Frauen-Nationalmannschaft

"Beide Spiele sind sehr wichtig für die gesamte Mannschaft"

06.10.2026
Schulze Solano: "Die WM in Brasilien ist für jeden das Ziel" Foto: Yuliia Perekopaiko/DFB

Für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft stehen die ersten Länderspiele nach der Sommerpause auf dem Programm. Das Team von Bundestrainer Christian Wück trifft am Freitag in Karlsruhe auf Australien und am Dienstag in Bremen auf Japan. Auf DFB.de haben Bibiane Schulze Solano und Cora Zicai über ihre ersten Eindrücke und die Spiele gesprochen.

Bibiane Schulze Solano über...

... ihre Rückkehr zur Nationalmannschaft: Ich bin natürlich sehr happy, nach meiner Knieverletzung wieder hier zu sein und hoffe, dass es die letzte Verletzung war. Es ist immer eine Ehre, bei der Nationalmannschaft zu sein und ich freue mich sehr.

... das Vertrauen in ihren Körper: Es ist schon so, dass die Verletzungen etwas im Kopf bewirken. Nicht unbedingt, dass man nicht darauf vertraut, dass der Körper gesund bleibt. Es ist einfach schwieriger, zurückzukommen, weil man nicht im selben Rhythmus ist wie die anderen Spielerinnen im Verein oder hier bei der Nationalmannschaft. Mental bin ich aber stärker geworden und genieße es umso mehr, wieder fit zu sein.

... die bevorstehende WM: Das Thema WM ist bei uns natürlich präsent. Jede Spielerin bereitet sich individuell, im Verein und hier bei der Nationalmannschaft darauf vor. Eine Weltmeisterschaft ist das Größte im Fußball und die WM in Brasilien ist für jeden das Ziel am Ende der Saison.

... die Herangehensweise an die Länderspielpause: Es geht zum einen darum, sich nach der langen Zeit wieder zusammenzufinden. Es sind außereuropäische Mannschaften, die wir in letzter Zeit nicht bespielen konnten. Daher sind beide Spiele sehr wichtig für die gesamte Mannschaft und auch für jede Spielerin, um sich zeigen zu können.

... Gegner Australien: Australien hat individuell sehr gute Spielerinnen, die auch international sehr guten Fußball spielen. Es ist eine sehr athletische Mannschaft, auf die wir uns gut vorbereiten müssen, die gerne vertikal spielt; da sind sie uns ein bisschen ähnlich. Wir haben morgen nochmal ein Training, in dem wir uns nochmal genauer auf das Spiel vorbereiten.

Cora Zicai über...

...die ersten Tage beim Lehrgang: Ich freue mich sehr, für mich war es jetzt auch eine längere Zeit, in der ich nicht dabei war. Es ist schön, die Mädels wiederzusehen und bei der Nationalmannschaft zu sein. Das ist immer etwas ganz Besonderes.

... ihren guten Saisonstart: Nach dem etwas schwierigen Start in Wolfsburg lief es für mich einfach gut. Ich konnte für mich einen Neustart setzen, nochmal neu ankommen und die Spielfreude wiederfinden. Es war in der Sommerpause ohne Turnier und Nationalmannschaft gut, nochmal Energie zu tanken und mit Selbstvertrauen in die neue Saison zu starten.

... ihren körperlichen Zustand: Ich hatte gegen Ende der letzten Saison immer wieder muskuläre Probleme und kam dadurch nicht wirklich an mein Limit. Jetzt bin ich körperlich und mental fit und habe ein gewisses Selbstbewusstsein.

... internationale Erfahrungen: Man merkt, wie unterschiedlich der Fußball in verschiedenen Ländern ist. Manche Mannschaften kommen mehr über die Mentalität, andere mehr über die Körperlichkeit. Solche Erfahrungen sind sehr wertvoll. Deswegen ist es jetzt gut, dass wir zwei Gegner haben, die nochmal etwas ganz anderes mitbringen. Darauf bin ich sehr gespannt und ich glaube, dass uns das im Hinblick auf die bevorstehende WM sehr weiterhelfen wird. Eine Weltmeisterschaft ist mit das Größte, was man spielen kann.

... Ena Mahmutovic: Ena ist eine sehr gute Freundin. Sie weiß, was ich von ihr halte und ich freue mich sehr für sie, wenn sie die Chance bekommen sollte, zu spielen.

Kategorien: Frauen-Nationalmannschaft

Autor: dfb