Britta Carlson: "Ich mag es, mit Querdenkern zu arbeiten"

Ein Workshop im Rahmen des Trainingslagers der U 16- und U 17-Juniorinnen im Januar, die "Performance Days" der U 19- und U 20-Frauen im Februar. Britta Carlson, Koordinatorin Juniorinnen-Nationalmannschaften und Assistenztrainerin Frauen-Nationalmannschaft, ist gemeinsam mit den Trainer*innen der weiblichen U-Teams voller Tatendrang ins neue Jahr gestartet. Im Interview spricht sie über Innovationen, die Ziele der "Performance Days" und wieso die diesjährige U 20-WM auch für die Frauen-Nationalmannschaft bedeutend ist.

DFB.de: Im weiblichen U-Bereich bewegt sich gerade unheimlich viel. Worauf liegen die Schwerpunkte?

Britta Carlson: Nachdem wir die Trainer*innen-Teams im U-Bereich zum Teil neu aufgestellt und die Themen priorisiert sowie ausgestaltet haben, sind wir nun dabei, die nächsten Schritte zu gehen. Einer davon war der gemeinsame Workshop im Januar, den es erstmals in dieser Form gab: Alle U-Trainer und -Trainerinnen waren vertreten, zudem fast der komplette Trainerstab der Frauen-Nationalmannschaft mit Martina Voss Tecklenburg an der Spitze.

DFB.de: Mit welcher Intention?

Carlson: Aufgrund der vielen Maßnahmen, die ansonsten parallel laufen, haben wir wenig Zeit unsere Talente gemeinsam mit den anderen Trainern und Trainerinnen zu beobachten. Hinzu kommt, dass wir uns auch untereinander besser kennenlernen wollten. Wir haben drei neue Trainerinnen und Trainer im U-Bereich. Sicherlich haben wir unsere DFB-Leitlinien, anhand derer wir arbeiten und unsere Spielerinnen entwickeln. Aber wenn wir wissen, wie wir ticken, können wir noch besser aufeinander eingehen, eine Sprache sprechen und gezielter die Arbeitsweisen aufeinander abstimmen.

DFB.de: Wie genau muss man sich den Ablauf bei einem solchen gemeinsamen Workshop vorstellen?

Carlson: Im Vorfeld haben wir die Trainerinnen und Trainer den jeweiligen U-Teams zugeordnet und feste Ansprechpartner*innen für das Feedback und den Austausch untereinander festgelegt. Die Talente der U 16 und U 17 wurde wiederum von allen Trainerinnen und Trainern bei den Testspielen gemeinsam beobachtet und im Nachgang besprochen. So erzielten wir gleich mehrere Effekte: Wir konnten die Trainer*innen und ihre Arbeitsweise besser kennenlernen, haben unsere Talente gemeinsam gesichtet und uns auch gegenseitig coachen können. Darüber hinaus haben wir die Zeit genutzt, um bestimmte Themen, wie zum Beispiel die Umsetzung der Leitlinien, im Detail konzeptionell aufzugreifen.

DFB.de: Und diese Leitlinien sind speziell abgestimmt auf die einzelnen Altersbereiche?

Carlson: Es gibt sowohl Leitlinien mit einer übergeordneten Geltung für alle Phasen des Spiels, aller Alters- und Entwicklungsstufen, wie zum Beispiel "Wir gestalten das Spiel jederzeit aktiv", als auch spezifische für die jeweiligen Spielphasen. Dabei hinterfragen wir uns im Detail, was wir heute in den einzelnen Altersbereichen gezielt fordern und fördern wollen. So können wir dann entsprechend der Entwicklungsstufe jeder Einzelnen Anhaltspunkte finden, um sie im Detail voranzubringen. Aktuell werden viele neue Ideen entwickelt und damit wir alle in die gleiche Richtung denken, brauchen wir auch neben den Leitlinien klare Handlungsempfehlungen. Zum Beispiel für die konkreten Trainingsinhalte in den Jahrgängen, das Coaching, die Athletik oder die Ernährung. Wichtig ist, dass von der U 15 bis zu den Frauen alles aufeinander aufbaut und dabei jeder Altersbereich dennoch individuell betrachtet wird.

