Sportdirektor

Horst Hrubesch übernimmt nach dem Rücktritt von Hansi Flick interimsweise das Amt des DFB-Sportdirektors. Flick, ehemaliger Assistent von Bundestrainer Joachim Löw, verlässt den DFB im Januar 2017 auf eigenen Wunsch. Hrubesch ist der vierte DFB-Sportdirektor, nachdem Flick nach dem WM-Titel 2014 auf Robin Dutt gefolgt war.

Erster Sportdirektor des DFB war Matthias Sammer, der dieses Amt von 2006 bis 2012 ausübte. Absoluter Schwerpunkt in der Zuständigkeit des Sportdirektors ist die Eliteförderung unter Einbeziehung aller verfügbaren sportfachlichen und wissenschaftlichen Erkenntnisse. Dazu zählen Scouting-Methoden genauso wie Leistungsdiagnostik oder Videoanalyse.

Der DFB-Sportdirektor ist der Chef des Trainerstabs aller Junioren-Auswahlmannschaften des DFB bis zur U 20 und verantwortet dort in enger Abstimmung mit dem Bundestrainer die Umsetzung einer einheitlichen Spielphilosophie. Er soll das Talentförderprogramm optimieren, in das der DFB jährlich zehn Millionen Euro investiert, und mit den Leistungszentren der Bundesligisten kooperieren. Außerdem soll er moderne Trainingskonzepte unter Berücksichtigung neuester sportwissenschaftlicher Erkenntnisse erstellen sowie sich um die Optimierung der Trainerausbildung des Verbandes kümmern.