FAQs zum DFB-JUNIOR-COACH

Was sind die Ziele des DFB-JUNIOR-COACH-Projektes?

Die ausgebildeten DFB-Junior-Coaches sollen nach ihrer Ausbildung in der Lage sein, eigenständig Fußball-Arbeitsgemeinschaften an ihrer eigenen oder einer kooperierenden Schule, sowie das Training von Nachwuchsmannschaften in Vereinen zu leiten.

Das DFB-JUNIOR-COACH-Programm verbessert somit zunächst das Fußballangebot an den Ausbildungsschulen. Weiterhin werden Qualität und Quantität außerunterrichtlichen Schulsports in Fußball-Arbeitsgemeinschaften erhöht und auch das Kindertraining in den Vereinen durch eine neue Generation von jungen, engagierten DFB-Junior-Coaches verbessert. Durch die frühzeitige Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung sollen die DFB-Junior-Coaches in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützt und das Ehrenamt, entgegen aktuell rückläufiger Entwicklungen, gestärkt werden.

Wie viele Schulen bilden DFB-Junior-Coaches aus?

Im Pilotjahr 2013/14 wurden insgesamt 50 Ausbildungsschulen durch den DFB gefördert. Seitdem werden jährlich an gut 200 Schulen insgesamt 3.000-3.500 DFB-Junior-Coaches ausgebildet. Die Gesamtzahl der bundesweit bisher qualifizierten Jugendlichen beläuft sich auf gut 20.000.

Welchen Nutzen haben die teilnehmenden Schüler+innen und Ausbildungsschulen?

Wer die DFB-JUNIOR-COACH-Ausbildung erfolgreich abschließt, erhält ein Zertifikat, welches das Basis- bzw. Einstiegsmodul zur DFB-Trainer-C-Lizenz darstellt. Wer darüber hinaus ein Schuljahr lang eine Fußball-Arbeitsgemeinschaft an einer Schule oder eine Tätigkeit im Verein nachweisen kann, wird im Rahmen der Abiturzeugnisübergabe mit einem Bestätigungsschreiben zur Übernahme gesellschaftlichen Engagements ausgezeichnet.

Des Weiteren erhalten die DFB-Junior-Coaches bei unserem Premium-Partner Commerzbank unter anderem die Möglichkeit auf Bewerbungstrainings und Praktika, sodass die Jugendlichen nicht nur für ihren sportlichen, sondern auch ihren beruflichen Karriereweg gefördert werden. Als zentraler Bestandteil der Betreuung werden den jungen Trainer*innen zudem von Seiten der Commerzbank Pat*innen zur Seite gestellt, die als zentrale Ansprechpartner*innen bei Fragen rund um die berufliche Aus- und Weiterbildung fungieren.

Die Ausbildungsschule unterstützt ihre Schüler*innen dabei, Werte wie Respekt, Toleranz, Disziplin, Fairness und Pflichtbewusstsein zu verinnerlichen. Gleichzeitig wird die Außenwirkung der Schule durch die Implementierung eines qualitativ hochwertigen Fußballangebots verbessert und das Schulprofil geschärft.

Kann sich meine Schule auch als DFB-JUNIOR-COACH-Ausbildungsschule bewerben?

Grundsätzlich kann jede Schule DFB-JUNIOR-COACH-Ausbildungsschule werden. Die Auswahl dafür obliegt den Fußball-Landesverbänden. Kontaktieren Sie bei Interesse bitte die Ansprechperson Ihres jeweiligen Fußball-Landesverbands. Die entsprechenden Kontaktinformationen finden Sie hier.

Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen, um DFB-Junior-Coach zu werden?

Du solltest eine hohe Affinität zum Fußball haben, mindestens 15 Jahre alt sein und Kindern den Spaß am Fußball vermitteln wollen.

Wie lange dauert die Ausbildung und was sind die Inhalte?

Die Ausbildung umfasst 40 Lerneinheiten. Diese können individuell, je nach den Gegebenheiten vor Ort, in einer Projektwoche, den Ferien oder an Schultagen und Wochenenden durchgeführt werden. Jede Ausbildungsschule stimmt die Ausbildung mit dem jeweiligen Landesverband ab.

Während der DFB-JUNIOR-COACH-Ausbildung werden u.a. folgende Themenblöcke geschult:

  • Kinder im Entwicklungsgang – Konsequenzen für das Fußballspielen und -training
  • Durchführung einer AG-Stunde
  • Umsetzung einer AG-Stunde
  • Ausgewählte Teilbereiche der Kondition
  • Rechtliche Grundlagen und Fragen
  • Erste Hilfe
  • Grundlagen der Trainingsmethodik
  • Konfliktmanagement und gruppendynamische Prozesse

Welche Ziele verfolgt die Commerzbank mit dem Programm?

Die Commerzbank ist seit 2008 Premium-Partner des DFB und war von Beginn an nationaler Partner des DFB-JUNIOR-COACH-Programms. Die Commerzbank möchte mit diesem Engagement ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen und einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung des Ehrenamts leisten.