Für Vielfalt im Fußball

Fußball ist vielfältig – so wie die ganze Gesellschaft. Der Fußball hat Vorbildfunktion und die Kraft, gesellschaftliche Veränderungsprozesse zu unterstützen. Der DFB tritt deshalb dafür ein, dass ein Klima des Respekts und der Mitmenschlichkeit in jedem Verein selbstverständlich ist. Diesem Anspruch auf und neben dem Platz gerecht zu werden, ist gleichermaßen Herausforderung und Verpflichtung.

Diskriminierungen in Form von Beleidigungen, Benachteiligungen oder Ausgrenzungen dürfen im Fußball keinen Platz haben. Und dennoch gibt es sie. Man liest darüber in der Zeitung, die Schiedsrichter berichten darüber. Mit verbesserten Präventionsangeboten und strikteren Interventionsmaßnahmen nimmt sich der organisierte Fußball dieser Herausforderung an. FIFA und UEFA haben im Frühjahr 2013 Resolutionen gegen Rassismus verabschiedet, die auch für den DFB bindend sind.

Die Arbeitsfelder des DFB und seiner Landesverbände sind umfangreich und weitgefächert. Dazu gehören die Durchführung eines Dialogforums zum Thema „Sexuelle Identitäten“, das Engagement der DFB-Stiftungen, Fußballangebote für Menschen mit Behinderungen zu schaffen, vielfältige Maßnahmen zur Integrationsforderung, die Entwicklung altersgerechter Fußballangebote, wie z. B. die Einführung des U 40- und U 50-Cups der Männer und des U 35-Cups der Frauen, und zahlreiche Aktionen rund um die FIFA Frauen-WM 2011 zur Stärkung des Frauen und Mädchenfußballs. Dies alles sind Beiträge, um Vielfalt im Fußball und in der Gesellschaft zu stärken.