Made in Germany

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Der deutsche Fußball genießt weltweit einen hervorragenden Ruf. Die Erfolge der Nationalmannschaften und die Titelgewinne der Vereins auf internationaler Ebene haben zu diesem Renommee geführt. Diesem Ansehen wollen viele Spielerinnen und Spieler gerecht werden, die ihr Glück im Ausland versuchen. Dafür gibt es etliche Beispiele - manche prominente Namen sind dabei, aber auch eher unbekannte Spieler. DFB.de stellt einige von ihnen vor, in der Serie Made in Germany.

Anja Mittag

Deutscher Meister, DFB-Pokalsieger, UEFA-Woman's-Cup-Sieger, Champions-League-Sieger, DFB-Hallenpokal-Sieger. Anja Mittags Vita liest sich hervorragend: Seit Januar 2012 ist die Angreiferin in Schweden zu Hause. Die 27-Jährige schnürt die Fußballschuhe für den LdB FC Malmö. Mittag ist inzwischen voll integriert und hat den Schritt weg aus Deutschland noch keinen Moment bereut. mehr

Ernst Middendorp

Eine kleine Ewigkeit ist es her, dass Thomas Müller mit dem Goldenen Schuh ausgezeichnet wurde und die Nationalmannschaft bei der WM in Südafrika den dritten Platz belegte. Doch auch wenn der ganz große Fußball-Zirkus weitergezogen ist, hat einer sein Quartier am Kap der guten Hoffnung aufgeschlagen, der auch schon vor dem großen Hype dort war: Ernst Middendorp. mehr

Uwe Erkenbrecher

Uwe Erkenbrecher ist in der Welt herumgekommen. In Indonesien und dem Iran war der Trainer bereits tätig, derzeit hat er einen Job in Estland. Als leidenschaftlicher Weltenbummler möchte sich der Diplomsportlehrer und Fußballlehrer trotzdem nicht bezeichnen lassen. "Wenn man kein Trainer der allerersten Reihe ist, ist die Situation in Deutschland schwierig", sagt er. mehr

Patrick Milchraum

Die Reise geht nach Ost-Europa. Über Rumänien oder die Ukraine hinaus. An die Ostküste des Schwarzen Meeres. Mehr als 3000 Kilometer von Deutschland entfernt. Da liegt Georgien. Dort kickt Patrick Milchraum, seit er ein Angebot von bekommen hat. Vermittler in diesem Fall war der ehemalige Bundesliga-Profi Alexander Iaschwili. Beide kennen sich aus ihrer Zeit beim Karlsruher SC. mehr

Jerome Polenz

Für Jérôme Polenz wird es knapp. „Es ist ein 50-zu-50-Ding“, sagt der rechte Außenverteidiger. Keine angenehme Situation für ihn. Denn er will unbedingt dabei sein, wenn das Grand Final am kommenden Sonntag (ab 8 Uhr MESZ) ausgetragen wird. Im Endspiel der australischen Liga treffen seine Western Sydney Wanderers im Allianz Stadium in Sydney auf die Central Coast Mariners. mehr

Sascha Riether

Als ehemaliger HSV-Coach wusste Fulham-Trainer Martin Jol vorher genau, was er an Sascha Riether, dem zuverlässigen Defensivspezialisten mit reichlich Vorwärtsdrang, hat. Schnell wurde die Leihgabe vom 1. FC Köln zur Stammkraft und zum Publikumsliebling. "The Machine" nennen ihn Mitspieler und Fans aufgrund seiner großen Ausdauer und Zuverlässigkeit. "Das freut einen, wenn ankommt, was man leistet", sagt Riether. mehr

Denis Epstein

Eigentlich wollte Denis Epstein in Griechenland nur Urlaub machen. Den Abstieg mit Kickers Offenbach aus der 2. Bundesliga einfach abhaken. Und dabei in Ruhe überlegen, wie es weitergeht. Denn der damals 21-Jährige war nach der Saison 2007/2008 vertraglos. Ohne Verein. Ohne Angebot. Ohne Perspektive. Aus dem kurzen Trip wurde mehr, seitdem schnürt er in Greichenland seine Schuhe. mehr

