© GettyImages

Gutes Zuspiel für die Gesundheit

Mit der Organisation des Fußballs in der Breite wie an der Spitze leistet der DFB einen Beitrag zur Gesundheitsförderung in unserem Land – denn Fußball ist Bewegung und Bewegung ist gesund. Der Fußballsport birgt jedoch auch Gesundheitsrisiken, denen der DFB in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung durch Präventionsmaßnahmen vorbeugt.

Die Erziehung durch und zum Sport und damit auch zu einem gesunden Leben mit ausreichender Bewegung kann nicht früh genug beginnen. Neben der Kinder- und Jugendarbeit in den Vereinen unterstützt der DFB deshalb auch die Fußballförderung an Schulen beispielsweise durch Weiterbildungsangebote für Lehrer. Begleitet werden diese Aktivitäten schon seit 25 Jahren durch Kampagnen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Der DFB verfügt damit bei seiner Präventionsarbeit über einen kompetenten und verlässlichen Partner. Die Schwerpunkte der Zusammenarbeit liegen in den Bereichen frühe Suchtvorbeugung, Prävention von Suchtmittelmissbrauch (Tabak- und Alkoholkonsum) und Sensibilisierung für das Thema Glücksspielsucht.

Der DFB empfiehlt zudem das Aufwärm-Programm „11+“, welches von der FIFA in Zusammenarbeit mit einer internationalen Expertengruppe erarbeitet wurde. Es handelt sich um ein für alle Spieler ab 14 Jahren geeignetes und einfach umzusetzendes Programm zum Aufwärmen und zur Verletzungsprävention.

Das Thema Gesundheit im Fußball hat noch weitere Facetten. Insbesondere der Profifußball kann bisweilen psychischen Druck erzeugen, dem Trainer, Schiedsrichter und Spieler manchmal nicht mehr gewachsen sind. Depressionen können die Folge sein. Die Robert-Enke-Stiftung, die 2010 nach dem tragischen Tod von Nationaltorwart Robert Enke von DFB, DFL und Hannover 96 gegründet wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, zur Aufklärung, Erforschung und Behandlung dieser Krankheit und ihrer Ursachen beizutragen.