SGS Essen gegen FC Bayern live auf DFB-TV

Während das Gastspiel des VfL Wolfsburg beim FF USV Jena wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt werden musste, endet die englische Woche in der Allianz Frauen-Bundesliga für die SGS Essen heute (ab 13 Uhr, live auf DFB-TV und Sport1) mit dem Topspiel des 11. Spieltages gegen den aktuellen Deutschen Meister FC Bayern München. Dem höchsten Saisonsieg (5:1 bei Bayer 04 Leverkusen) folgte für die Essenerinnen am Mittwoch eine 0:2-Heimniederlage im Nachholspiel gegen den DFB-Pokalsieger und Tabellenzweiten VfL Wolfsburg. Nun stellt sich der nächste Champions League-Teilnehmer im Ruhrgebiet vor.

"Mit Mannschaften wie Wolfsburg oder Bayern München messen wir uns nicht", sagt SGS-Trainer Daniel Kraus. "Wir wollen sie ärgern und können sie an einem sehr guten Tag auch besiegen. Dafür müssen wir aber unsere Chancen nutzen." Seine Mannschaft, die mit 20 Punkten Rang vier belegt, könnte mit einem Heimsieg an der Hafenstraße am drittplatzierten FC Bayern (22) vorbeiziehen. Aus den vergangenen sieben Duellen mit den Münchnerinnen holte Essen allerdings nur ein Unentschieden und kassierte sechs Niederlagen.

Die Mannschaft von FCB-Trainer Thomas Wörle musste am zurückliegenden Spieltag einen Rückschlag im Meisterschaftsrennen hinnehmen. Nach zwölf Pflichtspielsiegen in Serie gab es gegen den Tabellenführer und Herbstmeister 1. FFC Turbine Potsdam ein 1:2. "Es war ein Spiel auf Augenhöhe, sehr eng und umkämpft", sagt Wörle. "Es gab nur wenige Momente, in denen man mit Ruhe spielen konnte. Nach dem 0:2 sind wir zurückgekommen, haben noch einmal Druck entfacht und hätten das 2:2 erzielen können." Fünf Punkte liegt der Titelverteidiger nun hinter dem bereits feststehenden Herbstmeister aus Potsdam zurück - weitere Punktverluste könnten im Titelkampf bitter werden.

Hoffenheim spielt in Gladbach "voll auf Sieg"

Noch eine Möglichkeit bleibt Aufsteiger und Schlusslicht Borussia Mönchengladbach, um die Hinrunde nicht mit null Punkten abzuschließen. Die Mannschaft von Borussia-Trainer René Krienen bekommt es heute (ab 11 Uhr) vor eigenem Publikum mit der TSG 1899 Hoffenheim zu tun. Die Hoffenheimerinnen belegen mit sieben Zählern Rang neun. Der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt allerdings nur einen Punkt.

Mönchengladbach musste sich am vergangenen Spieltag Mitaufsteiger MSV Duisburg 1:2 geschlagen geben. "Wir haben unsere Chancen kläglich vergeben und wurden dafür bestraft", so Krienen, dessen Mannschaft in den ersten zehn Spielen in der höchsten deutschen Frauen-Spielklasse lediglich vier Tore erzielt hat.

Für Hoffenheim endete mit dem jüngsten 2:2 gegen den 1. FFC Frankfurt eine Serie von drei Niederlagen. Nun soll zum Jahresabschluss möglichst ein Dreier her, um den Abstand zur Gefahrenzone zu vergrößern. "Wir werden in Gladbach voll auf Sieg spielen, aber nicht naiv ins offene Messer laufen", kündigt TSG-Trainer Jürgen Ehrmann an. Selina Häfele musste zu Wochenbeginn krankheitsbedingt pausieren, Fabienne Dongus hatte sich im Spiel gegen Frankfurt eine Gehirnerschütterung zugezogen. Beide sind fraglich.



