Fußball stiftet Zukunft – Solidarität leben

Das Lebensmotto des DFB-Ehrenpräsidenten Egidius Braun „Fußball ist mehr als ein 1:0!“ prägt den Fußball bis heute. Vereine und Verbände engagieren sich für soziale und gesellschaftspolitische Belange über das klassische Kerngeschäft hinaus. Mehr als fünf Millionen Euro fließen jährlich in die Stiftungsarbeit von DFB und Ligaverband.

Das soziale Engagement des organisierten Fußballs erfolgt national und international, im Großen wie im Kleinen, in eigenen Projekten und durch die Unterstützung von Initiativen anderer. Die Vielfalt ist groß, und doch haben die Projekte eines gemeinsam: Der Fußball nutzt seine Möglichkeiten und setzt sich für andere ein.

Dieses Engagement erfolgt zu einem Großteil über die DFB-Stiftung Sepp Herberger, die DFB-Stiftung Egidius Braun, die DFB-Kulturstiftung sowie die Bundesliga-Stiftung. Ihre Arbeit wird nahezu komplett aus Mitteln des DFB finanziert. Wesentlicher Bestandteil ist das alle zwei Jahre stattfindende Benefiz-Länderspiel der Nationalmannschaft. Die Nettoerträge der Spiele – pro Partie rund 4,5 Millionen Euro – werden anteilig an die drei DFB-Stiftungen sowie die Bundesliga-Stiftung verteilt.

Auch die Robert-Enke-Stiftung und die Fritz-Walter-Stiftung erhalten daraus finanzielle Zuwendungen. Zudem werden die Einnahmen aus den vom DFB verhängten Ordnungsgeldern und Vertragsstrafen am Jahresende an die Stiftungen ausgeschüttet. Im Jahr 2012 waren dies zusätzlich nochmals 1,3 Millionen Euro für soziale Zwecke.

Immer mehr DFB-Mitgliedsverbände, der Ligaverband sowie Landesverbände, aber auch die Proficlubs und kleinere Vereine sowie aktuelle und ehemalige Nationalspieler bündeln ihr soziales Engagement in eigenen Stiftungen. Nebenbei unterstützen die Nationalspieler die Kampagne KINDERTRÄUME mit 100.000 Euro pro Jahr und zeigen so: Wir haben nicht nur starke Füße, sondern auch große Herzen.