Talentförderung – vom Talent ins Rampenlicht!

Die Talentförderung des deutschen Fußballs ist in ihrem Aufbau weltweit einzigartig. Die Kooperation von den Vereinen über die Verbände bis zu den Nationalmannschaften schafft die Grundlage für sportlichen Erfolg bei internationalen Wettbewerben und fördert die ganzheitliche Entwicklung der jungen Spieler.



Den Nachwuchstalenten in Deutschland stehen mit dem Talentförderprogramm, den Leistungszentren, den Eliteschulen und den Maßnahmen in den Landesverbänden verschiedene Ausbildungswege zur Auswahl. Das engmaschige Talentförderungssystem auf Verbands- und Kreisebene entdeckt fast jedes Nachwuchstalent, unabhängig davon, in welcher Region es aufwächst, und ermöglicht so die individuelle Förderung der besten Perspektivspieler. Ein zentraler Baustein ist die Qualitätssicherung in der Talentförderung, die u. a. durch regelmäßige Fortbildung der Trainer an den Stützpunkten und den Leistungszentren erfolgt. Die Zertifizierung von Leistungszentren und Eliteschulen ist ein weiteres wichtiges Element, das das hohe Niveau der Ausbildung im organisierten Fußball in Deutschland sichert. Jedes Talent wird auf diesem Wege in allen Entwicklungsstufen altersgerecht in der Entwicklung seiner/ihrer fußballerischen Qualität und auch seiner/ihrer schulischen Ausbildung unterstützt. Die Unterstützung bei der Gestaltung einer dualen Karriere ist wichtig, da letztlich nur wenige Spieler den Weg bis nach ganz oben schaffen. Den jungen Talenten auch neben dem Fußball Perspektiven zu eröffnen, wird künftig noch stärker im Fokus stehen. Informationsveranstaltungen über Gesundheitsrisiken oder zur Prävention von Doping und Spielmanipulation gehören zum ganzheitlichen Ansatz des Talentförderprogramms. Die Werte des Fair Play stehen im Mittelpunkt der Persönlichkeitsentwicklung der jungen Talente.

Das 2002 eingeführte umfassende Talentfördersystem beginnt sowohl in den Vereinen als auch in den Schulen und bietet Talenten eine Vielzahl zusätzlicher individueller Wege der Förderung. – Seit 2002 wurden 60.000 Jungen und Mädchen an den Stützpunkten gefördert.