DFB.de: Das heißt, die Schwerpunkte von U 15 und U 16 in den Trainingsinhalten unterscheiden sich von denen der U 17, der U 19 und der U 20?

Carlson: Sie unterscheiden sich in den Schwerpunkten oder Intensitäten und bauen dennoch aufeinander auf. Ein Unterschied ist etwa, dass die U 15 und U 16 für uns reine Ausbildungsteams sind. Selbstverständlich streben wir auch dort gute Ergebnisse an, wir wollen immer gewinnen, aber nehmen auch durch bestimmte Umsetzung spieltechnischer Vorgaben Niederlagen in Kauf. Individuelle Basistechniken- und Taktiken stehen im Fokus. Die U 17-, U 19- und U 20-Teams hingegen sind Turniermannschaften und jede Endrunde, die eine Spielerin bestreiten kann, ist für ihre Entwicklung absolut wichtig. Daher spielen hier die Ergebnisse eine andere Rolle. Grundsätzlich steht aber die Entwicklung jeder einzelnen Spielerin und nicht das reine Ergebnis im Vordergrund.

DFB.de: Sie haben eben die Herausforderungen des Fußballs angesprochen. Was diesbezüglich immer wieder auch im Frauenbereich thematisiert wird, sind die mangelnden Typen. Haben wir keine Typen mehr im Frauenfußball?

Carlson: Ich sehe es nicht so extrem. Wir haben auch bei den Frauen Spielerinnen, die nicht immer zu allem Ja und Amen sagen, auch mal anecken und anders sind. Dass sie vielleicht nicht mehr so polarisieren und nicht ganz so laut sind wie früher, das mag sein. Oftmals sind es ja genau diese herausfordernden Charaktere, die auf dem Platz den Unterschied oder das Besondere ausmachen können. Ich mag es, mit Querdenkern zu arbeiten. Es ist sicher intensiv, anstrengend und fordert dich als Trainerin, aber es bringt auch dich selbst weiter – allerdings kannst du auch nicht 22 davon verkraften (lacht).

DFB.de: Was kann man als Trainer*in tun, damit die Persönlichkeiten auch bei den Frauen ankommen?

Carlson: Wir versuchen, so viel wie möglich über unsere Spielerinnen zu erfahren. Wir wollen den Menschen kennenlernen, sie verstehen und nicht nur die Fußballerin sehen. Das ist der Schlüssel für mich, denn nur dann wissen wir, was die Einzelne an Unterstützung braucht. Ich sehe es dabei auch als unsere Aufgabe, das Zusammenspiel von DFB, Vereinen, Verbänden, Stützpunkten und Schulen weiter zu verbessern und mehr im Sinne der Spielerin abzustimmen. Da haben wir alle noch Potenzial.

DFB.de: Im Zuge der gezielten Unterstützung sind gerade die "Performance Days" zu Ende gegangen – ein Pilotprojekt, das erstmals bei der U 19 und U 20 in Kaiserau durchgeführt wurde. Was verbirgt sich dahinter?

Carlson: Früher gab es eine reine Leistungsdiagnostik, die für alle U-Teams gleich war. Das wollen wir verändern, wir wollen individueller auf unsere Spielerinnen eingehen. Wir haben in Kaiserau eine Pilotphase gestartet, in der wir verschiedene Module testen , die wir vorher mit Patrik Grolimund in der Hauptverantwortung, der Sportlichen Leitung um Joti Chatzialexiou, den Cheftrainer*innen und Athletiktrainern erarbeitet haben. Diese "Performance Days" dienen in erster Linie der Prävention, das heißt der Regeneration, Neuro-Athletik, Beinachsenstabilität und so weiter und sind in enger Zusammenarbeit mit der Spielerin und dem Verein als Unterstützung gedacht. Die optimale Zusammenarbeit mit allen Beteiligten ist dabei sehr wichtig.

