Patrick Herrmann: "Es ist schön, wieder das Trikot zu tragen"

Patrick Herrmann ist zurück auf dem Spielfeld. Knapp fünf Monate nach seiner letzten Partie im Gladbacher Dress beim 2:0 gegen Wolfsburg am 3. Oktober feierte der 25 Jahre alte Nationalspieler beim 2:2 in Augsburg sein Comeback. Nach seinem ausgeheilten Kreuzbandriss kam er in der 68. Minute für Ibrahima Traore ins Spiel. Im Interview auf DFB.de spricht Patrick Herrmann über das besondere Gefühl, wieder auf dem Bundesliga-Rasen zu stehen, die entscheidenden Momente im Spiel in Augsburg und seine nächsten Ziele.

Frage: Herr Herrmann, wie war es für Sie, nach einem halben Jahr zurückzukehren?

Patrick Herrmann: Es ist natürlich schon ein cooles Gefühl, nach einer so langen Pause die ersten Minuten zu sammeln. Trotz alledem war es ein bisschen ungewohnt, beim Training ist es doch etwas anders. Aber es war ein echt geiles Gefühl.

Frage: Haben Sie die Verletzung noch im Hinterkopf und gehen deshalb vorsichtiger in Zweikämpfe?

Herrmann: Eigentlich nicht. Normalerweise hat man das noch ein bisschen im Kopf, aber so lange ich nichts spüre, ist es eigentlich ausgeblendet. Wenn man in so ein Spiel reinkommt, in dem gekämpft wird und es auf und ab geht, vergisst man das.

Frage: Spüren Sie einen Unterschied im Vergleich zu der Zeit vor der Verletzung?

Herrmann: Als das Kreuszband gerissen ist, tat es schon ordentlich weh. Aber jetzt ist es eigentlich wieder wie vorher. Es ist nicht so, dass ich etwas anderes im linken Knie spüre als im rechten. Man weiß natürlich, dass das Kreuzband weg ist.

Frage: Beinahe hätten Sie gleich das 3:2 aufgelegt, allerdings unabsichtlich und für Augsburg...

Herrmann: Ja, das war ein bisschen komisch. Granit Xhaka springt unter dem Ball durch und ich ziehe den Kopf noch ein bisschen ein. Da haben wir Glück gehabt.

Frage: Wie bewerten Sie das Spiel insgesamt?

Herrmann: Es war ein Auf und Ab. Wir können noch ein Tor machen, Augsburg kann auch noch eines machen. Von daher ist es in Ordnung, dass es 2:2 ausgeht.

Frage: Wie ärgerlich ist es, dass die Führung nicht gehalten werden konnte?

Herrmann: Auf jeden Fall wäre es schon super gewesen, wenn wir das 1:0 länger hätten halten können. Gerade, wenn man aus der Pause kommt und zwei schnelle Gegentreffer kassiert, ist es schwer, wieder ins Spiel zurückzufinden. Zum Glück haben wir dann noch das 2:2 gemacht. Augsburg ist natürlich eine sehr unangenehme Mannschaft, die jeden Zweikampf annimmt und in der Offensive auch Qualitäten hat. Von daher müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Und am Mittwoch geht es ja schon weiter (gegen den VfB Stuttgart; Anm. d. Red.).

Frage: Haben Sie eigentlich wahrgenommen, dass die Fans Sie nach Ihrer Einwechselung gefeiert haben?

Herrmann: Das kriegt man schon mit. Gerade beim ersten Spiel war das echt schön nach einer so langen Pause. Aber natürlich war es für mich in erster Linie schön, auf dem Platz bei der Mannschaft zu sein und zu versuchen, ihr zu helfen. Alles andere kommt von ganz allein.

Frage: Setzen Sie sich als nächstes Ziel, von Beginn an aufzulaufen?

Herrmann: Am Mittwoch wird das wohl noch ein bisschen schwierig. Es geht erst mal darum, weiter Minuten zu sammeln.

Frage: Bekommt Ihr Comeback-Trikot jetzt einen Ehrenplatz?

Herrmann: Nein, da mache ich nichts Besonderes. Es war einfach echt schön, das Trikot mal wieder anzuhaben.