Während das Gastspiel des VfL Wolfsburg beim FF USV Jena wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt werden musste, endet die englische Woche in der Allianz Frauen-Bundesliga für die SGS Essen heute (ab 13 Uhr, live auf DFB-TV und Sport1) mit dem Topspiel des 11. Spieltages gegen den aktuellen Deutschen Meister FC Bayern München. Dem höchsten Saisonsieg (5:1 bei Bayer 04 Leverkusen) folgte für die Essenerinnen am Mittwoch eine 0:2-Heimniederlage im Nachholspiel gegen den DFB-Pokalsieger und Tabellenzweiten VfL Wolfsburg. Nun stellt sich der nächste Champions League-Teilnehmer im Ruhrgebiet vor.

"Mit Mannschaften wie Wolfsburg oder Bayern München messen wir uns nicht", sagt SGS-Trainer Daniel Kraus. "Wir wollen sie ärgern und können sie an einem sehr guten Tag auch besiegen. Dafür müssen wir aber unsere Chancen nutzen." Seine Mannschaft, die mit 20 Punkten Rang vier belegt, könnte mit einem Heimsieg an der Hafenstraße am drittplatzierten FC Bayern (22) vorbeiziehen. Aus den vergangenen sieben Duellen mit den Münchnerinnen holte Essen allerdings nur ein Unentschieden und kassierte sechs Niederlagen.

Die Mannschaft von FCB-Trainer Thomas Wörle musste am zurückliegenden Spieltag einen Rückschlag im Meisterschaftsrennen hinnehmen. Nach zwölf Pflichtspielsiegen in Serie gab es gegen den Tabellenführer und Herbstmeister 1. FFC Turbine Potsdam ein 1:2. "Es war ein Spiel auf Augenhöhe, sehr eng und umkämpft", sagt Wörle. "Es gab nur wenige Momente, in denen man mit Ruhe spielen konnte. Nach dem 0:2 sind wir zurückgekommen, haben noch einmal Druck entfacht und hätten das 2:2 erzielen können." Fünf Punkte liegt der Titelverteidiger nun hinter dem bereits feststehenden Herbstmeister aus Potsdam zurück - weitere Punktverluste könnten im Titelkampf bitter werden.

Hoffenheim spielt in Gladbach "voll auf Sieg"

Noch eine Möglichkeit bleibt Aufsteiger und Schlusslicht Borussia Mönchengladbach, um die Hinrunde nicht mit null Punkten abzuschließen. Die Mannschaft von Borussia-Trainer René Krienen bekommt es heute (ab 11 Uhr) vor eigenem Publikum mit der TSG 1899 Hoffenheim zu tun. Die Hoffenheimerinnen belegen mit sieben Zählern Rang neun. Der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt allerdings nur einen Punkt.

Mönchengladbach musste sich am vergangenen Spieltag Mitaufsteiger MSV Duisburg 1:2 geschlagen geben. "Wir haben unsere Chancen kläglich vergeben und wurden dafür bestraft", so Krienen, dessen Mannschaft in den ersten zehn Spielen in der höchsten deutschen Frauen-Spielklasse lediglich vier Tore erzielt hat.

Für Hoffenheim endete mit dem jüngsten 2:2 gegen den 1. FFC Frankfurt eine Serie von drei Niederlagen. Nun soll zum Jahresabschluss möglichst ein Dreier her, um den Abstand zur Gefahrenzone zu vergrößern. "Wir werden in Gladbach voll auf Sieg spielen, aber nicht naiv ins offene Messer laufen", kündigt TSG-Trainer Jürgen Ehrmann an. Selina Häfele musste zu Wochenbeginn krankheitsbedingt pausieren, Fabienne Dongus hatte sich im Spiel gegen Frankfurt eine Gehirnerschütterung zugezogen. Beide sind fraglich.

