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27.08.2013·08:00·Champions League

Schalke in Saloniki: "Geisterspiel" um Millionen

Draxler (l.): "Es geht um alles oder nichts"  © Bongarts/GettyImages
Draxler (l.): "Es geht um alles oder nichts"

Die Mannschaft ist verunsichert, Trainer Jens Keller unter Druck - und ausgerechnet jetzt geht es um den 20-Millionen-Euro-Jackpot: Schalke 04 steht nach dem schlechten Start in die neue Saison im Rückspiel der Champions-League-Play-offs bei PAOK Saloniki schon unter Druck. "Es geht um alles oder nichts", sagt Jungstar Julian Draxler vor dem "Geisterspiel" ohne Fans heute (ab 20.45 Uhr, live bei Sky und im ZDF) in Griechenland. DFB.de stellt zudem einen Liveticker bereit.

Nach dem 1:1 im Hinspiel gegen das Team des Schalker "Jahrhunderttrainers" Huub Stevens und dem 1:2 bei Hannover 96 mit "Angsthasenfußball" (Draxler) in der ersten Halbzeit sind die Nerven aller Beteiligten angespannt. Sportchef Horst Heldt sagt trotzdem: "Wir müssen weiter an uns glauben, sonst brauchen wir diese Reise gar nicht erst anzutreten. Wir müssen so auftreten wie in der zweiten Halbzeit in Hannover, dann bin ich mir sicher, dass wir weiterkommen."

Treffer im Hinspiel und nun vor der Rückkehr in die Mannschaft: Jefferson Farfán (2. v. l.)  © Bongarts/GettyImages
Treffer im Hinspiel und nun vor der Rückkehr in die Mannschaft: Jefferson Farfán (2. v. l.)

Farfán vor Rückkehr in die Mannschaft

Hoffnungen setzen die Königsblauen vor allem auf Jefferson Farfán, den sie in Hannover schon schmerzlich vermissten. Der peruanische Rechtsaußen, der im Hinspiel den Schalker Treffer erzielte und kurz vor dem Abpfiff mit einer Knöchelprellung vom Feld musste, soll auch im Rückspiel treffen. Denn ein Tor brauchen die Schalker mindestens, sonst sind sie auf jeden Fall ausgeschieden.

Huub Stevens hat derweil ganz andere Probleme. Bei der Generalprobe bei Aufsteiger Panetolikos Agrinio (0:2) präsentierte sich sein Team nicht reif für die Champions League. "So kann man kein Spiel gewinnen", sagt Stevens, der vor acht Monaten auf Schalke entlassen worden war. Zudem muss PAOK auf die Unterstützung seiner Fans verzichten. Wegen wiederholter Ausschreitungen im Touma-Stadion bleiben die Ränge heute leer.

[sid]

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