DFB.de: Für diese Maßnahme sind mit Klara Bühl, Sophia Kleinherne, Sydney Lohmann und Lena Oberdorf auch aktuelle A-Nationalspielerinnen nominiert. Was erwarten Sie von Ihnen, wenn sie – wie geplant – die U 20-WM im Sommer spielen sollten?

Carlson: Dass sie die Aufgabe mit Freude und Demut angehen, Verantwortung übernehmen und als Führungsspielerin auftreten. Jedes Turnier bringt die Spielerinnen auch als Persönlichkeit weiter. Wichtig ist, dass sowohl davor als auch danach bezüglich der Belastungssteuerung eine gute Abstimmung mit uns und den Vereinen stattfindet, denn dieses Turnier wird nicht nur physisch, sondern auch mental eine Herausforderung. Die Erwartungshaltung von außen und an sich selbst wird nochmal eine andere sein. Aber alle sind tolle Typen, denen wir zutrauen, mit dieser Situation umzugehen, vor allem diese Rolle anzunehmen und auch zu leben.

DFB.de: Wann ist das Jahr 2020 ein gutes Jahr für Sie?

Carlson: Wenn wir uns für die U 17-EM qualifizieren, das ist schon eine kleine Herausforderung, weil wir mit dem Gruppengegner Niederlande ein mögliches EM-Finale schon in der Eliterunde spielen. Gleiches wünsche ich mir für unsere U 19, der ich, wie unserer U 20 bei der WM, dann auch ein Erreichen des Halbfinales zutraue, auch wenn wir sicherlich für alle Teams immer das nötige Quäntchen Glück im Spiel benötigen. Für die Frauen-Nationalmannschaft erhoffe ich mir gute Erkenntnisse aus dem Algarve Cup, weil wir dort auch einiges ausprobieren werden. Zudem, dass wir uns weiter als Team entwickeln sowie stabilisieren und uns souverän für die EM 2021 qualifizieren. Ich glaube, dann wäre ich mit dem Jahr 2020 sportlich ganz zufrieden.

[as]

Ein Workshop im Rahmen des Trainingslagers der U 16- und U 17-Juniorinnen im Januar, die "Performance Days" der U 19- und U 20-Frauen im Februar. Britta Carlson, Koordinatorin Juniorinnen-Nationalmannschaften und Assistenztrainerin Frauen-Nationalmannschaft, ist gemeinsam mit den Trainer*innen der weiblichen U-Teams voller Tatendrang ins neue Jahr gestartet. Im Interview spricht sie über Innovationen, die Ziele der "Performance Days" und wieso die diesjährige U 20-WM auch für die Frauen-Nationalmannschaft bedeutend ist.

DFB.de: Im weiblichen U-Bereich bewegt sich gerade unheimlich viel. Worauf liegen die Schwerpunkte?

Britta Carlson: Nachdem wir die Trainer*innen-Teams im U-Bereich zum Teil neu aufgestellt und die Themen priorisiert sowie ausgestaltet haben, sind wir nun dabei, die nächsten Schritte zu gehen. Einer davon war der gemeinsame Workshop im Januar, den es erstmals in dieser Form gab: Alle U-Trainer und -Trainerinnen waren vertreten, zudem fast der komplette Trainerstab der Frauen-Nationalmannschaft mit Martina Voss Tecklenburg an der Spitze.

DFB.de: Mit welcher Intention?

Carlson: Aufgrund der vielen Maßnahmen, die ansonsten parallel laufen, haben wir wenig Zeit unsere Talente gemeinsam mit den anderen Trainern und Trainerinnen zu beobachten. Hinzu kommt, dass wir uns auch untereinander besser kennenlernen wollten. Wir haben drei neue Trainerinnen und Trainer im U-Bereich. Sicherlich haben wir unsere DFB-Leitlinien, anhand derer wir arbeiten und unsere Spielerinnen entwickeln. Aber wenn wir wissen, wie wir ticken, können wir noch besser aufeinander eingehen, eine Sprache sprechen und gezielter die Arbeitsweisen aufeinander abstimmen.

