Siegtreffer durch Popp: Wolfsburg verteidigt Titel

Ein spätes Tor von Alexandra Popp sichert die Titelverteidigung: Durch das 2:1 (0:1) im direkten Duell gegen den bisherigen Spitzenreiter 1. FFC Frankfurt hat der VfL Wolfsburg am 22. und letzten Spieltag die Tabellenführung erobert und feiert nach dem Champions-League-Sieg den nächsten großen Erfolg. Zuvor hatte Kozue Ando (82.) die frühe Wolfsburger Führung durch Verena Faisst (15.) ausgeglichen.

Die Ausgangslage war vor der Partie klar: Den Gästen aus Frankfurt reichte angesichts der Tabellenführung bereits ein Unentschieden in Wolfsburg, die Wolfsburger Mannschaft von Trainer Ralf Kellermann musste für die Titelverteidigung unbedingt gewinnen. So starteten die "Wölfinnen" bei enormer Hitze auch: Vor der Rekordkulisse von 12.464 Zuschauern sorgte Nationalspielerin Lena Goeßling durch einen Distanzschuss für das erste offensive Lebenszeichen (11.).

Nur kurz darauf war es erneut Goeßling, die Verena Faißt (15.) in Szene setzte. Deren Schuss wurde im Frankfurter Strafraum noch unglücklich abgefälscht, FFC-Torhüterin Desiree Schumann war ohne Abwehrchance. Es entwickelte sich daraufhin ein würdiger Schlagabtauch: Fatmire Alushi vergab für die Gäste die große Ausgleichschance (20.), Schumann verhinderte gleich zweimal das 0:2 (22.). Nadine Keßler scheiterte fast mit dem Pausenpfiff an der Latte (45.+1).

Keßler stand auch zu Beginn der zweiten Hälfte im Blickpunkt: Die Nationalspielerin klärte für ihre geschlagene Torfrau auf der Linie, Celia Sasic hatte einschussbereits gelauert (48.). Beide Teams mussten mit zunehmender Spielzeit der Hitze und dem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Der Einsatz blieb gleichbleibend hoch, allerdings waren Torchancen nun Mangelware.

Frankfurt begann allerdings, die Gastgeberinnen immer mehr in die Defensive zu drängen. Zunächst konnte allerdings VfL-Torfrau Almut Schult den Kopfball von Kerstin Garefrekes (75.) parieren. In der 82. Minute war die Nationaltorhüterin allerdings machtlos: Alushi bedient Kozue Ando an der Strafraumgrenze, der Schuss der Japanerin prallte vom Pfosten zum Ausgleich ins Tor.

Doch das war noch längst nicht der Schlussakkord in einer turbulenten Schlussphase: Einen Freistoß aus dem Halbfeld köpfte Stürmerin Alexandra Popp (89.) zum umjubelten 2:1 ins Frankfurter Tor. Mitten in die Freude kam FFC-Angreiferin Sasic fast zum erneuten Ausgleich, der Ball trudelte jedoch am Pfosten vorbei. Nach fast vier Minuten Nachspielzeit kam der ersehnte Abpfiff für den VfL, der die Titelverteidigung bedeutet.

[sid/tr]

[bild1]

Ein spätes Tor von Alexandra Popp sichert die Titelverteidigung: Durch das 2:1 (0:1) im direkten Duell gegen den bisherigen Spitzenreiter 1. FFC Frankfurt hat der VfL Wolfsburg am 22. und letzten Spieltag die Tabellenführung erobert und feiert nach dem Champions-League-Sieg den nächsten großen Erfolg. Zuvor hatte Kozue Ando (82.) die frühe Wolfsburger Führung durch Verena Faisst (15.) ausgeglichen.

Die Ausgangslage war vor der Partie klar: Den Gästen aus Frankfurt reichte angesichts der Tabellenführung bereits ein Unentschieden in Wolfsburg, die Wolfsburger Mannschaft von Trainer Ralf Kellermann musste für die Titelverteidigung unbedingt gewinnen. So starteten die "Wölfinnen" bei enormer Hitze auch: Vor der Rekordkulisse von 12.464 Zuschauern sorgte Nationalspielerin Lena Goeßling durch einen Distanzschuss für das erste offensive Lebenszeichen (11.).

Nur kurz darauf war es erneut Goeßling, die Verena Faißt (15.) in Szene setzte. Deren Schuss wurde im Frankfurter Strafraum noch unglücklich abgefälscht, FFC-Torhüterin Desiree Schumann war ohne Abwehrchance. Es entwickelte sich daraufhin ein würdiger Schlagabtauch: Fatmire Alushi vergab für die Gäste die große Ausgleichschance (20.), Schumann verhinderte gleich zweimal das 0:2 (22.). Nadine Keßler scheiterte fast mit dem Pausenpfiff an der Latte (45.+1).

Keßler stand auch zu Beginn der zweiten Hälfte im Blickpunkt: Die Nationalspielerin klärte für ihre geschlagene Torfrau auf der Linie, Celia Sasic hatte einschussbereits gelauert (48.). Beide Teams mussten mit zunehmender Spielzeit der Hitze und dem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Der Einsatz blieb gleichbleibend hoch, allerdings waren Torchancen nun Mangelware.

[bild2]

Frankfurt begann allerdings, die Gastgeberinnen immer mehr in die Defensive zu drängen. Zunächst konnte allerdings VfL-Torfrau Almut Schult den Kopfball von Kerstin Garefrekes (75.) parieren. In der 82. Minute war die Nationaltorhüterin allerdings machtlos: Alushi bedient Kozue Ando an der Strafraumgrenze, der Schuss der Japanerin prallte vom Pfosten zum Ausgleich ins Tor.

Doch das war noch längst nicht der Schlussakkord in einer turbulenten Schlussphase: Einen Freistoß aus dem Halbfeld köpfte Stürmerin Alexandra Popp (89.) zum umjubelten 2:1 ins Frankfurter Tor. Mitten in die Freude kam FFC-Angreiferin Sasic fast zum erneuten Ausgleich, der Ball trudelte jedoch am Pfosten vorbei. Nach fast vier Minuten Nachspielzeit kam der ersehnte Abpfiff für den VfL, der die Titelverteidigung bedeutet.