Der Supercup

Das Duell zwischen dem jeweiligen Deutschen Meister und Pokalsieger wurde von 1987 bis 1996 als offizieller DFB-Wettbewerb als DFB-Supercup ausgespielt. Ab dem Jahr 1992 wurde der Wettbewerb von der Firma Panasonic unterstützt und hieß offiziell Panasonic DFB-Supercup.

Der Sieger des Wettbewerbs erhielt von 1987 bis 1995 jeweils einen Wanderpokal. Diese Trophäe ist allerdings zwischenzeitlich mit einer kleinen Platte versehen worden, auf der ab 1992 der neue Name "Panasonic DFB-Supercup" stand. Die originale Trophäe befindet sich heute im DFB-Archiv.

Mit der Umbenennung in den "Panasonic DFB-Supercup" erhielt der jeweilige Finalsieger ab 1992 zwei Pokale. Den Wanderpokal und zusätzlich eine zweite, gemeinsam von DFB und Panasonic gestaltete Trophäe. Während der Wanderpokal jedes Jahr weitergegeben wurde, blieb die zweite Trophäe im Besitz des Siegers. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass diese zweite Trophäe Jahr für Jahr, also 1992, 1993, 1994 und 1995 neu gestaltet wurde, und auch tatsächlich jeweils sehr anders aussah.

1996 schließlich wurde ein ganz neuer Wanderpokal geschaffen: Eine in sechs Felder unterteilte 4.1 Kilogramm schwere und 43 Zentimeter (Durchmesser) messende goldfarbene Schale mit einem blauen Edelstein im Zentrum. Diese Trophäe, die nur mehr ein einziges Mal (1996) verliehen wurde, ähnelt schon sehr stark der Trophäe des Ligapokals, der ab 1997 den Supercup schließlich ablöste. Auch diese letzte Supercup-Trophäe befindet sich in DFB-Besitz, während die vier übrigen Pokale des Panasonic DFB-Supercups im Besitz der Siegervereine sind.

Die Spiele 1977 und 1982 sowie 2008 und 2009 kamen auf Initiative der Vereine zustanden. Es handelt sich also um keine offiziellen Supercup-Spiele.

Seit dem Jahr 2010 wird der Supercup unter der Obhut der DFL wieder ausgespielt.