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Steffi Jones

Steffi Jones wird am 22. Dezember 1972 als Stephanie Ann Jones in Frankfurt am Main geboren. Sie absolviert eine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskauffrau und spielt zunächst von 1991 bis 2002 in der Frauen-Bundesliga, in der sie gleich für fünf Vereine aktiv ist: Den FSV Frankfurt, die SG Praunheim, den TuS Niederkirchen, den SC 07 Bad Neuenahr und den 1. FFC Frankfurt. Nach einem einjähringen Gastspiel in der US-amerikanischen WUSA bei Washington Freedom kehrt die Nationalspielerin 2003 zum 1. FFC Frankfurt zurück, bei dem sie 2007 ihre aktive Karriere beendet. 1993 debütiert Jones zudem in der Frauen-Nationalmannschaft, für die sie in 111 Länderspielen insgesamt neun Tore erzielt.

Jones holt als aktive Spielerin fünf Deutsche Meisterschaften, drei DFB-Pokalsiege und zwei Champions-League-Titel mit dem 1. FFC Frankfurt und eine Deutsche Meisterschaft mit dem FSV Frankfurt. Mit Washington wird sie 2003 US-Meisterin. Mit der deutschen Nationalmannschaft gewinnt Jones 2000 und 2004 olympisches Bronze, wird 1997, 2001 und 2005 Europa- und 2003 Weltmeisterin.

Im Anschluss an ihre aktive Karriere wird Jones vom Deutschen Fußball-Bund zur Präsidentin des Organisationskomitees bei der Frauen-Weltmeisterschaft 2011 ernannt. Nach Abschluss dieser Tätigkeit, für die sie mehrfach geehrt wird, wird Jones DFB-Direktorin. Dort ist sie für die Bereiche Frauen-, Mädchen- und Schulfußball zuständig. Von 2015 bis zu ihr Amtsübernahme als Bundestrainerin der Frauen-Nationalmannschaft im September 2016 ist Jones Assistenztrainerin der Frauen-Auswahl.

Abseits des Platzes erhält Jones die Auszeichnung als FIFA-Botschafterin für den Frauenfußball, den Georg-August-Zinn-Preis 2010 und den Verdienstorden des Landes Hessen 2006.