DFB.de: Wie genau muss man sich den Ablauf bei einem solchen gemeinsamen Workshop vorstellen?

Carlson: Im Vorfeld haben wir die Trainerinnen und Trainer den jeweiligen U-Teams zugeordnet und feste Ansprechpartner*innen für das Feedback und den Austausch untereinander festgelegt. Die Talente der U 16 und U 17 wurde wiederum von allen Trainerinnen und Trainern bei den Testspielen gemeinsam beobachtet und im Nachgang besprochen. So erzielten wir gleich mehrere Effekte: Wir konnten die Trainer*innen und ihre Arbeitsweise besser kennenlernen, haben unsere Talente gemeinsam gesichtet und uns auch gegenseitig coachen können. Darüber hinaus haben wir die Zeit genutzt, um bestimmte Themen, wie zum Beispiel die Umsetzung der Leitlinien, im Detail konzeptionell aufzugreifen.

DFB.de: Und diese Leitlinien sind speziell abgestimmt auf die einzelnen Altersbereiche?

Carlson: Es gibt sowohl Leitlinien mit einer übergeordneten Geltung für alle Phasen des Spiels, aller Alters- und Entwicklungsstufen, wie zum Beispiel "Wir gestalten das Spiel jederzeit aktiv", als auch spezifische für die jeweiligen Spielphasen. Dabei hinterfragen wir uns im Detail, was wir heute in den einzelnen Altersbereichen gezielt fordern und fördern wollen. So können wir dann entsprechend der Entwicklungsstufe jeder Einzelnen Anhaltspunkte finden, um sie im Detail voranzubringen. Aktuell werden viele neue Ideen entwickelt und damit wir alle in die gleiche Richtung denken, brauchen wir auch neben den Leitlinien klare Handlungsempfehlungen. Zum Beispiel für die konkreten Trainingsinhalte in den Jahrgängen, das Coaching, die Athletik oder die Ernährung. Wichtig ist, dass von der U 15 bis zu den Frauen alles aufeinander aufbaut und dabei jeder Altersbereich dennoch individuell betrachtet wird.

DFB.de: Das heißt, die Schwerpunkte von U 15 und U 16 in den Trainingsinhalten unterscheiden sich von denen der U 17, der U 19 und der U 20?

Carlson: Sie unterscheiden sich in den Schwerpunkten oder Intensitäten und bauen dennoch aufeinander auf. Ein Unterschied ist etwa, dass die U 15 und U 16 für uns reine Ausbildungsteams sind. Selbstverständlich streben wir auch dort gute Ergebnisse an, wir wollen immer gewinnen, aber nehmen auch durch bestimmte Umsetzung spieltechnischer Vorgaben Niederlagen in Kauf. Individuelle Basistechniken- und Taktiken stehen im Fokus. Die U 17-, U 19- und U 20-Teams hingegen sind Turniermannschaften und jede Endrunde, die eine Spielerin bestreiten kann, ist für ihre Entwicklung absolut wichtig. Daher spielen hier die Ergebnisse eine andere Rolle. Grundsätzlich steht aber die Entwicklung jeder einzelnen Spielerin und nicht das reine Ergebnis im Vordergrund.

DFB.de: Sie haben eben die Herausforderungen des Fußballs angesprochen. Was diesbezüglich immer wieder auch im Frauenbereich thematisiert wird, sind die mangelnden Typen. Haben wir keine Typen mehr im Frauenfußball?

Carlson: Ich sehe es nicht so extrem. Wir haben auch bei den Frauen Spielerinnen, die nicht immer zu allem Ja und Amen sagen, auch mal anecken und anders sind. Dass sie vielleicht nicht mehr so polarisieren und nicht ganz so laut sind wie früher, das mag sein. Oftmals sind es ja genau diese herausfordernden Charaktere, die auf dem Platz den Unterschied oder das Besondere ausmachen können. Ich mag es, mit Querdenkern zu arbeiten. Es ist sicher intensiv, anstrengend und fordert dich als Trainerin, aber es bringt auch dich selbst weiter – allerdings kannst du auch nicht 22 davon verkraften (lacht).

