Internationale Beziehungen und strategische Projekte

Der DFB ist mit verschiedenen Nationalverbänden partnerschaftlich verbunden. Dazu gehören etwa der englische Fußball-Verband (FA) oder der Fußball-Verband Japans (JFA). Eine besondere Rolle nimmt die strategische Partnerschaft ein, die der DFB 2016 mit China geschlossen hat. Ziel der Kooperationen ist das Schaffen von Nutzen und Wissen sowohl für den Partnerverband und die Fußballinstitutionen vor Ort, als auch für den deutschen Fußball.

Aufgabe des Bereichs Internationale Beziehungen und Strategische Projekte ist die Pflege der bilateralen Beziehungen des DFB zu anderen Nationalverbänden. Dies beinhaltet auch das Unterhalten von formalisierten Kooperationen, deren Inhalte in Absichtserklärungen (Memoranda of Understanding, MoU) definiert werden.

Aktuell unterhält der DFB formalisierte Kooperationen beispielsweise mit den Nationalverbänden aus China, den Niederlanden und Japan, sowie mit dem Fußballverband Shanghais.

Über Jahrzehnte bestanden solche Kooperationen fast ausschließlich im einseitigen Transfer. Der DFB half mit seinen Experten und seiner Expertise Fußballverbänden, denen es an wirtschaftlichen Möglichkeiten und fachlichem Know-how fehlte. So war es beispielsweise im Rahmen der Vereinbarungen mit Bulgarien, Honduras, Libyen, Mosambik und Ruanda.

Mittlerweile strebt der Bereich Internationale Beziehungen und Strategische Projekte vermehrt Kooperationen "auf Augenhöhe" und strategische Partnerschaften an, zum Nutzen des jeweiligen Partnerverbands wie auch des DFBs.