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Herbstmeister Potsdam gegen Aufsteiger Duisburg

Als frisch gebackener Herbstmeister nimmt der 1. FFC Turbine Potsdam die Partie heute (ab 14 Uhr) gegen den Aufsteiger MSV Duisburg in Angriff. Die Konkurrenz kann Potsdam am abschließenden Hinrundenspieltag nicht mehr von Rang eins verdrängen. Von zehn Partien konnte die Mannschaft von FFC-Trainer Matthias Rudolph neun gewinnen, nur einmal gab es eine Niederlage (1:2 beim SC Freiburg).

Für Turbine ist es nach dem mühsamen 1:0 gegen Bayer 04 Leverkusen das zweite Heimspiel innerhalb von vier Tagen. "Um ganz ehrlich zu sein, sind wir gegen Leverkusen über 90 Minuten nicht ins Spiel gekommen", so Rudolph, der gegen den MSV nun wieder auf eine Steigerung und den zehnten Sieg im elften Saisonspiel hofft.

Aufsteiger Duisburg hat sich dank des jüngsten 2:1 gegen Schlusslicht Borussia Mönchengladbach ein wenig Luft im Rennen um den Klassenverbleib verschafft. "Bei der stabilsten Mannschaft der Liga erwartet niemand etwas von uns", so MSV-Trainerin Inka Grings mit Blick auf Potsdam. "Wir werden das Spiel genießen, haben keinen Druck und können selbstbewusst auftreten." Neben den verletzten Steffi Weichelt, Linda Bresonik, Meike Kämper und Danica Wu fällt auch Rahel Kiwic (Gelbsperre) aus.

Frankfurt: Wiedersehen mit Ex-Trainer Colin Bell

Bundesliga-Rekordmeister 1. FFC Frankfurt empfängt zum Jahresabschluss heute (ab 14 Uhr) den SC Sand. Die Gäste rangieren mit 17 Punkten auf Rang fünf, Frankfurt ist mit einem Zähler weniger Tabellensechster. Der von Matt Ross trainierte FFC verspielte am vergangenen Wochenende beim 2:2 in Hoffenheim eine 2:0-Halbzeitführung. "Das dürfen wir nicht aus der Hand geben", so Frankfurts Manager Siegfried Dietrich. "Jetzt müssen wir uns aber auf den Vergleich mit dem SC Sand konzentrieren, um mit einem Heimspielerfolg in die Pause gehen zu können."

Für SCS-Trainer Colin Bell, dessen Mannschaft die vergangenen drei Pflichtspiele gewinnen konnte, ist es eine besondere Partie. Von 2013 bis 2015 stand der Brite in Frankfurt an der Seitenlinie, gewann den DFB-Pokal und die Champions League. Matt Ross war sein Assistent. "Für meinen Freund Colin Bell ist die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte sicher etwas Besonderes, aber auch für mich ist dies kein normales Spiel", so Ross, der weiterhin auf Ana-Maria Crnogorcevic (Pfeiffersches Drüsenfieber) verzichten muss. "Colin hat mich damals in seinen Trainerstab berufen - zunächst als Videoanalyst, später als Co-Trainer - und mir damit letztlich den Weg in meine aktuelle Position geebnet."

Freiburg will Heimserie ausbauen

Vor eigenem Publikum noch ungeschlagen ist der SC Freiburg vor dem Duell heute (ab 14 Uhr) mit Bayer 04 Leverkusen. Aus fünf Heimspielen holte die Mannschaft von Trainer Jens Scheuer vier Siege und ein Unentschieden. Auch die vergangenen drei Pflichtspiele gegen Leverkusen gewannen die Freiburgerinnen, die Anschluss an die Spitze halten wollen.

Die Gäste aus Leverkusen warten unter Trainer Thomas Obliers seit drei Spieltagen auf einen Punktgewinn und sind auf einen Abstiegsplatz zurückgefallen. Am Mittwoch unterlag Bayer 04 bei Spitzenreiter Potsdam allerdings recht unglücklich 0:1. In Freiburg kann Obliers wieder auf Jessica Wich zurückgreifen, die ihre Sperre (Gelb-Rote Karte) abgesessen hat.

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