DFB.de: Was kann man als Trainer*in tun, damit die Persönlichkeiten auch bei den Frauen ankommen?

Carlson: Wir versuchen, so viel wie möglich über unsere Spielerinnen zu erfahren. Wir wollen den Menschen kennenlernen, sie verstehen und nicht nur die Fußballerin sehen. Das ist der Schlüssel für mich, denn nur dann wissen wir, was die Einzelne an Unterstützung braucht. Ich sehe es dabei auch als unsere Aufgabe, das Zusammenspiel von DFB, Vereinen, Verbänden, Stützpunkten und Schulen weiter zu verbessern und mehr im Sinne der Spielerin abzustimmen. Da haben wir alle noch Potenzial.

DFB.de: Im Zuge der gezielten Unterstützung sind gerade die "Performance Days" zu Ende gegangen – ein Pilotprojekt, das erstmals bei der U 19 und U 20 in Kaiserau durchgeführt wurde. Was verbirgt sich dahinter?

Carlson: Früher gab es eine reine Leistungsdiagnostik, die für alle U-Teams gleich war. Das wollen wir verändern, wir wollen individueller auf unsere Spielerinnen eingehen. Wir haben in Kaiserau eine Pilotphase gestartet, in der wir verschiedene Module testen , die wir vorher mit Patrik Grolimund in der Hauptverantwortung, der Sportlichen Leitung um Joti Chatzialexiou, den Cheftrainer*innen und Athletiktrainern erarbeitet haben. Diese "Performance Days" dienen in erster Linie der Prävention, das heißt der Regeneration, Neuro-Athletik, Beinachsenstabilität und so weiter und sind in enger Zusammenarbeit mit der Spielerin und dem Verein als Unterstützung gedacht. Die optimale Zusammenarbeit mit allen Beteiligten ist dabei sehr wichtig.

DFB.de: Für diese Maßnahme sind mit Klara Bühl, Sophia Kleinherne, Sydney Lohmann und Lena Oberdorf auch aktuelle A-Nationalspielerinnen nominiert. Was erwarten Sie von Ihnen, wenn sie – wie geplant – die U 20-WM im Sommer spielen sollten?

Carlson: Dass sie die Aufgabe mit Freude und Demut angehen, Verantwortung übernehmen und als Führungsspielerin auftreten. Jedes Turnier bringt die Spielerinnen auch als Persönlichkeit weiter. Wichtig ist, dass sowohl davor als auch danach bezüglich der Belastungssteuerung eine gute Abstimmung mit uns und den Vereinen stattfindet, denn dieses Turnier wird nicht nur physisch, sondern auch mental eine Herausforderung. Die Erwartungshaltung von außen und an sich selbst wird nochmal eine andere sein. Aber alle sind tolle Typen, denen wir zutrauen, mit dieser Situation umzugehen, vor allem diese Rolle anzunehmen und auch zu leben.

DFB.de: Wann ist das Jahr 2020 ein gutes Jahr für Sie?

Carlson: Wenn wir uns für die U 17-EM qualifizieren, das ist schon eine kleine Herausforderung, weil wir mit dem Gruppengegner Niederlande ein mögliches EM-Finale schon in der Eliterunde spielen. Gleiches wünsche ich mir für unsere U 19, der ich, wie unserer U 20 bei der WM, dann auch ein Erreichen des Halbfinales zutraue, auch wenn wir sicherlich für alle Teams immer das nötige Quäntchen Glück im Spiel benötigen. Für die Frauen-Nationalmannschaft erhoffe ich mir gute Erkenntnisse aus dem Algarve Cup, weil wir dort auch einiges ausprobieren werden. Zudem, dass wir uns weiter als Team entwickeln sowie stabilisieren und uns souverän für die EM 2021 qualifizieren. Ich glaube, dann wäre ich mit dem Jahr 2020 sportlich ganz zufrieden.

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