Auch deutsche und englische Fans kicken

Heute Abend wird in Wembley das nächste Kapitel der langjährigen Fußball-Rivalität zwischen Deutschland und England geschrieben. Nur 25 Minuten vom Stadion entfernt boten die Anhänger beider Nationen am Montagabend den Prolog zum Achtelfinal-Kracher. Denn im Rectory Park in Northolt kam es zu einem freundschaftlichen Match zwischen deutschen Fans aus London und dem englischen Fan Club "EnglandFans FC". Die Auswahl der "Three Lions" setzte sich mit 9:4 durch. Aber das Ergebnis war nebensächlich. Der Spaß stand im Vordergrund.

Für Fan Club-Mitglied Benjamin McFadyean war sein Einsatz eine Ehre. "Ich hätte nie gedacht, dass ich mal für eine deutsche Auswahl auflaufe", sagt er voller Stolz. In Benjamins Brust schlagen zwei Herzen. Zehn Jahre seines Lebens verbringt der gebürtige Engländer in Deutschland und baut in dieser Zeit eine große Verbundenheit auf.

Auch wenn die 90 Minuten aus sportlicher Sicht nicht wie erhofft liefen, sagt der als linker Verteidiger eingesetzte Benjamin: "Wir haben dennoch ein großes Spiel abgeliefert." Nach dem Match einigen sich beide Parteien auf ein Elfmeterschießen. Benjamin behält vom Punkt die Nerven, trotzdem setzten sich auch aus elf Metern die Engländer durch. Aber eine verpatzte Generalprobe sorgt bekanntlich für eine gelungene Premiere. Das sollte unserem DFB-Team am Abend doch Mut machen.

[jh]

Heute Abend wird in Wembley das nächste Kapitel der langjährigen Fußball-Rivalität zwischen Deutschland und England geschrieben. Nur 25 Minuten vom Stadion entfernt boten die Anhänger beider Nationen am Montagabend den Prolog zum Achtelfinal-Kracher. Denn im Rectory Park in Northolt kam es zu einem freundschaftlichen Match zwischen deutschen Fans aus London und dem englischen Fan Club "EnglandFans FC". Die Auswahl der "Three Lions" setzte sich mit 9:4 durch. Aber das Ergebnis war nebensächlich. Der Spaß stand im Vordergrund.

Für Fan Club-Mitglied Benjamin McFadyean war sein Einsatz eine Ehre. "Ich hätte nie gedacht, dass ich mal für eine deutsche Auswahl auflaufe", sagt er voller Stolz. In Benjamins Brust schlagen zwei Herzen. Zehn Jahre seines Lebens verbringt der gebürtige Engländer in Deutschland und baut in dieser Zeit eine große Verbundenheit auf.

Auch wenn die 90 Minuten aus sportlicher Sicht nicht wie erhofft liefen, sagt der als linker Verteidiger eingesetzte Benjamin: "Wir haben dennoch ein großes Spiel abgeliefert." Nach dem Match einigen sich beide Parteien auf ein Elfmeterschießen. Benjamin behält vom Punkt die Nerven, trotzdem setzten sich auch aus elf Metern die Engländer durch. Aber eine verpatzte Generalprobe sorgt bekanntlich für eine gelungene Premiere. Das sollte unserem DFB-Team am Abend doch Mut machen.

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