Aufgezeichnet von DFB.de.

[dfb]

Patrick Herrmann ist zurück auf dem Spielfeld. Knapp fünf Monate nach seiner letzten Partie im Gladbacher Dress beim 2:0 gegen Wolfsburg am 3. Oktober feierte der 25 Jahre alte Nationalspieler beim 2:2 in Augsburg sein Comeback. Nach seinem ausgeheilten Kreuzbandriss kam er in der 68. Minute für Ibrahima Traore ins Spiel. Im Interview auf DFB.de spricht Patrick Herrmann über das besondere Gefühl, wieder auf dem Bundesliga-Rasen zu stehen, die entscheidenden Momente im Spiel in Augsburg und seine nächsten Ziele.

Frage: Herr Herrmann, wie war es für Sie, nach einem halben Jahr zurückzukehren?

Patrick Herrmann: Es ist natürlich schon ein cooles Gefühl, nach einer so langen Pause die ersten Minuten zu sammeln. Trotz alledem war es ein bisschen ungewohnt, beim Training ist es doch etwas anders. Aber es war ein echt geiles Gefühl.

Frage: Haben Sie die Verletzung noch im Hinterkopf und gehen deshalb vorsichtiger in Zweikämpfe?

Herrmann: Eigentlich nicht. Normalerweise hat man das noch ein bisschen im Kopf, aber so lange ich nichts spüre, ist es eigentlich ausgeblendet. Wenn man in so ein Spiel reinkommt, in dem gekämpft wird und es auf und ab geht, vergisst man das.

Frage: Spüren Sie einen Unterschied im Vergleich zu der Zeit vor der Verletzung?

Herrmann: Als das Kreuszband gerissen ist, tat es schon ordentlich weh. Aber jetzt ist es eigentlich wieder wie vorher. Es ist nicht so, dass ich etwas anderes im linken Knie spüre als im rechten. Man weiß natürlich, dass das Kreuzband weg ist.

Frage: Beinahe hätten Sie gleich das 3:2 aufgelegt, allerdings unabsichtlich und für Augsburg...

Herrmann: Ja, das war ein bisschen komisch. Granit Xhaka springt unter dem Ball durch und ich ziehe den Kopf noch ein bisschen ein. Da haben wir Glück gehabt.

Frage: Wie bewerten Sie das Spiel insgesamt?

Herrmann: Es war ein Auf und Ab. Wir können noch ein Tor machen, Augsburg kann auch noch eines machen. Von daher ist es in Ordnung, dass es 2:2 ausgeht.

Frage: Wie ärgerlich ist es, dass die Führung nicht gehalten werden konnte?

Herrmann: Auf jeden Fall wäre es schon super gewesen, wenn wir das 1:0 länger hätten halten können. Gerade, wenn man aus der Pause kommt und zwei schnelle Gegentreffer kassiert, ist es schwer, wieder ins Spiel zurückzufinden. Zum Glück haben wir dann noch das 2:2 gemacht. Augsburg ist natürlich eine sehr unangenehme Mannschaft, die jeden Zweikampf annimmt und in der Offensive auch Qualitäten hat. Von daher müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Und am Mittwoch geht es ja schon weiter (gegen den VfB Stuttgart; Anm. d. Red.).

Frage: Haben Sie eigentlich wahrgenommen, dass die Fans Sie nach Ihrer Einwechselung gefeiert haben?

Herrmann: Das kriegt man schon mit. Gerade beim ersten Spiel war das echt schön nach einer so langen Pause. Aber natürlich war es für mich in erster Linie schön, auf dem Platz bei der Mannschaft zu sein und zu versuchen, ihr zu helfen. Alles andere kommt von ganz allein.

Frage: Setzen Sie sich als nächstes Ziel, von Beginn an aufzulaufen?

Herrmann: Am Mittwoch wird das wohl noch ein bisschen schwierig. Es geht erst mal darum, weiter Minuten zu sammeln.

Frage: Bekommt Ihr Comeback-Trikot jetzt einen Ehrenplatz?

Herrmann: Nein, da mache ich nichts Besonderes. Es war einfach echt schön, das Trikot mal wieder anzuhaben.

Aufgezeichnet von DFB.de.

###more###