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Reinhard Grindel

DFB-Präsident

  • seit 15. April 2016 DFB-Präsident
  • 2013 - 2016 DFB-Schatzmeister

Aufgabenbereiche

  1. Vertretung und Repräsentation des DFB
  2. Richtlinienkompetenz in allen Aufgabenbereichen
  3. Internationale Angelegenheiten
  4. Entsendung von DFB-Vertretern in FIFA-/UEFA-Gremien
  5. Nationalmannschaften
  6. Grundsatzfragen DFB - Ligaverband
  7. Sportpolitik
  8. Personal (Generalsekretär, Direktoren, Bundestrainer, Sportdirektor, Manager der A-Nationalmannschaft)
  9. Vorsitz in den DFB-Aufsichtsgremien
  10. Vorsitz in der Gesellschafterversammlung der Stiftung DFB-Fußballmuseum gGmbH (im Wechsel mit dem OB der Stadt Dortmund)

Reinhard Grindel im Porträt

Reinhard Grindel ist der zwölfte Präsident in der Geschichte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Auf dem Außerordentlichen DFB-Bundestag in Frankfurt am Main wurde Grindel am 15. April 2016 von den Delegierten als Nachfolger von Wolfgang Niersbach gewählt. Am 4. November 2016 wurde er auf dem 42. Ordentlichen DFB-Bundestag in Erfurt von den 258 Delegierten einstimmig wiedergewählt.

Er sagt: "Ich sehe in dem klaren Votum der Delegierten eine Bestätigung des von uns eingeschlagenen Weges. Wir haben den DFB in den vergangenen Monaten neu aufgestellt, wir haben die angekündigten Maßnahmen für mehr Transparenz und Integrität umgesetzt – wir haben Wort gehalten und die notwendigen Konsequenzen aus der WM-Affäre gezogen. Diesen Weg werden wir vereint als Amateur- und Profifußball entschlossen fortsetzen. Mir geht es in den kommenden Jahren vor allem darum, die Rahmenbedingungen für die Basis weiter zu verbessern und die Umsetzung des Masterplans Amateurfußball zu forcieren. Außerdem ist die Errichtung des 'Neuen DFB' ein zentrales Zukunftsprojekt für den Verband. Darüber hinaus werde ich mich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass Deutschland den Zuschlag für die EURO 2024 bekommt."

Grindel wurde am 19. September 1961 in Hamburg geboren. Nach dem Abitur beginnt er in Hamburg mit dem Studium der Rechtswissenschaften, das er 1988 mit einem Prädikatsexamen abschließt. Neben und nach dem Studium arbeitet er als Journalist. Von 1988 bis 1992 ist er Redakteur bei Radio Schleswig-Holstein und SAT.1, von 1992 bis 1997 Fernsehredakteur beim ZDF in Bonn. 1997 geht er nach Berlin, dort wird er Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios, von 1999 bis 2002 ist er Studioleiter des ZDF in Brüssel. Danach wechselt Grindel in die Politik, für die CDU zieht er im Jahr 2002 über die niedersächsische Landesliste in den Bundestag ein, nicht anders ist es in den Jahren 2005, 2009 und 2013.

Dem Fußball ist Grindel seit eh und je verbunden. In Kindheit und Jugend spielt er auf verschiedenen Positionen beim SC Victoria Hamburg, beim Rotenburger SV war er Pressewart. Hin und wieder ist er als Fußballer auch heute noch aktiv, als Spieler des FC Bundestag.

Von 2011 bis 2014 war Grindel 1. Vizepräsident des Niedersächsischen Fußballverbandes. Im Oktober 2013 wurde er als Schatzmeister in das Präsidium des DFB gewählt. Am 17. November 2015 wurde er als Kandidat für den Präsidentenposten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vorgeschlagen.

Grindel ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.