzner (Eintracht Braunschweig), Merlin Polzin (Hamburger SV), Orest Shala (FC St. Gallen), Marc Unterberger (SpVgg Unterhaching), Marian Wilhelm (FC Viktoria Köln).

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