Die DFB-Zentralverwaltung

Die Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes befindet sich in Frankfurt am Main. Ihren Sitz hatte sie seit 1974 in der Otto-Fleck-Schneise 6, seit 2022 ist der Campus an der Kennedyallee die neue Heimat des Deutschen Fußball-Bundes.

Mit seiner Akademie wird der Deutsche Fußball-Bund erstmals in seiner mehr als 100-jährigen Verbandsgeschichte eine eigene Sportinfrastruktur betreiben. 2022 ist auf der ehemaligen Frankfurter Galopprennbahn die neue Heimat des DFB mit Leben gefüllt worde - DFB-Zentrale und DFB-Akademie – "Alles unter einem Dach".

Ursprünglich war der ehemalige Hauptsitz an der Otto-Fleck-Schneise ein Bungalow, der das Organisationskomitee der WM 1974 beherbergte. Später bot der Gebäudekomplex Platz für die mehr als 200 DFB-Mitarbeitenden. Der stetige Ausbau des Hermann-Neuberger-Hauses spiegelte das immer größer werdende Aufgabenfeld des Verbandes wider.

Mehr als sieben Millionen Mitglieder, rund 24.000 Vereine, rund 130.000 Mannschaften – der DFB ist einer der größten Sportfachverbände der Welt. Zum großen Ganzen zusammengefügt wird dieses beachtliche Zahlenwerk, das sich zudem in mehr als 90.000 Spielen pro Woche niederschlägt, durch eine effektive Kooperation von zahllosen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden in den Kreisen und Bezirken, in den 21 Landes- und fünf Regionalverbänden. Gesteuert und koordiniert an der Spitze der Pyramide von einer straffen, überschaubaren, gleichwohl immer größer gewordenen internen Organisation, der Zentralverwaltung des DFB in Frankfurt am Main.

Die Zentralverwaltung des deutschen Fußball-Bundes – sie erfüllt viele wichtige Aufgaben und ist unter anderem auch für das Schiedsrichterwesen und die Sportgerichtsbarkeit des unter dem Dach des DFB eigenständigen Ligaverbandes und dessen Deutsche Fußball Liga (DFL) zuständig.

In der Otto-Fleck-Schneise 6 hatte die DFB-Zentrale seit 1974 ihren Sitz. Seine erste Geschäftsstelle installierte der DFB 1910 in Dortmund, dem Wohnort des damaligen ersten hauptamtlichen DFB-Geschäftsführers Walter Sanß als einzigem Angestellten. Als Sanß im Ersten Weltkrieg zum Militär eingezogen wurde, schloss der DFB die Geschäftsstelle in Dortmund und verlegte sie 1916 nach Kiel, wo Georg B. Blaschke, ein Gründungsmitglied von Holstein Kiel, seit 1915 als ehrenamtlicher Geschäftsführer des DFB tätig war.