Modus

Seit 1981 gehört der DFB-Pokal der Frauen zum festen Bestandteil des Turnierplans. Teilnahmeberechtigt sind die 12 Vereine der Allianz Frauen-Bundesliga der abgelaufenen Saison, die Mannschaften der 2. Frauen-Bundesliga des abgelaufenen Spieljahres, die Aufsteiger in die 2. Frauen-Bundesliga und die Pokalsieger der 21 Landesverbände (sofern sie nicht Aufsteiger in die 2. FBL sind).

Ist ein Landespokalsieger bereits aus einem der genannten Kriterien qualifiziert, tritt an seine Stelle die nächstplatzierte Mannschaft im Pokalwettbewerb des Landesverbandes. Jeder Verein ist mit nur einer Mannschaft teilnahmeberechtigt. "2. Mannschaften" sind nicht zugelassen. Wird eine (zweite, dritte, vierte,...) Mannschaft Landespokalsieger und die erste Mannschaft ist bereits für den Wettbewerb qualifiziert, so darf der Landesverband eine andere Mannschaft für den DFB-Pokal der Frauen melden.

Die Pokalspiele der Endrunde der Frauen werden in fünf Runden durchgeführt mit anschließendem Endspiel. In der ersten Runde werden nur so viele Paarungen ausgelost, wie es erforderlich ist, um die Zahl der teilnehmenden Mannschaften auf 32 zu reduzieren. Die übrigen Vereine erhalten ein Freilos. Die erforderliche Anzahl an Freilosen wird vor Beginn der Auslosung an die in der Abschlusstabelle bestplatzierten Vereine der Allianz Frauen-Bundesliga verteilt.

Die erste und zweite Runde werden getrennt in regional ausgelosten Gruppen gespielt. Die Zuteilung der qualifizierten Mannschaften zu diesen Gruppen erfolgt durch den DFB-Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball nach geografischen Gesichtspunkten. Der DFB-Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball kann zwei oder vier Gruppen festlegen. Innerhalb der ausgelosten Gruppen wird in der ersten und zweiten Runde aus zwei getrennten Töpfen gelost, die die qualifizierten Mannschaften der Frauen-Bundesliga (Topf 1) bzw. die Mannschaften aus der 2. Frauen-Bundesliga und aus den Landesverbänden (Topf 2) enthalten. Dabei gilt der Status im Spieljahr des auszulosenden Wettbewerbs.

In der dritten Runde hat der Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball die Möglichkeit, auf die Festlegung von regionalen Gruppen zu verzichten. Entsprechend werden alle Teams aus einem Topf gelost. Grundsätzlich hat jeweils die zuerst gezogene Mannschaft Heimrecht. Gehören die Mannschaften unterschiedlichen Spielklassenebenen an, hat in den ersten vier Runden immer die Mannschaft aus der tieferen Spielklasse Heimrecht.

Ist nach Ablauf der regulären Spielzeit kein Sieger ermittelt, wird das Pokalspiel um 2 x 15 Minuten verlängert. Ist nach der Verlängerung noch keine Entscheidung gefallen, wird der Sieger durch Elfmeterschießen ermittelt. Die unterliegenden Mannschaften scheiden aus dem Wettbewerb aus. Die beiden Sieger der letzten Runde bestreiten das Endspiel, das seit 1985 im Berliner Olympiastadion ausgetragen wurde, aber seit dem Jahr 2009, losgelöst vom Männer-Pokalfinale, in Köln stattfindet.