Michael Weiß

Die Kurve spricht Bände. Für den philippinischen Fußball geht es steil nach oben. Antreiber und Auslöser des Aufschwungs ist Michael Weiß. Der ehemalige DFB-Auswahlexperte ist Nationaltrainer des Inselstaates. Die "Azkals" fristeten lange Jahre ein Dasein am Straßenrand des Weltfußballs - sprich nahe Position 200 der FIFA-Weltrangliste. Dank Weiß ist heute vieles anders. mehr

Michael Krüger

Michael Krüger hatte in Deutschland durchaus einige Trainerstationen. 2005 führte er Eintracht Braunschweig in die 2. Bundesliga, außerdem trainierte er die früheren Zweitligisten Alemannia Aachen sowie Hannover 96 und war Co-Trainer bei Schalke 04. Seine größten Erfolge feierte der 58-Jährige allerdings auf einem anderen Kontinent: in Afrika. mehr

Shkodran Mustafi

Shkodran Mustafi hat erstklassige Referenzen vorzuweisen. Er ist Nationalspieler. Durchläuft alle DFB-Teams. Am Ziel ist der Innenverteidiger aber noch lange nicht. Denn den Durchbruch im Profifußball hat er bisher nicht geschafft, doch er arbeitet daran. Und geht dafür einen ungewöhnlichen Weg. Den durchs Ausland. mehr

Christian Schweichler

Auch fast sieben Jahre nach dem Ende des Libanon-Kriegs sind die Folgen und die Erinnerungen bei der Bevölkerung präsent. Doch langsam kehrt die Freude in das Land am Mittelmeer zurück. Ein Grund dafür ist die Fußball-Nationalmannschaft mit Torwarttrainer Christian Schweichler. mehr

Tobias Bertsch

Ausgeträumt! Tobias Bertsch hatte das Ziel abgehakt, Profifußballer zu werden. Als Kind fantasierte er sich in die Trikots der Bundesliga-Klubs hinein. Glaubte an die große Karriere. Der große Traum hätte Wirklichkeit werden können. Zweimal war er der Realität ganz nah. Doch ein Wechsel kam nicht zustande. Mit 20 Jahren hat ihn Tobias Bertsch wieder aufleben lassen. Heute spielt er in Neuseeland. mehr

Roberto Hilbert

Die Metropole pulsiert. Auf der Straße. In den Cafés. In den Fußballstadien. Istanbul, dieser Moloch am Bosporus, gehört zweifelsfrei zu den spannendsten Großstädten in Europa. Auch für Roberto Hilbert. "Die Stadt ist gigantisch", sagt der Rechtsverteidiger von Besiktas Istanbul. mehr

Lutz Pfannenstiel

Begonnen hat die Weltreise zum Weltrekord in Zwiesel, einem Städtchen in Niederbayern mit nicht einmal 10.000 Einwohnern. Hier ist Lutz Pfannenstiel aufgewachsen, der Mann, der heute allen eines voraus hat: Er war Fußballprofi in allen sechs Kontinentalverbänden der Welt. mehr

Björn Lindemann

Dienstagabend in der thailändischen Millionenmetropole Bangkok. Man kann essen gehen, über die Straßen flanieren, ins Nachtleben eintauchen. Man kann aber auch zu Hause vor dem Fernseher sitzen und sich im Pay-TV die Höhepunkte des Spitzenspiels der Regionalliga West ansehen. So ist das, wenn man Björn Lindemann heißt. mehr

Andreas Wolf

Andreas Wolf denkt gerne zurück. An Deutschland, an den 1. FC Nürnberg, auch an sein kurzes Gastspiel bei Werder Bremen. Aber besonders gerne spricht der frühere Juniorennationalspieler über die Gegenwart. Denn die ist seit seinem Wechsel vor ziemlich genau einem Jahr äußerst positiv: Frühling im Winter, AS Monaco, Mittelmeer, Spitzenreiter. mehr

Otto Pfister

Er könnte es sich gut gehen lassen, die Füße hochlegen, Schach spielen, in den Bergen wandern, seinen Sohn in Paris besuchen, mit seiner Frau Ski fahren. Will er aber nicht, jedenfalls nicht dauerhaft. Otto Pfister ist 75 Jahre alt, und die Vorstellung, künftig ausschließlich in seiner Wohnung im Kanton St. Gallen zu sitzen und auf die Alpen zu schauen, bereitet ihm Unbehagen. mehr
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