Das Sturm-Duo Kuranyi und Gomez überzeugt bei Premiere

Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Miroslav Klose und die Sperre von Lukas Podolski musste Bundestrainer Joachim Löw im Länderspiel gegen die Schweiz ein neues Sturm-Duo aufbieten. Rückkehrer Kevin Kuranyi und Neuling Mario Gomez empfahlen sich mit ihren Treffern beim 3:1 (2:0) der deutschen Nationalmannschaft mit Nachdruck als Alternative zum WM-Sturm mit Klose und Podolski.

"Beide Stürmer haben nach dem Ausfall von Miroslav Klose und Lukas Podolski ihre Chance genutzt. Man hat gespürt, dass Gomez und Kuranyi hoch motiviert ins Spiel gegangen sind und torhungrig waren. Es ist ein schönes Gefühl, wenn wieder Stürmer nachrücken, die sich mit Toren bei der Nationalmannschaft Selbstbewusstsein holen", sagte Bundestrainer Joachim Löw.

Harmonie wie zu Stuttgarter Zeiten

Löw sah vor allem im Laufe der ersten Halbzeit gute Szenen. Zunächst köpfte der Schalker Kuranyi nach einem Lattenabpraller mit "Wucht und Wille" (Löw) den Ball zur Führung ins Schweizer Tor (8.). Einziger Wermutstropfen war für den Stürmer die Platzwunde im Gesicht, die er sich vor seinem Treffer im Zweikampf mit Stephane Grichting zugezogen hatte: "Ich hoffe, dass das bald weg ist."

Nach einer halben Stunde ließ dann Gomez dem Gäste-Keeper Dario Benaglio mit einem herrlichen Flugkopfball nach Maßflanke von Mittelfeldspieler Clemens Fritz keine Abwehrchance. Zudem funktionierte auch das Zusammenspiel der beiden Angreifer, die bis vor zwei Jahren bereits beim VfB Stuttgart im Training prächtig harmoniert hatten.

"Das war ein guter Einstand. Ich kenne Mario schon gut seit meiner Zeit beim VfB Stuttgart, dort haben wir oft zusammengespielt und uns schon sehr gut verstanden", sagte der 24-Jährige Kuranyi, der gegen die Eidgenossen sein 15. Länderspieltor beim 36. Einsatz erzielte und mit der ungewohnten Rückkennummer 31 aufgelaufen war. Bei seinem letzten Länderspiel am 12. November 2005 in Paris gegen Frankreich hatte Kuranyi noch die 22 getragen: "Ich muss mich wieder nach vorne arbeiten. Nach dem Spiel habe ich zu Torsten Frings gesagt, dass ich beim nächsten Spiel vielleicht schon wieder die 27 habe."

Unterdessen fühlte sich auch der drei Jahre jüngere Gomez nach seinem Debüt an gute VfB-Zeiten mit Kuranyi erinnert: "Ich war noch sehr jung, aber wir haben uns schon im Training sehr gut verstanden. Wir haben damals viele Trainingsspiele gegen unterklassige Mannschaften gemacht."

Völlig begeistert von Neuling Gomez und Rückkehrer Kuranyi war auch der Schweizer Auswahlcoach Jakob "Köbi" Kuhn. "Mario Gomez hat ein großartiges Spiel gemacht. Er hat sehr, sehr starkes Durchsetzungsvermögen gezeigt. Das Fehlen von Klose ist nicht allzu stark aufgefallen. Aber ich bin auch voll des Lobes über Kevin Kuranyi", erklärte Kuhn, dessen Verteidiger Philippe Senderos und Grichting die beiden engagierten Angreifer nie richtig in den Griff bekamen.

[tw]

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Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Miroslav Klose und die Sperre von Lukas Podolski musste Bundestrainer Joachim Löw im Länderspiel gegen die Schweiz ein neues Sturm-Duo aufbieten. Rückkehrer Kevin Kuranyi und Neuling Mario Gomez empfahlen sich mit ihren Treffern beim 3:1 (2:0) der deutschen Nationalmannschaft mit Nachdruck als Alternative zum WM-Sturm mit Klose und Podolski.

"Beide Stürmer haben nach dem Ausfall von Miroslav Klose und Lukas Podolski ihre Chance genutzt. Man hat gespürt, dass Gomez und Kuranyi hoch motiviert ins Spiel gegangen sind und torhungrig waren. Es ist ein schönes Gefühl, wenn wieder Stürmer nachrücken, die sich mit Toren bei der Nationalmannschaft Selbstbewusstsein holen", sagte Bundestrainer Joachim Löw.

Harmonie wie zu Stuttgarter Zeiten

Löw sah vor allem im Laufe der ersten Halbzeit gute Szenen. Zunächst köpfte der Schalker Kuranyi nach einem Lattenabpraller mit "Wucht und Wille" (Löw) den Ball zur Führung ins Schweizer Tor (8.). Einziger Wermutstropfen war für den Stürmer die Platzwunde im Gesicht, die er sich vor seinem Treffer im Zweikampf mit Stephane Grichting zugezogen hatte: "Ich hoffe, dass das bald weg ist."

Nach einer halben Stunde ließ dann Gomez dem Gäste-Keeper Dario Benaglio mit einem herrlichen Flugkopfball nach Maßflanke von Mittelfeldspieler Clemens Fritz keine Abwehrchance. Zudem funktionierte auch das Zusammenspiel der beiden Angreifer, die bis vor zwei Jahren bereits beim VfB Stuttgart im Training prächtig harmoniert hatten.

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"Das war ein guter Einstand. Ich kenne Mario schon gut seit meiner Zeit beim VfB Stuttgart, dort haben wir oft zusammengespielt und uns schon sehr gut verstanden", sagte der 24-Jährige Kuranyi, der gegen die Eidgenossen sein 15. Länderspieltor beim 36. Einsatz erzielte und mit der ungewohnten Rückkennummer 31 aufgelaufen war. Bei seinem letzten Länderspiel am 12. November 2005 in Paris gegen Frankreich hatte Kuranyi noch die 22 getragen: "Ich muss mich wieder nach vorne arbeiten. Nach dem Spiel habe ich zu Torsten Frings gesagt, dass ich beim nächsten Spiel vielleicht schon wieder die 27 habe."

Unterdessen fühlte sich auch der drei Jahre jüngere Gomez nach seinem Debüt an gute VfB-Zeiten mit Kuranyi erinnert: "Ich war noch sehr jung, aber wir haben uns schon im Training sehr gut verstanden. Wir haben damals viele Trainingsspiele gegen unterklassige Mannschaften gemacht."

Völlig begeistert von Neuling Gomez und Rückkehrer Kuranyi war auch der Schweizer Auswahlcoach Jakob "Köbi" Kuhn. "Mario Gomez hat ein großartiges Spiel gemacht. Er hat sehr, sehr starkes Durchsetzungsvermögen gezeigt. Das Fehlen von Klose ist nicht allzu stark aufgefallen. Aber ich bin auch voll des Lobes über Kevin Kuranyi", erklärte Kuhn, dessen Verteidiger Philippe Senderos und Grichting die beiden engagierten Angreifer nie richtig in den Griff bekamen.